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Seid ihr dabei?
Vom 4. bis 5. September 2026 teilen wir alles, was Thüringen voranbringt: ausgezeichnete Projekte, kluge Prozesse, visionäre Ideen und wertvolle Erfahrungsschätze. Dabei entsteht eine einzigartige Atmosphäre – und zwar gemeinsam. Unsere Wirklichkeit ist keine Utopie!
Ihr seid eingeladen, euch einzubringen! Ihr macht Thüringen besser? Dann stellt euch ans Open Mic und erzählt von eurem Projekt. Ihr sucht praktische Ansätze? In den Baukultur-Werkstätten zeigen wir, wie Leerstand wieder genutzt werden kann, Holzbau zum neuen Normal werden kann, die Wärmewende vor Ort gelingt und Kommunen zu starken Bauherren werden. Am Zukunftstisch verdichten wir Visionen und Realität zu einer gemeinsamen Stimme – und
stoßen ins Baukulturhorn.
Anmeldung
Das Kollektiv morgen. aus Hamburg und die Stiftung Baukultur Thüringen freuen sich auf euren Besuch! Damit wir regionale Köstlichkeiten, Rauminstallationen und Namensbänder gut vorbereiten können, bitten wir möglichst um eine Anmeldung. Wer sich erst kurzfristig entscheidet, ist natürlich ebenso herzlich willkommen – spontane Begegnungen gehören schließlich zu jedem guten Festival.
Erste Highlights
Holzland Thüringen
Wie kann der nachwachsende Rohstoff Holz zum Motor für wirtschaftliche Entwicklung, Baukultur und Klimaschutz werden? Im Dialog mit Norwegen richten wir den Blick auf regionale Wertschöpfungsketten, innovative Holzbauprojekte und die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume. Mit einem Impuls von Viktoria Millentrup, Projektarchitektin von THE PLUS für Vestre (ehemals BIG), sowie anschließendem Gespräch mit Vertreter aus Politik, Forschung, Forstwirtschaft und kommunaler Praxis. Gemeinsam diskutieren wir, welche Potenziale Thüringen als Holzland besitzt und wie regionale Ressourcen, Forschung und Bauwirtschaft zu einer zukunftsfähigen Entwicklung beitragen können.
Brombeere bis Trüffel
Zwei Workshops richten den Blick auf das, was bereits vor Ort vorhanden ist – und auf das Potenzial, das darin steckt. Aus den Fasern der Brombeere entstehen textile Experimente. Parallel dazu wird mit Thüringer Trüffelanbau ein Projekt begonnen, dessen Ernte noch in der Zukunft liegt.
Von Umbau Ost bis Technolust
Ostdeutschland ist ein Raum der Umbrüche – geprägt von tiefgreifenden Transformationen, Improvisationskraft und dem Mut, Neues zu wagen. Am 4. September sprechen wir über die Notwendigkeit von Spielräumen für die Gestaltung unserer Zukunft. Von Umbruch kultureller Raumaneignung erzählt auch Techno: Mit einem DJ-Set von Robag Wruhme auf der Dachterrasse spannt sich der Bogen von Apolda über Jena hinaus in die Welt.
Thüringer Baukultur-Bankett
Am 3. September wird in Erfurt nach fünf Jahren erstmals wieder der Thüringer Staatspreis für Baukultur verliehen. Einen Tag später versammelt das Thüringer Baukultur-Bankett in Apolda die Projekte der Shortlist – die Thüringer Next Practice – sowie Akteure aus Baukultur, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft an einem Tisch. Aus den Erfahrungen, Ideen und Zukunftsbildern dieser Projekte entsteht ein gemeinsames Gespräch darüber, wo Thüringen heute steht und welche Wege wir für das Bauen von morgen einschlagen wollen.
Das ist Thüringen?!
In kurzen Beiträgen zeigen Initiativen, Engagierte und Partner, wie sie Orte verändern, Leerstand beleben, Gemeinschaft stärken oder neue Wege des Bauens und Zusammenlebens erproben. Ob Mikrofinanzierungsprojekt, Forschungsinitiative, kommunales Experiment oder zivilgesellschaftliches Engagement – hier wird sichtbar, was in Thüringen bereits entsteht und was als Nächstes kommen könnte. Eine Bühne für überraschende Geschichten, neue Allianzen und die Menschen, die den Wandel vor Ort gestalten.

