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XS Neue Ferienhäuser modellhaft bauen


21.03. bis 22.03.2018
Dein Platz am Meer
Werkstatt Thüringer Meer I Architekturtourismus

Am Thüringer Meer nahm die Idee »Innovative Ferienhäuser« Gestalt an. Mit Hilfe einer Planerwerkstatt und eines Architekturwettbewerbs soll an zwei Standorten am »Thüringer Meer« beispielgebend touristisches Wohnen entwickelt werden.

Am 21. und 22. März kam in Hohenwarte ein Expertenteam aus Architekten/-innen, Landschaftsplanern/-innen, Touristikern/-innen und Investoren/-innen zusammen, um die Planungsgrundlagen und die Rahmenbedingungen für den Architekturwettbewerb zu schaffen, der im Sommer ausgelobt werden soll. Zur Planungswerkstatt war auch eine Gruppe Architekturstudenten/-innen der Bauhaus-Universität Weimar eingeladen, die im Projekt den Standpunkt einer künftigen Planer- und auch Touristengeneration vertreten sollten.

Bei dem Modellprojekt sollen an den Ufern der Tourismusregion »Thüringer Meer« Ferienhäuser mit innovativem Anspruch in Saalburg und Gräfenwarth entstehen. In das Werkstattverfahren und den geplanten Wettbewerb werden zahlreiche Experten verschiedener Disziplinen eingebunden.
Das Vorhaben basiert auf einem Kooperationsprojekt der der Stiftung Baukultur Thüringen mit der IBA Thüringen zum Thema Architektourismus und nachhaltiges Bauen. Bei der Realisierung der Häuser sollen vorwiegend nachwachsende Thüringer Rohstoffe zum Einsatz kommen.

Zum Projekt gehören zahlreiche Partner. Neben dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen und der IBA Thüringen engagieren sich die 21 Mitgliedsgemeinden sowie die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla der kommunalen Arbeitsgemeinschaft »Thüringer Meer«, der Energiekonzern Vattenfall sowie potentielle Investoren.

Dr. Klaus Sühl, Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft:
»Mit dem Modellprojekt wollen wir einen Impuls für die Region und ganz Thüringen geben. Die Region Thüringer Meer hat ein gewaltiges Potenzial, das wir mit dem Modellprojekt mit Blick auf Tourismus und regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum nutzen wollen. Das Interesse der vielen Partner, die sich an dem Dialogprozesse der Entstehung beteiligen, zeigt, dass wir damit einen Nerv getroffen haben. Touristisches Bauen ist und bleibt ein bedeutendes Thema – und das gilt nicht ausschließlich für das Thüringer Meer, das jährlich tausende Touristen anzieht.«

Dr. Ulrich Wieler, Stiftung Baukultur Thüringen:
»Einen eigenen Standpunkt für ein naturnahes und maritimes Ferienwohnen zu finden, das nimmt sich das Verfahren vor. Dazu gehört mehr als eine Gestaltungsaufgabe. Vielmehr werden auch Themen des Smart Living oder neuer Technologien mit zu bedenken sein, die dem Projekt ihren Charakter geben. Nicht zuletzt die Planung und Herstellung der Bauten soll in diesem innovativen Sinn geschehen.«

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen:
»Aufgrund der breiten Unterstützung des Vorhabens durch das Land, die Kreise und Kommunen sowie engagierte Investoren und einem anspruchsvollen Entwicklungsprozess besteht am Thüringer Meer die Chance, einen innovativen Beitrag zum Tourismus und zur Baukultur gleichermaßen zu leisten und die schönen Thüringer Landschaften zu bereichern. Gut gemachte, individuelle Angebote zeitgenössischen Bauens - Erlebnis statt Massenware - sind unser Anspruch: Baukultur Made in Thüringen.«

Zur Teilnahme an dem Modellprojekt erklärt
Peter Apel, Geschäftsführer der Vattenfall Wasserkraft GmbH:

»Als Energieunternehmen haben wir uns zum Ziel gesetzt, in unserer Energieerzeugung innerhalb einer Generation fossilfrei zu sein. Wir freuen uns deshalb sehr, unsere Expertise in dieses Projekt einbringen zu können und damit unseren Beitrag für einen nachhaltigen Tourismus in der Region zu leisten.«