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Programm
10:00 Uhr: Thüringer Baukultur-Bankett
Am Baukultur-Bankett im Saal des Eiermannbaus kommen die Nominierten und Sieger:innen des Thüringer Staatspreises für Baukultur, die Jury und weitere Akteur:innen zusammen. Welchen Beitrag leisten ihre Projekte für das Bauen von morgen, welche interdisziplinären Konstellationen braucht es für die Bauwende? Sie erzählen es uns.
Mit dabei sind bereits:

Alexander Pötzsch
Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp

Katja Fischer
Katja Fischer ist Architektin und Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Sie kuratiert das Festivalprogramm und hat große Freude am Anstiften von neuen Ideen. In den letzten 20 Jahren hat sie diverse Transformationsformate in Thüringen begleitet, an der Bauhaus-Universität Weimar, als selbständige Architektin und auch im Rahmen der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Carola Niklas
Carola Niklas ist Referatsleiterin bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Sie ist für die umfangreichen Bauprojekte zuständig und war beispielsweise Projektleiterin bei der Sanierung von Schloss Schwarzburg, dem heutigen Denkort der Demokratie im Schwarzatal. Foto: Grit Hiersemann

Ines M. Jauck
Ines M. Jauck ist freischaffende Architektin und Geschäftsführerin von kanngießer jauck architekten. Nach dem Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar und einer betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikation verantwortet sie seit 2003 anspruchsvolle Sanierungs- und Neubauprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Brandschutz. Seit 2023 ist sie Präsidentin der Architektenkammer Thüringen sowie Mitglied des Vorstands der Bundesarchitektenkammer.

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt hat Architektur studiert und beschäftigt sich mit der Frage, wie Baukultur gesellschaftlichen Wandel anstoßen kann. Sein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden und Quartieren, in denen Architektur, Kultur und bürgerschaftliches Engagement neue Nutzungsperspektiven für die Stadt eröffnen. Foto: Susann Nürnberger

David Kleist
David L. Kleist absolvierte 2020 sein Architekturstudium an der FH Erfurt. Anschließend sammelte er Berufserfahrung in verschiedenen Architekturbüros und übernahm Lehraufträge an der FH Erfurt. Heute ist er Planer bei herrschmidt architekten, Hobbystadtführer und Verfechter einer fahrradgerechten Stadt. Er beschäftigt sich mit der sensiblen Gestaltung von Räumen in allen Maßstäben – vom Möbel bis zur Defensionskaserne. Foto: Susann Nürnberger

Till Hoffmann
Till Hoffmann ist Architekt, gelernter Zimmerer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Entwerfen und Wohnungsbau an der Bauhaus-Universität Weimar. Er studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und am Washington Alexandria Architecture Center der Virginia Tech. Er ist Mitbegründer von Studio Dörner Hoffmann in Weimar. Er engagiert sich für das Modellprojekt Haus Bräutigam in Schwarzburg. Foto: Thomas Müller
13:30 Uhr: Werkstätten für Baukultur
Das pulsierende Herz des Festivals! Hier zeigt die regionale bis bundesweite Szene, wie sie die Bauwende voranbringen, das Gemeinwohl stärken und Bündnisse schmieden. Ihr seid eingeladen, dabei zu sein!
Alle Werkstätten sind öffentlich, beteiligt euch an den Gesprächen und schließt euch den Netzwerken an!
Werkstatt I: Baukulturinitiativen der Flächenländer Ost im Austausch
Hier kommen die Menschen zusammen, die in den Flächenländern Ostdeutschlands auf politischer, fachlicher und kultureller Ebene die Baukultur nach vorn bringen. Das Netzwerk trifft sich einmal im Jahr, wir öffnen den Raum für euch.
Mit dabei sind:
Bundesstiftung Baukultur, die Architektenkammern der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Ministeriumsvertreterinnen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, der BDA Thüringen und das Zentrum für Baukultur Sachsen.
Werkstatt II: Bildet Banden!
Eine neue Generation von Gestaltenden vernetzt sich, gründet Initiativen und schmiedet Allianzen. Über Disziplinen, Institutionen und Regionen hinweg entstehen neue Formen des Austauschs und gemeinschaftlichen Handelns. Sie verbindet das Verständnis, dass Strukturen selbst aufgestellt und daher veränderbar sind. Auf der gemeinsamen Suche nach einer zukunftsfähigen Baukultur und nach Wegen, die Bauwende voranzubringen, entsteht eine neue Selbstwirksamkeit. Die Werkstatt macht diese Entwicklung sichtbar und lädt euch dazu ein, über neue Bündnisse, Rollen und Formen des Engagements ins Gespräch zu kommen.
Die Werkstatt leiten:

Jan Kampshoff
Prof. Jan Kampshoff ist Architekt, Hochschullehrer und Musiker. Zusammen mit Marc Günnewig entwickelt er mit modulorbeat temporäre Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Urbanismus. Jan ist Mitinitiator des Hochschulnetzwerks „Gemeinsam für die Bauwende“. Seit März 2026 ist Jan Universitätsprofessor für Raumkonzeption und Entwerfen an der Universität Siegen.

Frederick Kubin
Frederick Kubin ist 1/23 Urbane Liga, 1/400 nexture+, 1/1.000 Architects for Future und 1/4.000 Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungslust und sein Tatendrang zogen ihn durch Baustellen, Beiräte, Bündnisse und Büros. Dabei führt sein Weg nie direkt zum Ziel, sondern er spielt über Banden. Eins ist er bei all den Anteilen trotzdem: immer voll und ganz dabei.

Alexander Wiese
Alexander Wiese engagiert sich auf lokaler Ebene bei Architects4Future Erfurt für einen nachhaltigen Wandel im Bauwesen und für eine breitere gesellschaftliche Diskussion über Themen der Bauwende. Die Stiftung Baukultur unterstützt er als Werkstudent. Alexander studiert im M.A. Architektur an der Fachhochschule Erfurt. Foto: Peter Hamel

Nicole Heusing
Nicole Heusing ist Innenarchitektin und Kooperationspartnerin von architektur+. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Bauen im Bestand, der energieeffizienten Transformation und der Verbindung von Architektur und Innenarchitektur. Als Co-Vorsitzende der Jungen Planenden der Architektenkammer Thüringen engagiert sie sich für den fachlichen Austausch, die Förderung des Berufsnachwuchses und für eine moderne Architekturpraxis in Thüringen. Foto: Andrea Wolleschensky
Manuel Aust
Manuel Aust studierte Architektur in Weimar, Eindhoven und Erfurt. Seit 2021 führt er ein Architekturbüro in Weimar und ist dort zudem als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität tätig. Manuel Aust ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, des Vergabe- und Wettbewerbsausschusses sowie der Vertreterversammlung der Architektenkammer Thüringen und co-initiierte 2025 das Bündnis für Qualität.
Werkstatt III: Baukultur für das Gemeinwohl
Gemeinwohl in der Baukultur: Das geht nur gemeinsam! In Thüringen stehen wir vor der Frage: Wie gestalten wir Räume, die bezahlbar, inklusiv und resilient sind? Wie übernehmen Kommunen, Wohnungswirtschaft und Initiativen gemeinsam Verantwortung? Auf welchen Ebenen und Zyklen wirken sie zusammen? In diesem Workshop von der Stadtverwicklung Weimar entwickeln wir mit dem Gemeinwohl-Tensor als Reflexionsrahmen, lokalen Beispielen und euren Ideen konkrete Handlungsempfehlungen. Damit wir gemeinsam (um)bauen, was die Gesellschaft braucht, jede*r ein Stück Verantwortung trägt und wir endlich vom Reden zum Handeln kommen!
Die Werkstatt leiten:

Luciana Maia
Luciana Maia ist Urbanistin/Umweltschützerin aus Leidenschaft, Beraterin/Forscherin von Beruf und Ingenieurin von Ausbildung. Ihre Schwerpunkte liegen in der lokalen Umsetzung globaler Agenden, im Dialog- und Netzwerkmanagement sowie im Kapazitätsaufbau städtischer Akteure. Als Brückenbauerin verknüpft sie globale, nationale und lokale Perspektiven, Disziplinen und Sphären und verbindet Theorie mit Praxis. Foto: Thomas Müller

Christiane Werth
Christiane Werth lebt und arbeitet im Quartiersprojekt Alte Feuerwache in Weimar. Dort gründete sie gemeinsam mit weiteren Aktiven 2023 die Stadtverwicklung. Sie organisiert Weiterbildungsformate für Initiativen, die gemeinsam Orte betreiben oder ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen gründen wollen. Ihre Leidenschaft sind gut gestaltete Räume, die den Menschen dienen und deren Finanzierungen. Foto: Dominique Wollniok
Werkstatt IV: Und wie macht ihr das so? Gemeinschaftliche Wärmewende.
Die Wärmewende braucht starke lokale Lösungen. Doch welche passen wo? In dieser Werkstatt kommen Landesverwaltung, kommunale Praxis, genossenschaftliche Modelle und bürgerschaftliche Initiativen an einen Tisch. Welche Ansätze geben bereits heute inspirierende und baukulturelle Antworten auf die Wärmewende? Lernen Sie aktuelle Beispiele kennen, tauschen Sie Erfahrungen aus und entwickeln Sie gemeinsame Ideen für die Wärmewende im StadtLand Thüringen.
Die Werkstatt leiten aus dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Referat 32 - Wärme und Energieeffizienz in Gebäuden, Wärmeinfrastrukturen

Silke Franz
Silke Franz hat langjährige Berufserfahrungen als Raumplanerin und Landschaftsökologin. Sie beschäftigt sich mit kulturlandschaftlichen und raumstrukturellen Transformationsprozessen, mit Fragen neuer sozialer und klimagerechter Infrastrukturen sowie mit Aspekten der Bau- und Energiewende. Aktuell arbeitet sie im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten. Foto: Thomas Müller
Werkstatt V: Zirkuläres Bauen in ländlichen Räumen
Wie kann Bauen in ländlich geprägten Regionen klimagerechter, ressourcenschonender und stärker regional verankert werden? Die Werkstatt nimmt die Wertschöpfungskette rund um (Gebraucht-)Holz zum Ausgangspunkt und erkundet mit euch, wie aus lokalen Ressourcen neue regionale Kreisläufe entstehen können. Aufbauend auf ersten Ergebnissen des Wüstenrot-Forschungsprojekts „Zirkuläres Bauen im ländlichen Raum“ diskutieren wir konkrete Szenarien und Transformationshebel – von technischen Lösungen und politischen Rahmenbedingungen über neue Wissensnetzwerke bis hin zu baukultureller Vermittlung. Bringt eure Perspektiven ein und entwickelt mit uns Strategien für eine regenerative Baupraxis abseits urbaner Zentren!
Die Werkstatt leiten:

Lukas Malz
Nach seinem Architektur-Master an der FH Erfurt und dem Studium zum Fachingenieur Holzbau an der TH Augsburg war Lukas Malz wissenschaftlicher Mitarbeiter beim SPENI. Dort beschäftigte er sich mit interdisziplinärem Holzbau sowie der Verwendung von Laub- und Schwachholz. Die Holzbauwerkstatt Leinefelde begleitete er in der frühen Phase als Impulsgeber und stellte die Verbindung zur Hochschule her. Foto: Miriam Schmiedel

Ammon Budde
Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Sina Jansen
Das Natural Building Lab der TU Berlin entwickelt Wissen und Prototypen für die gebaute Umwelt einer postfossilen Gesellschaft. Ammon Budde und Sina Jansen sind wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und forschen zum kreislaufgerechtem Planen und Bauen, Reallaboren und der Wiederverwendung von Baumaterialien. Gemeinsam koordinieren sie u. a. das Reallabor B(e) Ware. Foto: Matthew Crabbe

Hannes Langguth
Dr. Hannes Langguth ist Stadtforscher und Architekt. Seine Arbeit verbindet akademische Forschung mit angewandter Praxis in Architektur sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Im Fokus stehen die Zukunft peripherer Räume, Großprojekte der Energiewende, koproduktive Planungsprozesse und zirkuläres Bauen. Er ist Postdoktorand an der BTU Cottbus-Senftenberg und Mitbegründer von jetzt. transformation gestalten. Foto: Marcus Glahn

Johanna Westermann
Johanna Westermann forscht und arbeitet an der Schnittstelle von Stadtentwicklung, Architektur und gesellschaftlicher Transformation. Ihre Arbeit verbindet Forschung, Lehre und Praxis mit einem Fokus auf nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, partizipative Planungsprozesse sowie zirkuläres und ressourcenschonendes Bauen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und freiberuflich in Forschungs- und Beratungsprojekten tätig, unter anderem mit jetzt. transformation gestalten.

Sebastian Damek
Sebastian Damek studierte Architektur an der FH Erfurt und der TU Wien. Anschließend spezialisierte er sich an der TH Augsburg zum Fachingenieur für Holzbau. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IBQS in Erfurt und beschäftigt sich derzeit in der Forschung mit modularen Holzbausystemen im regionalen Kontext für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Foto: Hella Raue
Werkstatt VI: Kommunen als Möglichmacher – Wie gelingt Transformation vor Ort?
Das Forschungsprojekt PERIPHER und die Bauwende Allianz initiiert durch ProjectTogether eint die Frage, wie Kommunen angesichts großer gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wieder stärker ins Handeln kommen können. Gemeinsam mit euch sprechen sie über die Voraussetzungen handlungsfähiger Kommunen.
Die Werkstatt leiten:

Martin Arnold-Schaarschmidt
Martin Arnold-Schaarschmidt ist Pädagoge, studierter Psychologe, Berater und Förderer von Initiativen und Gründern. Seine zahlreichen Netzwerke bringt er in lokalen und regionalen Projekten ein, um gesellschaftliche Teilhabe und Initiative aufzubauen, z.B. über die Kulturhanse oder die Ankerpunkte Osten. Foto: Thomas Müller

Elisa Naranjo
Elisa Naranjo ist Transformations- und Nachhaltigkeitsexpertin, auch wenn sie ursprünglich nicht aus dem Baubereich kommt. Mit zweihorn ENERGY hat sie ein Unternehmen mitgegründet, das die Energiewende durch Balkonkraftwerke demokratisieren wollte. Heute ist sie bei ProjectTogether als Lead Transformationsprojekte tätig und koordiniert innerhalb der Bauwende Allianz cross-sektorale Bündnisse, um die Bauwende voranzutreiben. Sie bringt damit ihren Blick für gesellschaftlichen Wandel in die sozial-ökologische Transformation des Bausektors. Foto: Katharina Talanow
18:00 Uhr: Transformativer Abend – Was macht uns als Gesellschaft wieder handlungsfähig?
Was braucht es, damit Menschen Verantwortung übernehmen, Neues wagen und Zukunft aktiv gestalten? Ausgehend von Hartmut Rosas aktuellem Buch geht dieser besondere Festivalabend der Frage nach, wie Handlungsfähigkeit entsteht – in Politik und Verwaltung, beim Planen und Bauen und im gesellschaftlichen Miteinander.
In drei szenischen Lesungen führt Schauspielerin Elisa Ueberschär durch Rosas Gedankenwelt. Dazwischen verbinden Küchengespräche persönliche Erfahrungen mit aktuellen Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen die Transformationserfahrungen Ostdeutschlands: Welche Potenziale sind in Zeiten des Umbruchs entstanden? Was können wir daraus für die Bauwende und die Gestaltung lebenswerter Orte lernen?
Ein Podium mit Dr. Uta Bretschneider, Dr. Tobias J. Knoblich, und Alexander Pötzsch diskutiert, wie wir wieder mehr Spielräume schaffen – für Politik, Verwaltung und Baukultur. Wie gelingt es, weniger in starren Strukturen zu denken und stattdessen situationsbezogen, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich zu handeln?
Auch Kultur und Musik gehören zu dieser Erzählung: Im Gespräch mit Thomas Sperling, Garbor Schablitzki, Dr. Franziska Wittau und Marco Antonio Reyes Loredo wird der Aufbruch der 1990er Jahre in Ostdeutschland lebendig.
Den musikalischen Abschluss formt Robag Wruhme auf der Dachterrasse – ein Ausklang, der den Bogen von den Umbruchsjahren bis in die Gegenwart spannt.
Moderiert wird der Abend von Eva Maria Herrmann.
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Dr. Uta Bretschneider
Dr. Uta Bretschneider ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin. Nach verschiedenen Stationen in Wissenschaft und Museumswelt ist sie seit Mai 2026 Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Transformationszeit, DDR-Alltagskultur, Geschichte ländlicher Räume. Foto: Oliver Zschau

Tobias J. Knoblich
Dr. Tobias J. Knoblich ist Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur. Von 2011 bis 2019 wirkte er als Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt und von 2019 bis 2024 als Beigeordneter für Kultur, Stadtentwicklung und Welterbe der Landeshauptstadt Erfurt und Mitglied des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission. »Eine Stadt ist ein kultureller Organismus, den man nur ganzheitlich und folglich partizipativ weiterentwickeln kann.« Foto: Andreas Pöcking

Alexander Pötzsch
Alexander Pötzsch arbeitet seit 2003 als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur. Seit September 2025 ist er Präsident des BDA. Foto: Matthias Popp

Elisa Überschär
Elisa Überschär wurde 1989 in Gera geboren und liebt ihre Thüringer Wurzeln. Nach einer kurzen Zeit als festes Ensemblemitglied am Theater Plauen/Zwickau arbeitet sie seit 2015 als freischaffende Schauspielerin. Ihre Stationen an Theatern führten sie seitdem über Leipzig nach Ludwigsburg, München und Jena, wo sie mittlerweile auch ihren Lebensmittelpunkt hat. Eigene Projekte entwickelt sie am liebsten rückblickend auf die DDR-Geschichte mit dem Fokus auf Frauen-Biografien und der persönlichen Sicht eines Wendekindes Foto: Joachim Gern

Gabor Schablitzki
Robag Wruhme ist die Namensspielweise von Gabor Schablitzki. Einem echten Thüringer, der als DJ und Musikproduzent schon öfters über die Grenzen unseres Freistaates schnuppern durfte. Er war Mitbegründer des Labels Freude am Tanzen und Plattenladens Fatplastic. So wie sein Co-Gesprächspartner Thomas Sperling, mit dem er auch eine Liebe zum Jenaer Club Kassablanca teilt. Auch wenn das erstmal nicht nach Baukultur klingt, so klingt es nach einem Haufen guter Stories über Musik und das Leben in der Clubkultur. Foto: Tina Peißker
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Thomas Sperling
Thomas Sperling ist in der Jenaer Kulturszene auch einfach als „Spatz" bekannt. Als dieser fliegt er flink durch seine Missionen: Labelinhaber von Freude am Tanzen, Allzeitansprechpartner im Kassablanca, Mitorganisator vom Festival „Sonne, Mond & Sterne" und kulturpolitisch engagierter Bürger. Als Urgestein der Thüringer Techno-Szene hat er schon viele Partys organisiert und dabei mindestens so viele Hürden genommen. Foto: Olaf Nenninger

Marco Antonio Reyes Loredo
Marco Antonio Reyes Loredo ist Koch, Kulturanthropologe, Halbbolivianer und Vollzeit-Komplize. Zwischen Zinnwerken und Zwischenräumen verbindet er Töpfe mit Theorie, Menschen mit Mahlzeiten und Kunst mit Kichererbsen. Baukultur beginnt für ihn meist in der Küche – aber endet selten dort. Foto: Thomas Müller

Franziska Wittau
Franziska Wittau ist seit Juli 2024 Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Die gebürtige Thüringerin und promovierte Wissenschaftlerin lehrte zuvor an der Universität Bielefeld und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und forschte unter anderem zum Thema Digitalisierung in der sozialwissenschaftlichen Bildung. Sie ist Mitglied im Beirat der Stiftung Baukultur Thüringen.

Eva Maria Herrmann
Eva Maria Herrmann ist Dipl.-Ing. Architektin und freie Journalistin. Nach ihrem Architekturstudium in Darmstadt und Graz gründete sie 2005 das Büro für Architekturkommunikation. 2023 bis 2025 folgte das Studium Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2026 ist Herrmann die Redaktionsleiterin des Deutschen Architekt:innenblatt DAB. Foto: Florian Holzherr