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8. Internationales Symposium Baukulturelle Bildung

Speaker



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Rolf-Bernhard Essig lebt als Autor, Historiker, Entertainer und Ausstellungskurator in Bamberg. In den Medien (u.a. ARD, FAZ, WDR, BR) ist er ebenso präsent wie auf dem Buchmarkt (u.a. mit Werken bei Hanser, Mare, Duden). Der „Indiana Jones der Sprachschätze“ (Nürnberger Nachrichten) verbindet fundierte Wissensvermittlung mit unterhaltsamen Darbietungsformen.

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Julia Eschment ist studierte Produkt- und Modedesignerin mit Studienstationen in Breslau, Braunschweig und Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie Design mit regionaler Entwicklung und einer kritischen Auseinandersetzung mit der stark zurückgegangenen Textilindustrie in Deutschland. Sie hat mehrere Projekte initiiert und geleitet, bei denen Themen wie die Wertschätzung von Kleidung, der Aufbau textiler Netzwerke und die Entwicklung lokaler Infrastrukturen im Fokus stehen. Aktuell baut sie ihre eigene Marke „Vorwind“ auf, die genau hier ansetzt: Sie will textile Wertschöpfung neu denken – regional, ökologisch und vernetzt.

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Andrea Lück ist Postdoktorandin am Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Forschung beschäftigt sich mit nachhaltigen und transformativen Wasser- und Infrastruktursystemen sowie mit Ressourcenwirtschaft. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Entwicklung und Anwendung von Bewertungsverfahren und Governance-Modellen, um technische, ökonomische und gesellschaftliche Perspektiven zu verbinden.

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Isabell Lange ist PhD-Studentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Ressourcenwirtschaft des Bauhaus-Instituts für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) der Bauhaus-Universität Weimar. Ursprünglich aus dem Bereich des klassischen Bauingenieurwesens verlagerte sie ihr Interessengebiet auf die Umweltingenieurwissenschaften. Derzeit befasst sie sich neben der Lehre vor allem mit den Themenfeldern Textilrecycling und Lebenszyklusanalysen.

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Gregor Biastoch ist seit 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Ressourcenwirtschaft des Bauhaus-Instituts für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungsarbeit umfasst Projekte zu nachhaltigen Sanitärsystemen sowie zur Vermeidung von Meeresmüll in Indien und Bangladesch. Sein aktueller Fokus liegt derzeit auf der Analytik von Mikrokunststoffen und der Reorganisation der Erfassung und Verwertung von Alttextilien.

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Florian Wehking ist Filmemacher, Fotograf und Gestalter in Weimar, arbeitet parallel als künstlerischer Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar und forscht interdisziplinär zu virtuellen Lernumgebungen. Seine künstlerischen und dokumentarischen Arbeiten befassen sich zumeist mit dem Leben und den Arbeitsbedingungen von Menschen am Ende der Lieferkette. Um ihre Geschichten emphatisch und authentisch zu erzählen, nutzt er alle ihm zur Verfügung stehenden audiovisuellen Mittel. 

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Bettina Güldner ist Kunsthistorikerin und tätig als Freie Dozentin und Ausstellungskuratorin. In Spezialisierung auf die Bauhausgeschichte, zunehmend mit Fokus auf die mitteleuropäischen Staaten, erfolgten bauhistorische Untersuchungen zur Berliner Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Design- und  Kunstausstellungen im In- und Ausland. Von 2014 bis 2018 betrieb sie eine eigene Designgalerie in Berlin mit Wolfgang Binder. Zu ihren beruflichen Stationen zählen u.a. die Stiftung Bauhaus Dessau, das Bauhaus Archiv Berlin und die Klassik Stiftung Weimar.

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Karen Modrei ist Textilkünstlerin und arbeitet in Objekten, Installationen und Performances. An eine Ausbildung zur Maßschneiderin schloss sie einen Bachelor in Architektur und einen Master in Textilkunst an. Ihre künstlerische Arbeit nährt sich von der Nähe und Intimität des textilen Materials zum menschlichen Körper und setzt sich fragend und kritisch mit der kulturhistorischen Einordnung textiler Prozesse, einhergehender Wertesysteme und räumlicher Hierarchien auseinander.

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Sara Diaz Rodriguez ist Gründerin von HILO Textiles, einem interdisziplinären Studio, das Open-Source-Textilwerkzeuge entwickelt, die die Kleinserienproduktion ermöglichen. Ihre Vision konzentriert sich auf die Entwicklung zugänglicher Maschinen und Software für die Garnherstellung, um dezentrale Spinnsysteme zu ermöglichen. Sie ist außerdem Mitbegründerin der Berlin Textile Coop und des Disruptive Material Institute, Initiativen, die gemeinschaftsorientierte Innovationen und die Entwicklung nachhaltiger Materialien fördern.

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Avital Sarah Greenshpon ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Entwerfen und Wohnungsbau der Bauhaus-Universität Weimar, selbstständige Architektin und Mitbegründerin des Büros 31636 in Berlin. An der Bauhaus-Universität und an der Münster School of Architecture studierte sie Architektur. 2021 war sie für die Vermittlungsarbeit des Deutschen Pavillons auf der 17. Architekturbiennale in Venedig verantwortlich. Von 2020 bis 2025 war sie Lehrbeauftragte am Fachbereich Gestaltung der Münster School of Architecture.

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Till Hoffmann ist Architekt, gelernter Zimmerer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Entwerfen und Wohnungsbau an der Bauhaus-Universität Weimar. Er studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und am Washington Alexandria Architecture Center der Virginia Tech. Er arbeitete während und nach seinem Studium bei Heide & von Beckerath in Berlin und anschließend bei coido architects in Hamburg. Er ist Mitbegründer von Studio Dörner Hoffmann in Weimar. Till Hoffmann war Visiting Critic an der Cornell University . Er engagiert sich für das Modellprojekt Haus Bräutigam in Schwarzburg.

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Maria Peters studierte Kunstpädagogik an der Universität Hamburg und HfBK Hamburg. Von 1998 bis 2025 war sie Professorin für Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung an der Universität Bremen. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zählen performative Verfahren, künstlerische Forschung im Kunstunterricht, Design-Based Research zur Unterrichtsforschung, Forschendes Studieren, Digitalisierung als hochschuldidaktisches Prinzip, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kunstunterricht.

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Mirjam Deckers ist Kunsthistorikerin und Forscherin aus den Niederlanden und derzeit an der Radboud Universität in Nijmegen tätig. 2025 promovierte sie mit ihrer Dissertation „Gunta Stölzl (1897–1983): Werkstatt from Germany to Switzerland“ an der Universität Groningen. Ihre Arbeit untersucht textile Praktiken, insbesondere das Weben, in technischer Hinsicht und als Medium räumlichen Denkens. 

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Eva-Maria Weikert hat an der Bauhaus-Universität Weimar Kunst auf Lehramt studiert. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich mit dem textilen Erbe Ostthüringens beschäftigt. Auf der Suche nach verloren gegangenem Wissen über die Arbeit in der Textilindustrie und die Gemeinschaft in den Betrieben hat sie mit Zeitzeug:innen aus der Region Greiz gesprochen.

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Katharina Jebsen-Plättner arbeitet als freischaffende Designerin mit den Schwerpunkten Weberei, textilhistorische Forschung und experimentelle Materialentwicklung sowie Weberei am Bauhaus. Ihre institutionell beauftragten Rekonstruktionen nach Gunta Stölzl, Anni Albers und Otti Berger sind Teil mehrerer internationaler Sammlungen. Als neue Professorin für Textildesign an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg (WHZ) möchte sie ihre Leidenschaft für das Weben auch an ihre Studierenden weitergeben. 

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Gerald Rosner hat nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule eine Ausbildung als Stricker mit Abitur absolviert. Das Studium zum Dipl. Ing. für Technische Kybernetik erfolgt an der Technischen Hochschule in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Nach Tätigkeiten in Entwicklungsabteilungen von verschiedenen Strickwarenbetrieben, begann 1990 die Tätigkeit, als Technischer Direktor im Familienunternehmen, dass damals noch Treuhandbetrieb war. Im Dezember 1992 konnte die strickchic GmbH reprivatisiert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist Gerald Rosner als Gesellschaftergeschäftsführer tätig. Mit dem 2007 gegründeten Schwesterunternehmen warmX GmbH wurden in den letzten Jahren Forschungsprojekte im Bereich Biomedizin, Biopolymere, Autoindustrie, Fertigungsoptimierung usw. realisiert.

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Alexander Freyburg beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren sehr intensiv mit dem Thema Mauerwerk aus keramischen Materialien. In diesem Zusammenhang bietet er ein breites Dienstleistungsportfolio von Prüfen, Überwachen und Zertifizieren für die Mitgliedswerke des Bundesverbandes der deutschen Ziegelindustrie sowie für europäische Hersteller an. Zusätzlich dazu bildet er Experten aus den Ziegelwerken weiter und forscht seit 10 Jahren daran, die Herstellung von Ziegelprodukten ressourcenschonender, keramische Bauprodukte nachhaltiger und den Bauprozess innovativer zu gestalten.

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Katrin Steiger ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die hauptsächlich mit Textilien, performativen Methoden und Archivmaterialien arbeitet. Ihre experimentellen Arbeiten bewegen sich zwischen Beobachtung und Transformation, um Aspekte der Performativität im Alltag zu erforschen. Mit ihrem Interesse an multisensorischen Signifikanten untersucht sie Erscheinungsbilder, zeitgenössische Phänomene und soziales Verhalten sowohl in ihren skulpturalen Arbeiten als auch in partizipativen Formaten. Sie ist Mitbegründerin der Textilwerkstatt an der Bauhaus-Universität Weimar, wo sie in ihrer Zeit als künstlerische Mitarbeiterin die textile Lehre wiederbelebt hat. Seit 2023 lehrt sie an der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

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Folke Köbberling arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Sie leitet das Institut für Architekturbezogene Kunst an der Technischen Universität Braunschweig und hat seit 2002 zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt. Sie formuliert Formen des Widerstands beispielsweise gegen Konsumzwang oder Zerstörung von Städten, Landschaften, öffentlichen Räumen, Ressourcen und Menschen. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich mit dem nachwachsenden Rohstoff Rohwolle, der zunehmend zu einem Abfallprodukt geworden ist. In ihrer künstlerisch-architektonischen Forschung entwickelt sie neue Leitfäden und Strukturen für dieses großartige Material.

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Martin Fink ist ein bildender Künstler. Er studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar, wo er 2012 sein Diplom und 2015 den M.F.A. „Public Art and New Artistic Strategies“ erwarb. Prägende Auslandsaufenthalte führten ihn unter anderem nach São Paulo, Belo Horizonte und Belfast. 2016 erhielt er das Landesstipendium für freischaffende Künstler des Freistaats Thüringen. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Der Fokus seines künstlerischen Schaffens liegt auf der Untersuchung von urbanen Räumen, Landschaften und gesellschaftlichen Transformationsprozessen an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und öffentlichem Raum.

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Luise Nerlich ist Architektin, Wissenschaftlerin und Dozentin. Seit 2012 ist sie als Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität Weimar tätig und leitete von Oktober 2023 bis April 2025 die Professur. Parallel engagiert sie sich seit 2018 im Vorstand der Architektenkammer Thüringen und ist Mitglied im weltweiten Arbeitsprogramm „Architecture and Children“ der International Union of Architects. Ihre Forschungs- und Interessensschwerpunkte liegen in der Entwurfsmethodik, der Wechselwirkung von Architektur, Musik, Farbe und Form sowie in der Architekturvermittlung, insbesondere im Kontext der Baukulturellen Bildung. Ihre Arbeit spiegelt sich in zahlreichen Publikationen, Ausstellungen und Herausgeberschaften wider.

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Franziska Wittau ist Beiratsmitglied der Stiftung und Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen. Für sie zeigt sich Politik in vielfältigsten Facetten unseres Alltags, die allesamt die Frage berühren: wie wollen wir miteinander leben?