Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser!





GRUSSWORTE


  • Claudia Beger
    Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Referat: Baukultur und EU-Förderung


  • Dr. Albrecht Schödl
    Vorstand Kloster Volkenroda, Pfarrer am Christus-Pavillon, Kunst und Kultur


DAS REFORMATIONSJAHR 2017 • EIN GESCHPRÄCHSANLASS


  • Dr. Ulrich Wieler
    Stiftung Baukultur Thüringen


Themenfeld I: METAMORPHOSE • BEDEUTUNGEN


  • Prof. Dr. Thomas Klie
    Universität Rostock, Theologische Fakultät

    DIE SANFTE AUTORITÄT AUF DEN MÄRKTEN DES BESONDEREN
    Keine kulturelle Einrichtung hat ihre tragenden Gewissheiten eine derart markante Gestalt annehmen lassen, wie die christliche Kirche mit ihren Kirchen. Architektonische Texturen, in denen Generationen von Christenmenschen ihr Leben gedeutet vorfanden.
    Allerdings haben sich die Bedingungen, unter denen diese Gebäude heute Geltung beanspruchen, deutlich verschoben. Das religiöse Nutzungsverhalten scheint rückläufig, während die Bauerhaltung Unsummen verlangt. Umnutzungen und Neunutzungen werden diskutiert und vollzogen. Hier ist vieles im Fluss, wie die Arbeit der Kirchbauvereine immer wieder zeigt.
    Umnutzung und Neunutzung müssen jedoch nicht zwangsläufig mit einer De-Sakralisierung einhergehen. Denn auf den spätmodernen »Märkten des Besonderen« sind Kirchen immer noch und wieder neu gefragt: als Umräume eines Heiligen, das immer schwer zu fassen ist und darum ein umso kostbareres Gut darstellt.


  • Prof. Dr. Dirk Pilz
    Universität der Künste Berlin
    Mitbegründer und Redakteur von www.nachtkritik.de

    LOB DER DIFFERENZ.
    ANMERKUNGEN ZU DEN HERAUSFORDERUNGEN DES INTERRELIGIÖSEN DIALOGS

    Die Herausforderungen des interreligiösen Dialogs werden künftig größer und deutlicher werden. Das gilt für die jüdischen, christlichen und muslimischen Parteien gleichermaßen. Aber die Voraussetzungen und Erwartungen sind jeweils sehr verschieden. Das stellt die grundlegende Frage danach, was interreligiöser Dialog leisten kann - und was nicht. Entscheidend ist hier vor allem das Lob der Differenz. Ein Gespräch im Zeichen eines Lobes der Differenz erkennt im anderen ein Gegenüber, ohne das dem Eigenen etwas fehlen würde. Es bringt das Denken und Fühlen in Kategorien des Eigenen und Anderen überhaupt ins Wanken und lässt wirklich werden, dass sich nie Ideen und Konzepte, Kulturen oder Traditionen einander begegnen, sondern stets Menschen mit ihren konkreten Biographien. Der interreligiöse Dialog muss deshalb ein theologischer sein, weil die Theologie im besten Fall genau das ist: das Sprechen von einem bestimmten Ort aus, auch das glaubensbetroffene Sprechen, das Sprechen des Glaubens selbst, nicht nur über diesen. Am Beispiel des in Berlin entstehenden Bet- und Lehrhauses »House of One« soll gezeigt werden, wie hier mit diesen Herausforderungen strukturell wie architektonisch umgegangen wird.

  • Dr. Kim de Wildt
    Universität Bonn, Katholisch-Theologische Fakultät, Seminar für Liturgiewissenschaft

    RAUM FÜR RELIGION?
    KIRCHENUMNUTZUNG IN EINER SICH ENTKIRCHLICHENDEN WELT AUS THEOLOGISCHER SICHT BETRACHTET

    Wir sind an einem Punkt in der Geschichte des Kirchenbaus angelangt, in der die dringende Aufgabe besteht, objektive Kriterien zu erstellen, anhand derer Entscheidungen über Nutzung, Umnutzung oder Abriss eines Sakralraums zu treffen sind. In ökonomischer Hinsicht liegen solche Kriterien in der Regel vor. Bei der Theologie ist das schwieriger. Wie kann man den religiösen oder sakralen Wert eines Kirchenraums ermessen, evaluieren? Die Frage nach der theologischen Bedeutung von Kirchenräumen ist grundsätzlich die Frage nach der Sakralität eines Raums. Gibt es überhaupt sakrale Räume im Christentum und wenn ja, was bedeutet diese Sakralität eines Raums? Die unterschiedlichen Auffassungen über die Bedeutung des Kirchenraums in den zwei größten christlichen Konfessionen hierzulande scheinen im Widerspruch zu sein mit der generell angenommenen Idee, dass für Katholiken der Kirchenraum ein sogenannter »Domus die« ist, ein Gotteshaus, und für Protestanten ein »Domus ecclesiae«, ein Versammlungshaus. Obwohl dies mancherorts zutrifft, sind die heutigen theologischen Auffassungen ambivalenter, so angenehm auch Vereinfachungen oftmals erscheinenrong>Raum für Religion? Kirchenumnutzung in einer sich entkirchlichenden Welt aus theologischer Sicht betrachtet, und spiegeln die Idee wider, dass unsere Welt nicht einfach in schwarz-weiß Schemata zu deuten ist.


  • Podium/Diskussion/Fazit


»DAS BEISPIEL VOLKENRODA« • GEFÜHRTER RUNDGANG


  • Dr. Albrecht Schödl
    Vorstand Kloster Volkenroda
    Pfarrer am Christus-Pavillon
    Kunst und Kultur



AUSSTELLUNGSSATELLITEN


  • Elke Bergt
    Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

    PERSPEKTIVEN - QUERDENKEN - WEITERBAUEN
    Prozess und Ergbnisse ausgewählter Projekteinreichungen
    »STADTLAND:Kirche. Querdenker für Thüringen 2017«


  • Dr. Marta Doehler-Behzadi
    Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen

    »STADTLAND« im Kontext der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen


Themenfeld II: METAMORPHOSE • FUNKTIONEN


  • Pfarrer Dr. Frank Hiddemann
    Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

    NUTZUNGSGESCHICHTEN. RAUMBEZOGENE RECHERCHEPROJEKTE IN KIRCHENRÄUMEN
    Das protestantische Konzept der Sakralität ist nicht an den Raum, sondern an die Zeit gebunden. Der Kirchenraum ist nicht kraft seiner Funktion heilig, sondern nur im gottesdienstlichen Vollzug. Deshalb kann Luther zugespitzt sagen, auch in einem Schweinestall sei ein evangelischer Gottesdienst möglich.
    Natürlich konstituiert der Raum die gottesdienstliche Zeit mit. Er ist ein wichtiger Faktor - aber einer neben anderen -, um die »Heiligkeit« der Zeit aufzu-bauen und zu qualifizieren. Die Interferenzen zwischen Raum und Zeit, deren traditionelles Flaggschiff die Paramentik ist, lassen sich auch mit Hilfe Darstellender und Bildender Kunst erforschen. Ich versuche in meinem Vortrag zu zeigen, wie ortsspezifische Installationen der Bildenden Kunst, Theatergottesdienste, raumbezogene Kompositionen zeitgenössischer Musik oder sogar kirchenpädagogische Aktionen Recherchen sind, die das Wissen über den Kirchenraum und seine liturgischen Dimensionen vermehren. Ich berichte dabei von eigenen Unternehmungen.
    Wie diese Erkenntnisse in der Kirchengemeinde, aber auch in so genannten Kulturkirchen anzuwenden sind, versuche ich in einem dritten Schritt zu zeigen und ziehe Schlüsse für die Kulturkirchen-Bewegung. Kulturelle Nutzung muss die liturgische Nutzung nicht ersetzen, sondern kann als Teil einer spirituellen Recherche solche Orte erforschen und in vielen Fällen ein Generator für zeitgenössisches künstlerische Produktivität sein.


  • Marcus Nitschke
    D:4 Büro für Kirche und Kultur Berlin

    5 THESEN
    These 1: Kirchen sind als Kirchen gebaut
    These 2: Neue Kirchennutzungen sind selten sinnvoll
    These 3: Kirchen stehen in Konkurrenz
    These 4: Kirchen sind Gemeinschaftsbauten
    These 5: Leerstand wird bleiben


  • Christine Siegl
    Universität Tübingen, Lehrstuhl für Praktische Theologie I

    NUTZUNGSERWEITERUNG VON DORFKIRCHEN.
    EIN MODELL FÜR KIRCHLICHE GASTFREIHEIT

    Nutzungserweiterungen gelten auch im ländlichen Raum als probates Mittel, um prekären Situationen von Kirchen angemessen zu begegnen. Während das Kirchengebäude im Besitz der Kirchengemeinde verbleibt und Gottesdienste stattfinden, dienen ganz unterschiedliche Kooperationen mit Nutzungspartnern dazu, die Nutzungsintensität der Räumlichkeiten auszuweiten und finanzielle Unterstützungen für Sanierung und Erhalt einer Kirche einzuwerben.
    Neben dem Wunsch nach einem gesicherten Baubestand verbindet Nutzungserweiterungen das Ziel, den Kirchenraum wieder mit Leben zu füllen, wobei Differenzierungen zwischen Kirchenmitgliedern und nichtkirchlichen Ortsbewohnern aufgebrochen werden. Meist wirken sich Nutzungserweiterungen jedoch kaum auf das Leben und Handeln der jeweiligen Kirchengemeinde aus. Sie wird zwar vermehrt als gesellschaftlicher Player innerhalb der Dorfgemeinschaft wahrgenommen, innerkirchlich erweisen sich diese Projekte jedoch hauptsächlich als erzwungene Reaktion auf veränderte Rahmenbedingungen.
    Kirchentheoretische Überlegungen zum Konzept der Gastfreiheit können dazu dienen, theologische Erwägungen in das Mühen um den Erhalt von Kirchen einfließen zu lassen. Besonders in ihrer bedingungs- und absichtslosen Öffnung zu den sogenannten »Kirchenfremdlingen« und ihrem auf punktuelle Begegnung abzielendem Angebot, entsprechen sich das Modell kirchlicher Gastfreiheit und Nutzungserweiterungen, weshalb die gegenseitige Bezugnahme Profilierung und Stärkung verspricht.


Kolloquium Volkenroda
Kolloquium Volkenroda
  • Podium/Diskussion/Fazit


Themenfeld III: METAMORPHOSE • BAUEN


  • Oberkirchenrat Christian Fuhrmann
    Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Landeskirchenamt

    DENKMAL ALS ÖFFNENDER RAUM
    Heute sind Kirchen in Mitteldeutschland in einem wahrscheinlich nie dagewesenen guten Sanierungsstand. Die seit 1989 gewachsenen Fördermöglichkeiten für das Denkmal Kirche sind gut. Hinweise darauf, dass diese Situation einzigartig ist und bleiben wird führen zu der Frage, wie die Kirchengebäude in den nächsten Jahrzehnten erhalten werden können. Es ist davon auszugehen, dass die Kirchen gute Perspektiven haben, die tatsächlich genutzt werden. Diese Nutzung ist durch liturgische Vollzüge und kirchenmusikalische Angebote nicht mehr abzudecken. Geöffnete Kirchen können ihre Besucher einerseits zu Lebensperspektiven führen, die in der alltäglichen Welt nicht so einfach wahrzunehmen sind. Andererseits kann der mit Symbolen gefüllte Raum zur Fremdheitserfahrung führen. Ein vielleicht schöner für mein Leben aber irrelevanter Ort?
    Aktuelle und zukünftige Aufgaben im Freistaat Thüringen liegen in der spannungsvollen Vermittlung von Ansprüchen der Denkmalpflege und neuer Formen der Kirchennutzung. Der Auszug von Gemeinden aus dem Kirchenraum ist u.a. auch den eingeschränkten Kommunikationsformen in diesem Raum geschuldet. Die teilweise erheblichen Spannungen zwischen den der denkmalpflegerischen Zielsetzungen Verbundenen mit innovativen Kräften in Kirchengemeinden sind bisweilen auch diesem Konfliktfeld geschuldet. »Wer will, dass Kirche bleibt, wie sie ist, will nicht, dass Kirche bleibt.« Diese alte Redewendung gilt für die Präsenz des Kirchengebäudes im Sozialwesen wie für die Kommunikation des Evangeliums in Wort, Musik und Raum.


  • Prof. Gesche Grabenhorst
    Fachhochschule Bielefeld / ahrens & grabenhorst

    EINBLICKE – AUSBLICKE – DURCHBLICKE
    Die Christuskirche wurde vom hannoverschen Architekten Conrad Wilhelm Hase (1818-1902) als Residenzkirche für Georg V. errichtet. Sie war stilbildend für zahlreiche Kirchenbauten in ganz Deutschland. Seit 1980 gilt sie als Baudenkmal von nationaler Bedeutung.
    Das Internationale Chorzentrum suchte nach neuen Räumlichkeiten und so entstand die Idee der Christuskirche eine neue und zusätzliche Nutzung entsprechend der demografischen Entwicklung zukommen zu lassen. Dafür wurde ein Konzept entwickelt, das wegweisend ist - auch im Hinblick auf die immer wichtiger werdende Frage nach möglichen Umgestaltungen sakraler Gebäude.
    Eine holzverkleidete Tribüne steht wie ein Möbel im Kirchenschiff des denkmalgeschützten Sakralbaus. Sie kann zum einen als Bühne fungieren zum anderen den Zuschauerraum darstellen und bietet zusätzlich einen ca. 160 qm großen Probenraum für 100 Sängerinnen unterhalb der Bühne.
    Die neugotische Stiftsanlage von Karl Börgemann ist eine Inkunabel der Backsteinarchitektur der hannoverschen Schule. Durch den sensiblen Umbau der Kapelle entstanden zusätzliche barrierefreie Räume; durch faltbare Glastrennwände kann die Anlage zugleich für die gemeinsame Andacht, aber auch viele andere Veranstaltungen genutzt werden.
    Ein weiteres Beispiel im Profil des Studios ahrens & grabenhorst stellt die Transformation der Gustav-Adolf-Kirche zum Gemeindezentrum der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover dar - ein vielschichtiges Projekt, das mit einem ganz neuen Gesicht im Stadtteil Stöcken erscheint, ohne seinen Ursprung zu verleugnen - die Identität der Verortung bleibt erhalten.


  • Klaus Block
    Dipl.-Ing. Architekt BDA, Berlin

    VOM OBJEKT ZUM RAUM ZUM ORT
    In meinen Augen ist ein Kirchbau immer ein wertvolles und wichtiges Kulturgut, weil er Raum vorhält, der nicht (oder nicht nur) unter einem ökonomischen Verwertungsinteresse entstanden ist und weil er vor allem eine Geschichte und eine Idee in sich trägt, die über das rein Materielle hinausweist - und dies trifft auch zu, wenn er kein baukulturelles Ereignis darstellt, denn per se ist er das nicht.
    Weil eine Zivilgesellschaft verarmt und regrediert, wenn sie auf die Zeugnisse ihrer Geschichte und deren Rezeption keinen Zugriff mehr hat, sind die Eigentümer in der Pflicht, ihre Kirchen den folgenden Generationen nicht nur übergeben zu müssen, sondern sie als Kulturgüter übergeben zu müssen. Weil der Geist des Ortes - verkörpert durch die Widmung des Gebäudes und die Idee des lebendigen Gemeindelebens - unabdingbarer Bestandteil des Kulturgutes Kirchbau ist, bedeutet das, nicht nur die Hülle zu pflegen oder zur Pflege zu übergeben, sondern auch Verantwortung für die Art der Folgenutzung zu übernehmen.
    An Hand von drei realisierten, sehr unterschiedlichen und erfolgreich in die Jahre gekommener Kirchenum- und -weiterbauten kann man aufzeigen, dass architektonische Konzepte in der Lage sind, die Bedingungen zu schaffen, die notwendig sind, damit sich ausschließende Befindlichkeiten bereichernd verbinden können, damit abgeschriebene Kirchbauimmobilien zu Mittlern zwischen Kulturen und Konfessionen werden können und um auch verhärmten Kirchbauten zu neuer Sakralität verhelfen zu können.

Kolloquium Volkenroda
Kolloquium Volkenroda
  • Podium/Diskussion/Fazit


ABSCHLUSSPLÄDOYER


  • Reiner Nagel
    Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

    AUSBLICK AUF EINE NEUE KIRCHENBAUKULTUR
    Das Abschlussplädoyer reflektiert die Veranstaltungsergebnisse und gibt einen Gesamtüberblick zum Thema »Kirchen Weiter Bauen«. Schwerpunkt sind die laufenden Arbeiten zum Baukulturbericht 2018/19 »Erbe.Bestand.Zukunft« der Bundesstiftung Baukultur.
    Im 2018 erscheinenden Baukulturbericht, der sich dem Gebäudebestand und dem gebauten Erbe widmet, wird auch Kirchenbau zu einem zentralen Thema gemacht. Rund einem Viertel der Kirchen in Deutschland - darunter die Mehrzahl denkmalgeschützt - wird eine wegfallende Nutzung prognostiziert. Dabei ist die Nutzung der Schlüssel für den Erhalt und die Transformation dieser Kirchenbauten. Die Sichtweise auf Umbau und Erhaltung von Kirchen wird anhand aktueller Ergebnisse einer Umfrage erläutert, die die Bundesstiftung in Auftrag gegeben hat. Im Zusammenspiel von Informationen, Grafiken und anhand von Beispielen zeitgemäßer Umbaukultur soll ein Ausblick auf eine mögliche neue Kirchenbaukultur gegeben werden.


ARCHITEKTONISCHER SALON


  • Prof. Dr. Christoph Stölzl
    Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar

    KIRCHEN - ORTE DES AUSSERORDENTLICHEN.
    EIN NACHDENKEN ÜBER HEILIGE RÄUME

    Der Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Kirchen als »Orte« der Erinnerung und der Kultur. Dazu gehören die persönlichen Erinnerungen, die jeder in religiöser Tradition aufgewachsene Mensch mit »seinen« autobiographisch wichtigen Kirchen verbindet. Dazu gehört die Rolle der Kirchen als Landschaftszeichen in der europäischen Kulturgeographie. Dazu gehört die Rolle der Kirchen als Schauplätze von Literatur und Politik. Dazu gehört auch das Nachdenken über Kirchen als Ereignisräume des Heiligen wie des Profanen.
    Am Schluss geht es um die Frage, welche urbanistische Funktion die überkom-menen wie die zukünftig zu bauenden Kirchen in den modernen Städten haben sollen.