Der Stiftungsrat entscheidet in allen Angelegenheiten, die für die Stiftung und ihre Entwicklung von Bedeutung sind. Er beruft den Vorstand und legt gemeinsam mit ihm die Grundsätze und Richtlinien der Stiftungsarbeit fest.

Vizepräsidentin
Gertrudis Peters

Dipl.-Ing. Architektin, Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Geschäftsführerin Architektur, Wirtschaft und Bauwesen der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

Baukultur ist kein Selbstzweck, oder gar Luxus, sondern wichtiger Wirtschaftsfaktor und Baustein regionaler Identität. Eine intelligente Gestaltung erhöht die Werthaltigkeit einer Investition, nachhaltiger Städtebau und eine umweltgerechte Landschaftsplanung fördern die Lebensqualität. Sie werden zum Standortfaktor einer Region.

Räume prägen uns. Sie bilden den Rahmen für kulturelles, soziales und wirtschaftliches Leben. Die Stiftung Baukultur Thüringen ist für mich Katalysator und Impulsgeber einer Debatte, wie wir den drängenden Fragen eines gesellschaftlichen Wandels räumlich begegnen wollen. Ihr Diskurs ist ergebnisoffen und sucht institutionenübergreifend nach zukunftsweisenden Lösungen, ihre Formate sind kommunikativ und kreativ.

Benjamin-Immanuel Hoff

Prof. Dr., Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff

Barbara Schönig

Prof. Dr.-Ing., Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Hans Gerd Schmidt

Dr.-Ing., Präsident der Architektenkammer Thüringen, Freischaffend tätiger Architekt BDA

Baukultur darf nicht nur als ein Prozess des Bauens verstanden werden, sondern auch als ein Prozess des Aneignens und der Verständigung. Hierin liegt ein gesellschaftlicher Mehrwert, den alle am Planungs-, Bau- und Aneignungsprozess Beteiligten bei der Aushandlung und Abwägung ihrer Interessen stets im Blick behalten sollten. Was wir brauchen, ist eine gute Kommunikationskultur, die baukulturelle Qualitäten entstehen lässt. Die Stiftung bietet dafür den geeigneten Raum. Baukultur als ein Gemeinschaftswerk zu begreifen – Rezipienten, Nutzer und Investoren dafür zu sensibilisieren –, ist eine lohnenswerte Aufgabe, der sich die Stiftung angenommen hat.

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