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Programm


10:00 Uhr: Thüringer Baukultur-Bankett

Das Thüringer Baukultur-Bankett bildete den Auftakt des Baukultur-Festivals. Hier kamen die Nominierten des Thüringer Staatspreises für Baukultur, die Jury und weitere an einer langen Tafel zusammen. Im Eiermannbau Apolda sprachen wir darüber, welchen Beitrag die Projekte der Shortlist für eine zukunftsfähige Baukultur in Thüringen leisten, welche interdisziplinären Konstellationen es dafür braucht und wo Rückschläge und Herausforderungen lagen.


Folgende Projekte waren vertreten:


13:30 Uhr: Werkstätten für Baukultur

Wer die Bauwende und das Gemeinwohl voranbringen will, fand hier keine Zuschauertribüne. Sondern einen Platz am Tisch!


In sechs parallelen Werkstätten konntet ihr mit lokalen bis nationalen Zukunftsgestaltern aus Berufsverbänden, Forschung, Kultur und Initiativen konkrete Lösungen für das Bauen von morgen diskutieren, Ideen entwickeln und euch starken Netzwerken anschließen.


Die sechs Werkstätten im Überblick:

Werkstatt II: Bildet Banden!

Eine neue Generation von Gestaltenden vernetzt sich, gründet Initiativen und schmiedet Allianzen. Über Disziplinen, Institutionen und Regionen hinweg entstehen neue Formen des Austauschs und gemeinschaftlichen Handelns. Sie verbindet das Verständnis, dass Strukturen selbst aufgestellt und daher veränderbar sind. Auf der gemeinsamen Suche nach einer zukunftsfähigen Baukultur und nach Wegen, die Bauwende voranzubringen, entsteht eine neue Selbstwirksamkeit. Die Werkstatt machte diese Entwicklung sichtbar und lud dazu ein, über neue Bündnisse, Rollen und Formen des Engagements ins Gespräch zu kommen.


Die Werkstatt leiteten:

Jan Kampshoff

Jan Kampshoff

Prof. Jan Kampshoff ist Architekt, Hochschullehrer und Musiker. Zusammen mit Marc Günnewig entwickelt er mit modulorbeat temporäre Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Urbanismus. Jan ist Mitinitiator des Hochschulnetzwerks „Gemeinsam für die Bauwende“. Seit März 2026 ist Jan Universitätsprofessor für Raumkonzeption und Entwerfen an der Universität Siegen.

Frederick Kubin

Frederick Kubin

Frederick Kubin ist 1/23 Urbane Liga, 1/400 nexture+, 1/1.000 Architects for Future und 1/4.000 Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungslust und sein Tatendrang zogen ihn durch Baustellen, Beiräte, Bündnisse und Büros. Dabei führt sein Weg nie direkt zum Ziel, sondern er spielt über Banden. Eins ist er bei all den Anteilen trotzdem: immer voll und ganz dabei.

Alexander Wiese

Alexander Wiese

Alexander Wiese engagiert sich auf lokaler Ebene bei Architects4Future Erfurt für einen nachhaltigen Wandel im Bauwesen und für eine breitere gesellschaftliche Diskussion über Themen der Bauwende. Die Stiftung Baukultur unterstützt er als Werkstudent. Alexander studiert im M.A. Architektur an der Fachhochschule Erfurt. Foto: Peter Hamel

Nicole Heusing

Nicole Heusing

Nicole Heusing ist Innenarchitektin und Kooperationspartnerin von architektur+. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Bauen im Bestand, der energieeffizienten Transformation und der Verbindung von Architektur und Innenarchitektur. Als Co-Vorsitzende der Jungen Planenden der Architektenkammer Thüringen engagiert sie sich für den fachlichen Austausch, die Förderung des Berufsnachwuchses und für eine moderne Architekturpraxis in Thüringen. Foto: Andrea Wolleschensky

Manuel Aust

Manuel Aust

Manuel Aust studierte Architektur in Weimar, Eindhoven und Erfurt. Seit 2021 führt er ein Architekturbüro in Weimar und ist dort zudem als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität tätig. Manuel Aust ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, des Vergabe- und Wettbewerbsausschusses sowie der Vertreterversammlung der Architektenkammer Thüringen und co-initiierte 2025 das Bündnis für Qualität.

Werkstatt III: Baukultur für das Gemeinwohl

Gemeinwohl in der Baukultur: Das geht nur gemeinsam! In Thüringen stehen wir vor der Frage: Wie gestalten wir Räume, die bezahlbar, inklusiv und resilient sind? Wie übernehmen Kommunen, Wohnungswirtschaft und Initiativen gemeinsam Verantwortung? Auf welchen Ebenen und Zyklen wirken sie zusammen? In diesem Workshop von der Stadtverwicklung Weimar entwickelten wir mit dem Gemeinwohl-Tensor als Reflexionsrahmen, lokalen Beispielen und euren Ideen konkrete Handlungsempfehlungen. Damit wir gemeinsam (um)bauen, was die Gesellschaft braucht, jede und jeder ein Stück Verantwortung trägt und wir endlich vom Reden zum Handeln kommen!


Die Werkstatt leiteten:

Luciana Maia

Luciana Maia

Luciana Maia ist Urbanistin/Umweltschützerin aus Leidenschaft, Beraterin/Forscherin von Beruf und Ingenieurin von Ausbildung. Ihre Schwerpunkte liegen in der lokalen Umsetzung globaler Agenden, im Dialog- und Netzwerkmanagement sowie im Kapazitätsaufbau städtischer Akteure. Als Brückenbauerin verknüpft sie globale, nationale und lokale Perspektiven, Disziplinen und Sphären und verbindet Theorie mit Praxis. Foto: Thomas Müller

Christiane Werth

Christiane Werth

Christiane Werth lebt und arbeitet im Quartiersprojekt Alte Feuerwache in Weimar. Dort gründete sie gemeinsam mit weiteren Aktiven 2023 die Stadtverwicklung. Sie organisiert Weiterbildungsformate für Initiativen, die gemeinsam Orte betreiben oder ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen gründen wollen. Ihre Leidenschaft sind gut gestaltete Räume, die den Menschen dienen und deren Finanzierungen. Foto: Dominique Wollniok

Werkstatt IV: Und wie macht ihr das so? Gemeinschaftliche Wärmewende.

Die Wärmewende braucht starke lokale Lösungen. Doch welche passen wo? In dieser Werkstatt kamen Landesverwaltung, kommunale Praxis, genossenschaftliche Modelle und bürgerschaftliche Initiativen an einen Tisch. Welche Ansätze geben bereits heute inspirierende und baukulturelle Antworten auf die Wärmewende?


Die Werkstatt leiteten aus dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Referat 32 - Wärme und Energieeffizienz in Gebäuden, Wärmeinfrastrukturen:

Silke Franz

Silke Franz

Silke Franz hat langjährige Berufserfahrungen als Raumplanerin und Landschaftsökologin. Sie beschäftigt sich mit kulturlandschaftlichen und raumstrukturellen Transformationsprozessen, mit Fragen neuer sozialer und klimagerechter Infrastrukturen sowie mit Aspekten der Bau- und Energiewende. Aktuell arbeitet sie im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten. Foto: Thomas Müller

Maximilian Ramezani

Maximilian Ramezani

Maximilian Ramezani hat Politikwissenschaft und Umwelttechnik studiert. Als Referent für Wärme und Energieeffizienz im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten beschäftigt er sich mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Klimaschutz im Gebäudebereich und interessiert sich für Ihre Projekte in Sanierungsgebieten und mit Wärmenetzen. Foto: Andreas Pöcking

Werkstatt V: Zirkuläres Bauen in ländlichen Räumen

Wie kann Bauen in ländlich geprägten Regionen klimagerechter, ressourcenschonender und stärker regional verankert werden? Die Werkstatt nahm die Wertschöpfungskette rund um (Gebraucht-)Holz zum Ausgangspunkt und erkundete mit euch, wie aus lokalen Ressourcen neue regionale Kreisläufe entstehen können. Aufbauend auf ersten Ergebnissen des Wüstenrot-Forschungsprojekts „Zirkuläres Bauen im ländlichen Raum“ diskutierten wir konkrete Szenarien und Transformationshebel – von technischen Lösungen und politischen Rahmenbedingungen über neue Wissensnetzwerke bis hin zu baukultureller Vermittlung.


Die Werkstatt leiteten:

Ammon Budde

Ammon Budde

Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Sebastian Damek

Sebastian Damek

Sebastian Damek studierte Architektur an der FH Erfurt und der TU Wien. Anschließend spezialisierte er sich an der TH Augsburg zum Fachingenieur für Holzbau. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IBQS in Erfurt und beschäftigt sich derzeit in der Forschung mit modularen Holzbausystemen im regionalen Kontext für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Foto: Hella Raue

Sina Jansen

Sina Jansen

Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Hannes Langguth

Hannes Langguth

Dr. Hannes Langguth ist Stadtforscher und Architekt. Seine Arbeit verbindet akademische Forschung mit angewandter Praxis in Architektur sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Im Fokus stehen die Zukunft peripherer Räume, Großprojekte der Energiewende, koproduktive Planungsprozesse und zirkuläres Bauen. Er ist Postdoktorand an der BTU Cottbus-Senftenberg und Mitbegründer von jetzt. transformation gestalten. Foto: Marcus Glahn

Lukas Malz

Lukas Malz

Nach seinem Architektur-Master an der FH Erfurt und dem Studium zum Fachingenieur Holzbau an der TH Augsburg war Lukas Malz wissenschaftlicher Mitarbeiter beim SPENI. Dort beschäftigte er sich mit interdisziplinärem Holzbau sowie der Verwendung von Laub- und Schwachholz. Die Holzbauwerkstatt Leinefelde begleitete er in der frühen Phase als Impulsgeber und stellte die Verbindung zur Hochschule her. Foto: Miriam Schmiedel

Sabrina Noae

Sabrina Noae

Sabrina Noae studiert Architektur im Master an der Fachhochschule Erfurt, nach dem Bachelor am selben Standort. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bauen im Bestand und zirkulären Strategien. Neben dem Studium engagiert sie sich als Tutorin sowie im studentischen Werkmagazin, das sie redaktionell von der Konzeption bis zur Veröffentlichung begleitet hat. Foto: Maria Brenneis

Johanna Westermann

Johanna Westermann

Johanna Westermann forscht und arbeitet an der Schnittstelle von Stadtentwicklung, Architektur und gesellschaftlicher Transformation. Ihre Arbeit verbindet Forschung, Lehre und Praxis mit einem Fokus auf nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, partizipative Planungsprozesse sowie zirkuläres und ressourcenschonendes Bauen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und freiberuflich in Forschungs- und Beratungsprojekten tätig, unter anderem mit jetzt. transformation gestalten.

Werkstatt VI: Kommunen als Möglichmacher – Wie gelingt Transformation vor Ort?

Das Forschungsprojekt PERIPHER und die Bauwende Allianz initiiert durch ProjectTogether eint die Frage, wie Kommunen angesichts großer gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wieder stärker ins Handeln kommen können. Gemeinsam mit euch sprachen sie über die Voraussetzungen handlungsfähiger Kommunen.


Die Werkstatt leiteten:

Martin Arnold-Schaarschmidt

Martin Arnold-Schaarschmidt

Martin Arnold-Schaarschmidt ist Pädagoge, studierter Psychologe, Berater und Förderer von Initiativen und Gründern. Seine zahlreichen Netzwerke bringt er in lokalen und regionalen Projekten ein, um gesellschaftliche Teilhabe und Initiative aufzubauen, z.B. über die Kulturhanse oder die Ankerpunkte Osten. Foto: Thomas Müller

Elisa Naranjo

Elisa Naranjo

Elisa Naranjo ist Transformations- und Nachhaltigkeitsexpertin, auch wenn sie ursprünglich nicht aus dem Baubereich kommt. Mit zweihorn ENERGY hat sie ein Unternehmen mitgegründet, das die Energiewende durch Balkonkraftwerke demokratisieren wollte. Heute ist sie bei ProjectTogether als Lead Transformationsprojekte tätig und koordiniert innerhalb der Bauwende Allianz cross-sektorale Bündnisse, um die Bauwende voranzutreiben. Sie bringt damit ihren Blick für gesellschaftlichen Wandel in die sozial-ökologische Transformation des Bausektors. Foto: Katharina Talanow

18:00 Uhr: Transformativer Abend – Was macht uns als Gesellschaft wieder handlungsfähig?

Was braucht es, damit Menschen Verantwortung übernehmen, Neues wagen und Zukunft aktiv gestalten? Ausgehend von Hartmut Rosas aktuellem Buch ging dieser besondere Festivalabend der Frage nach, wie Handlungsfähigkeit entsteht – in Politik und Verwaltung, beim Planen und Bauen und im gesellschaftlichen Miteinander.


In drei szenischen Lesungen führte Schauspielerin Elisa Ueberschär durch Rosas Gedankenwelt. Dazwischen verbanden Küchengespräche persönliche Erfahrungen mit aktuellen Herausforderungen. Im Mittelpunkt standen die Transformationserfahrungen Ostdeutschlands: Welche Potenziale sind in Zeiten des Umbruchs entstanden? Was können wir daraus für die Bauwende und die Gestaltung lebenswerter Orte lernen?


Ein Podium mit Dr. Uta Bretschneider, Dr. Tobias J. Knoblich, und Alexander Pötzsch diskutierte, wie wir wieder mehr Spielräume schaffen – für Politik, Verwaltung und Baukultur. Wie gelingt es, weniger in starren Strukturen zu denken und stattdessen situationsbezogen, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich zu handeln?


Auch Kultur und Musik gehörten zu dieser Erzählung: Im Gespräch zwischen Thomas Sperling, Garbor Schablitzki und Marco Antonio Reyes Loredo wird der Aufbruch der 1990er Jahre in Ostdeutschland lebendig.


Den musikalischen Abschluss formte Robag Wruhme – ein Ausklang, der den Bogen von den Umbruchsjahren bis in die Gegenwart spannt.


Moderiert wurde der Abend von Eva Maria Herrmann.

Dr. Uta Bretschneider

Dr. Uta Bretschneider

Dr. Uta Bretschneider ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin. Nach verschiedenen Stationen in Wissenschaft und Museumswelt ist sie seit Mai 2026 Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Transformationszeit, DDR-Alltagskultur, Geschichte ländlicher Räume. Foto: Oliver Zschau

Tobias J. Knoblich

Tobias J. Knoblich

Dr. Tobias J. Knoblich ist Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur. Von 2011 bis 2019 wirkte er als Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt und von 2019 bis 2024 als Beigeordneter für Kultur, Stadtentwicklung und Welterbe der Landeshauptstadt Erfurt und Mitglied des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission. »Eine Stadt ist ein kultureller Organismus, den man nur ganzheitlich und folglich partizipativ weiterentwickeln kann.« Foto: Andreas Pöcking

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch

Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp

Elisa Überschär

Elisa Überschär

Elisa Überschär wurde 1989 in Gera geboren und liebt ihre Thüringer Wurzeln. Nach einer kurzen Zeit als festes Ensemblemitglied am Theater Plauen/Zwickau arbeitet sie seit 2015 als freischaffende Schauspielerin. Ihre Stationen an Theatern führten sie seitdem über Leipzig nach Ludwigsburg, München und Jena, wo sie mittlerweile auch ihren Lebensmittelpunkt hat. Eigene Projekte entwickelt sie am liebsten rückblickend auf die DDR-Geschichte mit dem Fokus auf Frauen-Biografien und der persönlichen Sicht eines Wendekindes Foto: Joachim Gern

Gabor Schablitzki

Gabor Schablitzki

Robag Wruhme ist die Namensspielweise von Gabor Schablitzki. Einem echten Thüringer, der als DJ und Musikproduzent schon öfters über die Grenzen unseres Freistaates schnuppern durfte. Er war Mitbegründer des Labels Freude am Tanzen und Plattenladens Fatplastic. So wie sein Co-Gesprächspartner Thomas Sperling, mit dem er auch eine Liebe zum Jenaer Club Kassablanca teilt. Auch wenn das erstmal nicht nach Baukultur klingt, so klingt es nach einem Haufen guter Stories über Musik und das Leben in der Clubkultur. Foto: Tina Peißker

Thomas Sperling

Thomas Sperling

Thomas Sperling ist in der Jenaer Kulturszene auch einfach als „Spatz" bekannt. Als dieser fliegt er flink durch seine Missionen: Labelinhaber von Freude am Tanzen, Allzeitansprechpartner im Kassablanca, Mitorganisator vom Festival „Sonne, Mond & Sterne" und kulturpolitisch engagierter Bürger. Als Urgestein der Thüringer Techno-Szene hat er schon viele Partys organisiert und dabei mindestens so viele Hürden genommen. Foto: Olaf Nenninger

Marco Antonio Reyes Loredo

Marco Antonio Reyes Loredo

Marco Antonio Reyes Loredo ist Koch, Kulturanthropologe, Halbbolivianer und Vollzeit-Komplize. Zwischen Zinnwerken und Zwischenräumen verbindet er Töpfe mit Theorie, Menschen mit Mahlzeiten und Kunst mit Kichererbsen. Baukultur beginnt für ihn meist in der Küche – aber endet selten dort. Foto: Thomas Müller

Eva Maria Herrmann

Eva Maria Herrmann

Eva Maria Herrmann ist Dipl.-Ing. Architektin und freie Journalistin. Nach ihrem Architekturstudium in Darmstadt und Graz gründete sie 2005 das Büro für Architekturkommunikation. 2023 bis 2025 folgte das Studium Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2026 ist Herrmann die Redaktionsleiterin des Deutschen Architekt:innenblatt DAB. Foto: Florian Holzherr