
mit Gewohnter Wandel, Wüstenrot Stiftung
28.4., 17 Uhr: Baukultur-Gespräch „Wohnungsfrage StadtLand“
Neuer Wohnraumbedarf in den Städten und Leerstand auf dem Land – Platzmangel hier, Überangebot dort. In Thüringen geht es um beides, gleichzeitig. Die Wohnungsfrage im Freistaat ist zugleich eine Frage des Ausgleichs und der Kooperation. Und sie kann zum Angebot an ein zukunftsfähiges StadtLand werden.
Im Baukultur-Gespräch im Eiermannbau Apolda diskutieren wir Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft auf Herausforderungen und neue Strategien zur Wohnungsfrage in Thüringen: von der kommunalen Boden- und Flächenpolitik, gemeinwohlorientiertem Handeln, über kluge Wohnsituationen und -typologien für eine weniger werdende und alternde Bevölkerung bis zum einfachen und bezahlbaren (Um)Bauen. Bestand ist dafür der Ausgangspunkt – Kreativität ist also gefragt!
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg „Gewohnter Wandel“ der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt statt. Im Rahmen des Baukultur-Gesprächs wird die Ausstellung „Lücken füllen – Wohnraum schaffen“ der Wüstenrot Stiftung eröffnet.
Wir freuen uns auf den Austausch und laden Sie herzlich ein, sich am Gespräch zu beteiligen.
Anmeldung unter:
Programm
17 Uhr: Begrüßung im Eiermannbau Apolda
- Katja Fischer, Geschäftsführende Vorständin Stiftung Baukultur Thüringen
- Kathrin Meißner, Wissenschaftliche Koordination des DFG-Graduiertenkolleg 2892 „Gewohnter Wandel“
17.20 Uhr: Fishbowl zur Wohnungsfrage
- Frank Bachmann, Fachbereichsleiter Bau- und Stadtentwicklung, Stadt Pößneck
- Dr. Martin Gude, Abteilungsleiter Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur
- Bettina Lehmann, Mitarbeiterin Projekt „Wärmewende im Gebäudebestand“ Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig, Professur Stadtplanung, Bauhaus-Universität Weimar & Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Gewohnter Wandel
18.30 Uhr: Ausstellungsrundgang „Lücken füllen – Wohnraum schaffen“
DFG-Graduiertenkolleg Gewohnter Wandel
Im Zentrum des Graduiertenkollegs steht die Frage, welche Probleme, Widersprüche und Konflikte sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlichem Wandel und räumlicher Materialisierung des Wohnens ergeben und wie die gebaute Wohnumwelt zukünftige gesellschaftliche Entwicklungspfade prägt bzw. prägen soll. Das langfristige Anliegen des Kollegs ist, dieses vielschichtige und mitunter gegensätzliche Zusammenspiel zu erfassen.
Mehr dazuPublikation „Lücken füllen – Wohnraum schaffen“
„Kleine Lücke, große Wirkung“ – Wo manche nur leeren Raum und „Schmuddelecken“ sehen, entdecken kreative Architektinnen und Architekten das Potenzial für innovatives Wohnen. In seiner 14. Auflage widmet sich der renommierte Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung einer der spannendsten Herausforderungen unserer Zeit: Wie können wir in Zeiten von Wohnraummangel die versteckten Potenziale unserer Städte und Dörfer intelligent nutzen? Gefragt sind „lückenfüllende Bauformen“, die mit innovativen Lösungen gestalterisch, ökologisch und sozial überzeugen. Die 20 Finalistinnen und Finalisten des Gestaltungspreises werden in dieser Dokumentation mit Texten, Fotos, Grafiken und Videos ausführlich vorgestellt. Beim Baukultur-Gespräch wird die gleichnamige Ausstellung im Eiermannbau eröffnet.
Mehr dazu