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Thüringer AwardsStaatspreis für Architektur und Städtebau 2018



Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 mit Sonderpreis Holzbau

Preisträger
Betriebsgebäude mit Produktions­halle und Büros in Probstzella

Betriebshof von Nordosten, Bild: www.peters-fotodesign.com
Betriebshof von Nordosten, Bild: www.peters-fotodesign.com

Beauftragt durch
grimelo GmbH & Co. KG, Leutkirch im Allgäu

Planungsbüro
F64 Architekten Kopp, Leube, Lindermayr, Meusburger, Walter Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Kempten

Planungsbüro
Baron Landschaftsarchitekt BDLA, Ulm

Sonderpreis Holzbau
Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar

Blick in die Piazza im Erdgeschoss, Bild: Julius Kauert
Blick in die Piazza im Erdgeschoss, Bild: Julius Kauert

Beauftragt durch
Hufeland-Träger-Gesellschaft Weimar mbH, Weimar

Planungsbüro
raum 33 | architekten. Jörg Weber & Dirk Hädicke PartG, Weimar

Anerkennung Barrierefreiheit
„Wohnen mit Weitblick“ – Friedensberg-Terrassen Jena

Friedensberg-Terrassen, eine kompakte Wohnanlage, Bild: Michael Miltzow
Friedensberg-Terrassen, eine kompakte Wohnanlage, Bild: Michael Miltzow

Beauftragt durch
jenawohnen GmbH, Jena

Planungsbüro
Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Planungsbüro
stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

Anerkennung
„Porzellankirche“ auf der Leuchtenburg

Porzellankirche, Bild: Sebastian Reuter
Porzellankirche, Bild: Sebastian Reuter

Beauftragt durch
Stiftung Leuchtenburg, Seitenroda

Planungsbüro
Nau2 GmbH, Zürich / Schweiz


Anerkennung
Kommunikations- und Informations­zentrum der Universität Erfurt

Beauftragt durch
Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt

Planungsbüro
Nickl & Partner Architekten AG, Berlin

Anerkennung
Gartendenkmal „Herressener Promenade“ in Apolda

Passerelle, Blick nach Süden, Bild: Salih Usta
Passerelle, Blick nach Süden, Bild: Salih Usta

Beauftragt durch
Stadt Apolda , Apolda

Planungsbüro
Marcel Adam Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam


Über den Preis

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird alle zwei Jahre durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ausgelobt. In Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen suchte das Ministerium in diesem Jahr so bereits zum zwölften Mal die innovativsten Architektur- und Städtebaukonzepte im Gebiet des Freistaates.

Mit dem Staatspreis werden Projekte ausgezeichnet, die sich ganzheitlich aktuellen Themen stellen (wie zum Beispiel dem schonenden Umgang mit Umwelt und Ressourcen, der Nachnutzung von Flächen und Gebäuden oder der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit), dabei einem besonders hohen ästhetischen Anspruch genügen und somit das Bauen unserer Tage
prägen. Eine besondere Rolle spielen dabei die komplexe Betrachtung von Gebäude, Freiraum und Städtebau sowie das Zusammenspiel der einzelnen Planungsbereiche bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume. Mit dem Preis angesprochen werden sowohl Bauherren als auch Planer der Fachrichtungen Architektur, Städtebau/Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur.

Zusammen mit dem Staatspreis wird der Thüringer Holzbaupreis als Sonderpreis ausgelobt. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf den architektonischen Aspekten im Holzbau, die es in der Einreichung besonders darzulegen galt. Darüber hinaus waren Anerkennungen für die besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzung baulicher Barrierefreiheit sowie für die Umsetzung baukultureller Aspekte (zum Beispiel Brachenkonversion, Innenentwicklung, digitale Produktion) möglich.

Insgesamt wurden 34 Wettbewerbsbeiträge für den Staatspreis eingereicht. Die Jury tagte am 19. Juli 2018 in den Räumen der Neufert-Box in Weimar-Gelmeroda. Unter Leitung der Architektin Silvia Schellenberg-Thaut nominierte die siebenköpfige Jury insgesamt elf Arbeiten für den Staatspreis. Die Bekanntgabe der Nominierten erfolgte am 1. August 2018.

Die Preisträger wurden schließlich zur feierlichen Preisverleihung am 6. September 2018 im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt bekannt gegeben. Vergeben wurden:

  • ein Staatspreis (7.500 Euro)
  • ein Sonderpreis Holzbau (5.000 Euro)
  • eine Anerkennung Barrierefreiheit (2.500 Euro)
  • drei weitere Anerkennungen (je 2.500 Euro)

Die Preisgelder wurden den einreichenden Bauherrn und Planungsbüros jeweils hälftig zuerkannt.

Preisgericht

  • Vorsitzende: Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin BDA, atelier st, Leipzig
  • Prof. Joachim Deckert, Architekt BDA, Fachhochschule Erfurt, Fakultät für Architektur und Stadtplanung, Professur für Entwerfen, Gestaltungs- und Darstellungslehre
  • Prof. Olaf Langlotz, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Abteilungsleiter für Städte- und Wohnungsbau sowie Staatlichen Hochbau
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät für Architektur und Urbanistik, Professur für Landschaftsarchitektur und
    Landschaftsplanung
  • Prof. Christian Moczala, Architekt und Stadtplaner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Architektur, Professur für Städtebau
  • Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt, Architekt BDA, Präsident der Architektenkammer Thüringen
  • Prof. em. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Architekt BDA, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen

Fachliche Beratung zur baulichen Barrierefreiheit

  • Sabine Feuer, Koordinierungsstelle Barrierefreiheit beim Beauftragten der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderung

Organisation, Vorprüfung und Protokollführung

  • Dr. Ulrich Wieler, Architekt, Stiftung Baukultur Thüringen
  • Katja Gehlfuß, Stiftung Baukultur Thüringen