Diese Website verwendet Cookies
Diese Seite nutzt Website Tracking-Technologien von Dritten, um ihre Dienste anzubieten, stetig zu verbessern und Werbung entsprechend der Interessen der Nutzer anzuzeigen. Ich bin damit einverstanden und kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern.

Programm
TAG 1 - 4.9.2026
10:00 Uhr: Thüringer Baukultur-Bankett
Wo steht die Baukultur in Thüringen? Beim Baukultur-Bankett kommen die Nominierten des Thüringer Staatspreises für Baukultur, die Jury und weitere Akteur:innen an einer gemeinsamen Tafel ins Gespräch. Persönliche Einblicke, unterschiedliche Perspektiven und offene Diskussionen machen sichtbar, was Baukultur heute bewegt – und wohin sie sich entwickeln kann.
12:00 Uhr: Austausch und Getränke an der BauBar
Das Bankett lassen wir auf dem Dach des Eiermannbaus sacken und vernetzen uns weiter bei besten Aussichten auf das Weimarer Land.
13:30 Uhr: Werkstatt Baukultur
Das pulsierende Herz des Festivals! Hier zeigt die regionale bis bundesweite Szene, was gerade in Sachen Baukultur läuft. In parallelen Werkstätten, verteilt im ganzen Eiermannbau, geht es um Baukulturinitiativen im Osten und was sie bewegt, die jungen Gestalterinnen der Transformation wie das Hochschulnetzwerk Bauwende kommen zusammen, mit Peripher sprechen wir über kommunale Baukultur – und die Liste wächst. Ihr dürft gespannt sein.
Alle Werkstätten sind öffentlich, beteiligt euch an den Gesprächen und schließt euch den Netzwerken an.
16:30 Uhr: Kaffee an der BauBar
Die BauBar versorgte euch mit gutem Kaffee, noch besserer Aussicht und Raum für Pausenplausch. Wer hierher kommt, kehrt selten mit leeren Händen zurück – sondern mit neuen Gedanken.
18:00 Uhr: Szenische Lesung „Situation und Konstellation“
Hartmut Rosa zeigt in seinem Buch, dass die Qualität eines Ortes oder einer Handlung nicht isoliert entsteht, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen, Dingen, Räumen und ihrem jeweiligen Kontext. Für Baukultur ist das eine spannende Perspektive: Gute Architektur oder Stadtentwicklung ist nicht nur eine Frage guter Objekte, sondern gelungener Konstellationen – also wie Gebäude, Landschaften, Nutzungen und Menschen zusammenwirken. In einer szenischen Lesung nehmen wir uns dem Thema an.
18:30 Uhr: Technolust statt Wendefrust
Von Umbruch und kultureller Raumaneignung erzählt auch Techno: Mit einem DJ-Set von Robag Wruhme auf der Dachterrasse spannt sich der Bogen von Apolda über Jena hinaus in die Welt.

Gabor Schablitzki
Gabor Schablitzki Robag Wruhme ist die Namensspielweise von Gabor Schablitzki. Einem echten Thüringer, der als DJ und Musikproduzent schon öfters über die Grenzen unseres Freistaates schnuppern durfte. Er war Mitbegründer des Labels Freude am Tanzen und Plattenladens Fatplastic. So wie sein Co-Gesprächspartner Thomas Sperling, mit dem er auch eine Liebe zum Jenaer Club Kassablanca teilt. Auch wenn das erstmal nicht nach Baukultur klingt, so klingt es nach einem Haufen guter Stories über Musik und das Leben in der Clubkultur. Foto:
19:00 Uhr: Von Umbau Ost bis Technolust
Ostdeutschland ist ein Raum der Umbrüche – geprägt von tiefgreifenden Transformationen, Improvisationskraft und dem Mut, Neues zu wagen. Wir sprechen über die Notwendigkeit von Spielräumen für ein anderes Bauen und die Gestaltung unserer Zukunft.
.jpg)
Dr. Uta Bretschneider
Dr. Uta Bretschneider ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin. Nach verschiedenen Stationen in Wissenschaft und Museumswelt ist sie seit Mai 2026 Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Transformationszeit, DDR-Alltagskultur, Geschichte ländlicher Räume. Foto: Oliver Zschau

Alexander Pötzsch
Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp