Der Stiftungsrat entscheidet in allen Angelegenheiten, die für die Stiftung und ihre Entwicklung von Bedeutung sind. Er beruft den Vorstand und legt gemeinsam mit ihm die Grundsätze und Richtlinien der Stiftungsarbeit fest.

Präsident
Gerd Zimmermann

Prof. em. Dr.-Ing. Architekt BDA

Bild: Claus Bach
Bild: Claus Bach

Baukultur ist kein Dekor und kein Luxus, sondern eine Basis unserer Existenz, zum Beispiel im Wohnen. Es geht nicht um bloße Verschönerung, nicht bloß um Tradition. Es geht vielmehr um eine Konzeption des Bauens, der Architektur, der Stadt, der Landschaft für die Zukunft, natürlich bei uns in erster Linie für Thüringen. Also geht es vornehmlich um das Nachhaltigkeitsgebot der Ökologie und die digitale Revolution. Dahin will die Stiftung denken und alles fördern, was eine kreative und innovative Avantgarde bewegt.

Vizepräsidentin
Gertrudis Peters

Dipl.-Ing. Architektin, Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Geschäftsführerin Architektur, Wirtschaft und Bauwesen der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

Bild: Die Hoffotografen GmbH Berlin
Bild: Die Hoffotografen GmbH Berlin

Baukultur ist kein Selbstzweck, oder gar Luxus, sondern wichtiger Wirtschaftsfaktor und Baustein regionaler Identität. Eine intelligente Gestaltung erhöht die Werthaltigkeit einer Investition, nachhaltiger Städtebau und eine umweltgerechte Landschaftsplanung fördern die Lebensqualität. Sie werden zum Standortfaktor einer Region.

Räume prägen uns. Sie bilden den Rahmen für kulturelles, soziales und wirtschaftliches Leben. Die Stiftung Baukultur Thüringen ist für mich Katalysator und Impulsgeber einer Debatte, wie wir den drängenden Fragen eines gesellschaftlichen Wandels räumlich begegnen wollen. Ihr Diskurs ist ergebnisoffen und sucht institutionenübergreifend nach zukunftsweisenden Lösungen, ihre Formate sind kommunikativ und kreativ.

Mario Lerch

Dipl.-Ing., Referatsleiter EU-Förderung, Bauhaushalt und Baukultur im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Baukultur sollte kein rein wissenschaftliches Thema sein und es kann auch nicht darum gehen, dass am Ende allen alles gleich gut gefällt. Vielmehr sollte unter der Überschrift Baukultur das Verständnis für das Warum von Entscheidungen mit baulichem Bezug befördert werden. Es geht um einen bewussten Umgang mit dem baulichen Erbe, um die Sensibilisierung für die gebaute Umwelt insgesamt und um die Anerkennung bzw. Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements in diesem Bereich. Die Stiftung Baukultur Thüringen hat das Potential, dabei eine wichtige Funktion des Dolmetschers, Kommunikators und Initiators einzunehmen.

Hans Gerd Schmidt

Dr.-Ing., Präsident der Architektenkammer Thüringen, Freischaffend tätiger Architekt BDA

Bild: J. Konrad Schmidt
Bild: J. Konrad Schmidt

Baukultur darf nicht nur als ein Prozess des Bauens verstanden werden, sondern auch als ein Prozess des Aneignens und der Verständigung. Hierin liegt ein gesellschaftlicher Mehrwert, den alle am Planungs-, Bau- und Aneignungsprozess Beteiligten bei der Aushandlung und Abwägung ihrer Interessen stets im Blick behalten sollten. Was wir brauchen, ist eine gute Kommunikationskultur, die baukulturelle Qualitäten entstehen lässt. Die Stiftung bietet dafür den geeigneten Raum. Baukultur als ein Gemeinschaftswerk zu begreifen – Rezipienten, Nutzer und Investoren dafür zu sensibilisieren –, ist eine lohnenswerte Aufgabe, der sich die Stiftung angenommen hat.

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