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Programm


TAG 1 - 4.9.2026




10:00 Uhr: Thüringer Baukultur-Bankett

Wo steht die Baukultur in Thüringen? Beim Baukultur-Bankett kommen die Nominierten und Sieger des Thüringer Staatspreises für Baukultur, die Jury und weitere Akteur:innen ins Gespräch. Persönliche Einblicke, unterschiedliche Perspektiven und offene Diskussionen machen sichtbar, was Baukultur heute bewegt – und wohin sie sich entwickeln kann. Hört zu, bringt euch ein, lernt die Menschen kennen, die zeigen, wie das Bauen von morgen geht.


Mit dabei sind bereits:

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp

Sigrun Langner

Sigrun Langner

Prof. Dr. Sigrun Langner ist Dekanin der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2019 hat sie die Professur für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung inne. Zuvor war Sigrun Langner von 2013 bis 2019 Juniorprofessorin an derselben Institution und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover sowie der Technischen Universität Berlin. Ihre Promotion erfolgte 2012 an der Leibniz Universität Hannover. Foto: Thomas Müller

Katja Fischer

Katja Fischer

Katja Fischer ist Architektin und Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Sie kuratiert das Festivalprogramm und hat große Freude am Anstiften von neuen Ideen. In den letzten 20 Jahren hat sie diverse Transformationsformate in Thüringen begleitet, an der Bauhaus-Universität Weimar, als selbständige Architektin und auch im Rahmen der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Carola Niklas

Carola Niklas

Carola Niklas ist Referatsleiterin bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Sie ist für die umfangreichen Bauprojekte zuständig und war beispielsweise Projektleiterin bei der Sanierung von Schloss Schwarzburg, dem heutigen Denkort der Demokratie im Schwarzatal. Foto: Grit Hiersemann

Till Hoffmann

Till Hoffmann

Till Hoffmann ist Architekt, gelernter Zimmerer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Entwerfen und Wohnungsbau an der Bauhaus-Universität Weimar. Er studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und am Washington Alexandria Architecture Center der Virginia Tech. Er arbeitete während und nach seinem Studium bei Heide & von Beckerath in Berlin und anschließend bei coido architects in Hamburg. Er ist Mitbegründer von Studio Dörner Hoffmann in Weimar. Er engagiert sich für das Modellprojekt Haus Bräutigam in Schwarzburg.

Ines M. Jauck

Ines M. Jauck

Ines M. Jauck ist freischaffende Architektin und Geschäftsführerin von kanngießer jauck architekten. Nach dem Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar und einer betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikation verantwortet sie seit 2003 anspruchsvolle Sanierungs- und Neubauprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Brandschutz. Seit 2023 ist sie Präsidentin der Architektenkammer Thüringen sowie Mitglied des Vorstands der Bundesarchitektenkammer.

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt hat Architektur studiert und beschäftigt sich mit der Frage, wie Baukultur gesellschaftlichen Wandel anstoßen kann. Sein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden und Quartieren, in denen Architektur, Kultur und bürgerschaftliches Engagement neue Nutzungsperspektiven für die Stadt eröffnen. Foto: Susann Nürnberger

David Kleist

David Kleist

David L. Kleist absolvierte 2020 sein Architekturstudium an der FH Erfurt. Anschließend sammelte er Berufserfahrung in verschiedenen Architekturbüros und übernahm Lehraufträge an der FH Erfurt. Heute ist er Planer bei herrschmidt architekten, Hobbystadtführer und Verfechter einer fahrradgerechten Stadt. Er beschäftigt sich mit der sensiblen Gestaltung von Räumen in allen Maßstäben – vom Möbel bis zur Defensionskaserne. Foto: Susann Nürnberger

13:30 Uhr: Werkstätten für Baukultur

Das pulsierende Herz des Festivals! Hier zeigt die regionale bis bundesweite Szene, was gerade in Sachen Baukultur läuft. In parallelen Werkstätten, verteilt im ganzen Eiermannbau, geht es um Baukulturinitiativen im Osten und was sie bewegt, die jungen Gestalterinnen der Transformation wie das Hochschulnetzwerk "Gemeinsam für die Bauwende" kommen zusammen, mit Peripher sprechen wir über kommunale Baukultur – und die Liste wächst. Ihr dürft gespannt sein. Alle Werkstätten sind öffentlich, beteiligt euch an den Gesprächen und schließt euch den Netzwerken an.


Mit dabei sind bereits:

Werkstatt I: Baukulturinitiativen Ost

Werkstatt der Baukultur-Initiativen der Flächenländer Ost:


Hier kommen die Menschen zusammen, die in den Flächenländern Ostdeutschlands auf politischer, fachlicher und kultureller Ebene die Baukultur nach vorn bringen. Vertreter der zuständigen Ministerien, der Architekten- und Ingenieurkammern, der Bundesstiftung Baukultur, des Zentrums für Baukultur Sachsen, des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen berichten über ihre Tätigkeiten vor Ort. Das Netzwerk trifft sich immer einmal jährlich, wir öffnen den Raum für Neugierige.


Mit dabei sind bereits:

Christoph Kollert

Christoph Kollert

Christoph Kollert ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Im Vorstand verantwortet er Personalwesen, Finanzen und Fundraising. Der Stadt- und Regionalplaner verfügt über Erfahrung in Planungspraxis, Forschung und kommunaler Verwaltungsarbeit sowie in der Entwicklung, Finanzierung und Umsetzung innovativer Projekte in kleinen Kommunen. Foto: Kristin Baumert

Juliane Naumann

Juliane Naumann

Juliane Naumann ist Geschäftsführerin des Zentrums für Baukultur Sachsen (ZfBK). Seit 2023 entwickelt sie die Einrichtung als Plattform für den interdisziplinären Austausch über Architektur, Stadtentwicklung und Baukultur im Freistaat weiter und setzt sie sich für die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure in Sachsen ein. Foto: Thomas Müller

Michael Rommel

Michael Rommel

Michael Rommel ist seit 1993 Architekt bei hks architekten BDA und seit 2001 geschäftsführender Gesellschafter. Als Vorsitzender des Stiftungsbeirats und Vorstandsmitglied des BDA Thüringen ist er ein in Thüringen stark vernetzter und wichtiger Akteur der Baukultur. Foto: Thomas Müller

Werkstatt II: Bildet Banden!

Eine neue Generation von Gestaltenden vernetzt sich, gründet Initiativen und schmiedet Allianzen. Über Disziplinen, Institutionen und Regionen hinweg entstehen neue Formen des Austauschs und gemeinschaftlichen Handelns. Sie verbindet das Verständnis, dass Strukturen selbst aufgestellt und daher veränderbar sind. Auf der gemeinsamen Suche nach einer zukunftsfähigen Baukultur und nach Wegen, die Bauwende voranzubringen, entsteht eine neue Selbstwirksamkeit. Die Werkstatt macht diese Entwicklung sichtbar und lädt dazu ein, über neue Bündnisse, Rollen und Formen des Engagements ins Gespräch zu kommen.


Mit dabei sind bereits:

Jan Kampshoff

Jan Kampshoff

Prof. Jan Kampshoff ist Architekt, Hochschullehrer und Musiker. Zusammen mit Marc Günnewig entwickelt er mit modulorbeat temporäre Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Urbanismus. Jan ist Mitinitiator des Hochschulnetzwerks \"Gemeinsam für die Bauwende\" und lehrt als Vertretungsprofessor an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf. Seit März 2026 ist Jan Universitätsprofessor für Raumkonzeption und Entwerfen an der Universität Siegen.

Frederick Kubin

Frederick Kubin

Frederick Kubin ist 1/23 Urbane Liga, 1/400 nexture+, 1/1.000 Architects for Future und 1/4.000 Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungslust und sein Tatendrang zogen ihn durch Baustellen, Beiräte, Bündnisse und Büros. Dabei führt sein Weg nie direkt zum Ziel, sondern er spielt über Banden. Eins ist er bei all den Anteilen trotzdem: immer voll und ganz dabei.

Alexander Wiese

Alexander Wiese

Alexander Wiese engagiert sich auf lokaler Ebene bei Architects4Future Erfurt für einen nachhaltigen Wandel im Bauwesen und für eine breitere gesellschaftliche Diskussion über Themen der Bauwende. Die Stiftung Baukultur unterstützt er als Werkstudent. Alexander studiert im M.A. Architektur an der Fachhochschule Erfurt. Foto: Peter Hamel

Nicole Heusing

Nicole Heusing

Nicole Heusing ist Innenarchitektin und Kooperationspartnerin von architektur+. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Bauen im Bestand, der energieeffizienten Transformation und der Verbindung von Architektur und Innenarchitektur. Als Co-Vorsitzende der Jungen Planenden der Architektenkammer Thüringen engagiert sie sich für den fachlichen Austausch, die Förderung des Berufsnachwuchses und für eine moderne Architekturpraxis in Thüringen. Foto: Andrea Wolleschensky

Manuel Aust

Manuel Aust

Manuel Aust studierte Architektur in Weimar, Eindhoven und Erfurt. Seit 2021 führt er ein Architekturbüro in Weimar und ist dort zudem als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität tätig. Manuel Aust ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, des Vergabe- und Wettbewerbsausschusses sowie der Vertreterversammlung der Architektenkammer Thüringen und co-initiierte 2025 das Bündnis für Qualität.

Werkstatt III: Baukultur für das Gemeinwohl

Werkstatt der Stadtverwicklung aus Weimar:


Gemeinwohl in der Baukultur: Das geht nur gemeinsam! In Thüringen stehen wir vor der Frage: Wie gestalten wir Räume, die bezahlbar, inklusiv und resilient sind? Wie übernehmen Kommunen, Wohnungswirtschaft und Initiativen gemeinsam Verantwortung? Auf welchen Ebenen und Zyklen wirken sie zusammen? In diesem Workshop entwickeln wir mit dem Gemeinwohl-Tensor als Reflexionsrahmen, lokalen Beispielen und euren Ideen konkrete Handlungsempfehlungen. Damit wir gemeinsam (um)bauen, was die Gesellschaft braucht, jede*r ein Stück Verantwortung trägt und wir endlich vom Reden zum Handeln kommen!

Luciana Maia

Luciana Maia

Luciana Maia ist Urbanistin/Umweltschützerin aus Leidenschaft, Beraterin/Forscherin von Beruf und Ingenieurin von Ausbildung. Ihre Schwerpunkte liegen in der lokalen Umsetzung globaler Agenden, im Dialog- und Netzwerkmanagement sowie im Kapazitätsaufbau städtischer Akteure. Als Brückenbauerin verknüpft sie globale, nationale und lokale Perspektiven, Disziplinen und Sphären und verbindet Theorie mit Praxis. Foto: Thomas Müller

Christiane Werth

Christiane Werth

Christiane Werth lebt und arbeitet im Quartiersprojekt Alte Feuerwache in Weimar. Dort gründete sie gemeinsam mit weiteren Aktiven 2023 die Stadtverwicklung. Sie organisiert Weiterbildungsformate für Initiativen, die gemeinsam Orte betreiben oder ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen gründen wollen. Ihre Leidenschaft sind gut gestaltete Räume, die den Menschen dienen und deren Finanzierungen. Foto: Dominique Wollniok

Werkstatt IV: Kommunale Wärmewende und Bürgerenergie

Bald mehr dazu...

Werkstatt V: Zirkuläres Bauen in ländlichen Räumen

Wie kann Bauen in ländlich geprägten Regionen klimagerechter, ressourcenschonender und stärker regional verankert werden? Die Werkstatt nimmt die Wertschöpfungskette rund um (Gebraucht-)Holz zum Ausgangspunkt und erkundet, wie aus lokalen Ressourcen neue regionale Kreisläufe entstehen können. Aufbauend auf ersten Ergebnissen des Wüstenrot-Forschungsprojekts ‘Zirkuläres Bauen im ländlichen Raum‘ diskutieren wir konkrete Szenarien und Transformationshebel – von technischen Lösungen und politischen Rahmenbedingungen über neue Wissensnetzwerke bis hin zu baukultureller Vermittlung. Bringt eure Perspektiven ein und entwickelt mit uns Strategien für eine regenerative Baupraxis abseits urbaner Zentren!

Lukas Malz

Lukas Malz

Nach seinem Architektur-Master an der FH Erfurt und dem Studium zum Fachingenieur Holzbau an der TH Augsburg war Lukas Malz wissenschaftlicher Mitarbeiter beim SPENI. Dort beschäftigte er sich mit interdisziplinärem Holzbau sowie der Verwendung von Laub- und Schwachholz. Die Holzbauwerkstatt Leinefelde begleitete er in der frühen Phase als Impulsgeber und stellte die Verbindung zur Hochschule her. Foto: Miriam Schmiedel

Ammon Budde

Ammon Budde

Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Sina Jansen

Sina Jansen

Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Hannes Langguth

Hannes Langguth

Dr. Hannes Langguth ist Stadtforscher und Architekt. Seine Arbeit verbindet akademische Forschung mit angewandter Praxis in Architektur sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Im Fokus stehen die Zukunft peripherer Räume, Großprojekte der Energiewende, koproduktive Planungsprozesse und zirkuläres Bauen. Er ist Postdoktorand an der BTU Cottbus-Senftenberg und Mitbegründer von jetzt. transformation gestalten. Foto: Marcus Glahn

Johanna Westermann

Johanna Westermann

Johanna Westermann forscht und arbeitet an der Schnittstelle von Stadtentwicklung, Architektur und gesellschaftlicher Transformation. Ihre Arbeit verbindet Forschung, Lehre und Praxis mit einem Fokus auf nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, partizipative Planungsprozesse sowie zirkuläres und ressourcenschonendes Bauen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und freiberuflich in Forschungs- und Beratungsprojekten tätig, unter anderem mit jetzt. transformation gestalten. Foto. Thomas Müller

18:00 Uhr: Transformativer Abend – Rosa, Techno und der ostdeutsche Umbruch

„Nur wo wir handeln, fühlen wir uns lebendig, und nur im Handeln gewinnen wir soziale Energie.“ Hartmut Rosas aktuelles Buch zeigt, dass die Qualität eines Ortes oder einer Handlung nicht isoliert entsteht, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen, Dingen, Räumen und ihrem jeweiligen Kontext. Für Baukultur ist das eine spannende Perspektive: Lebenswerte Räume sind nicht nur eine Frage guter Planung und Architektur, sondern gelungener Konstellationen. In einer szenischen Lesung nehmen wir uns dem Thema an.


Insbesondere Ostdeutschland ist geprägt von tiefgreifenden Transformationen, Improvisationskraft und dem Mut, Neues zu wagen. Wir sprechen über die Notwendigkeit von Spielräumen für ein anderes Bauen und die Gestaltung unserer Zukunft.

Von Umbruch und kultureller Raumaneignung erzählt auch Techno: Mit einem DJ-Set von Robag Wruhme auf der Dachterrasse spannt sich der Bogen von Apolda über Jena hinaus in die Welt.


Dieser Abend wird transzendent, seid unbedingt dabei! Eva Maria Herrmann moderiert uns durch die Transformation.

Thomas Sperling

Thomas Sperling

Thomas Sperling ist in der Jenaer Kulturszene auch einfach als „Spatz" bekannt. Als dieser fliegt er flink durch seine Missionen: Labelinhaber von Freude am Tanzen, Allzeitansprechpartner im Kassablanca, Mitorganisator vom Festival „Sonne, Mond & Sterne" und kulturpolitisch engagierter Bürger. Als Urgestein der Thüringer Techno-Szene hat er schon viele Partys organisiert und dabei mindestens so viele Hürden genommen. Foto: Olaf Nenninger

Gabor Schablitzki

Gabor Schablitzki

Robag Wruhme ist die Namensspielweise von Gabor Schablitzki. Einem echten Thüringer, der als DJ und Musikproduzent schon öfters über die Grenzen unseres Freistaates schnuppern durfte. Er war Mitbegründer des Labels Freude am Tanzen und Plattenladens Fatplastic. So wie sein Co-Gesprächspartner Thomas Sperling, mit dem er auch eine Liebe zum Jenaer Club Kassablanca teilt. Auch wenn das erstmal nicht nach Baukultur klingt, so klingt es nach einem Haufen guter Stories über Musik und das Leben in der Clubkultur. Foto: Tina Peißker

Marco Antonio Reyes Loredo

Marco Antonio Reyes Loredo

Marco Antonio Reyes Loredo ist Koch, Kulturanthropologe, Halbbolivianer und Vollzeit-Komplize. Zwischen Zinnwerken und Zwischenräumen verbindet er Töpfe mit Theorie, Menschen mit Mahlzeiten und Kunst mit Kichererbsen. Baukultur beginnt für ihn meist in der Küche – aber endet selten dort. Foto: Thomas Müller

Dr. Uta Bretschneider

Dr. Uta Bretschneider

Dr. Uta Bretschneider ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin. Nach verschiedenen Stationen in Wissenschaft und Museumswelt ist sie seit Mai 2026 Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Transformationszeit, DDR-Alltagskultur, Geschichte ländlicher Räume. Foto: Oliver Zschau

Tobias J. Knoblich

Tobias J. Knoblich

Dr. Tobias J. Knoblich ist Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur. Von 2011 bis 2019 wirkte er als Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt und von 2019 bis 2024 als Beigeordneter für Kultur, Stadtentwicklung und Welterbe der Landeshauptstadt Erfurt und Mitglied des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission. »Eine Stadt ist ein kultureller Organismus, den man nur ganzheitlich und folglich partizipativ weiterentwickeln kann.« Foto: Andreas Pöcking

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp