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Plattform Wohndebatte. Zukunft des Wohnens und Bauens in Thüringen

08. Okt 2019 ▪ Katja Gehlfuß

Am 14. Oktober 2019 startet die Stiftung mit einer Thüringer Plattform zum Wohnen. Für drei Jahre wird sie ein Forum sein u. a. mit Konferenzen, Podien, Berichten, einer Ausstellung und vor allem einem regelmäßigen Gesprächsrahmen. Die Plattform setzt sich zum Ziel, Wohnformen in und für Thüringen aufzusuchen und zu systematisieren, sowie neue Ideen zu generieren, die sozialer, technologischer aber auch ästhetischer Art sein können.


PWD, Auftakt
PWD, Auftakt

Wohnen spiegelt und formt die Wirklichkeit und die Sehnsüchte einer Gesellschaft. Angesichts dramatischer Umbrüche im Gefolge von Digitalisierung, Globalisierung und der ökologischen Imperative muss nach den Konsequenzen für das Wohnen gefragt werden. Neue Formen des Wohnens müssen gesucht werden, die eine Antwort sein können auf diese Veränderungsgebote.

Die Plattform Wohndebatte will Perspektiven und strategische Linien für Thüringen identifizieren, Impulse setzen, an denen sich ein Wohnverständnis in der Bevölkerung und eine zukunftsfähige Wohnungsbaupolitik des Landes orientieren kann. Dabei werden Antworten gesucht werden gleichermaßen für die großen Städte wie für das weite Land, für neue Formen der Mobilität, für die junge Generation, oft in Patchwork-Familien, mit non-linearen Biografien, wie auch für die Generationen 50+/60+/70+ Best/Silver/Third Agers. Die gestiegene und komplexere Mobilität (real und virtuell) löst die alten Grenzen zwischen ruraler Sesshaftigkeit und urbaner bzw. globaler Ortsunabhängigkeit zunehmend auf.

Zum Start der Plattform Wohndebatte am 14. Oktober 2019 tritt erstmals der Wohnbaurat zusammen. Er bringt die wichtigen Interessenvertreter und Zustifter Thüringens zusammen. Er berät und trägt zum Fortgang der Debatte bei.

Die öffentliche Veranstaltung am 14.10.2019, 17.30 Uhr, versucht eine erste Positionsbestimmung, die in jedem Fall eine Bestimmung mehrerer Positionen sein wird.Die Plattform Wohndebatte soll genau das leisten: möglichst viele Standpunkte zum Wohnen zusammenbringen, die in Thüringen die Diskussion prägen. Dazu ist jedoch immer auch der Blick über die Thüringer Grenzen notwendig. Die Themen Thüringens werden an anderen Orten ebenfalls weiterentwickelt. Vom Blick nach außen wird die Plattform profitieren. Deshalb ist zur Auftaktveranstaltung u. a. Stephan Petermann vom Büro OMA, Rotterdam eingeladen, um z. B. eine niederländische Sicht auf das Wohnen, in und abseits der Großstädte zu kommentieren. Dazu wird ein Podium aus Sozialvertretern, Vertretern der Wohnungswirtschaft, der Universitäten und der Politik zusammenkommen. Unter der Überschrift „Thüringen - Wohnen zwischen Markt und Mietendeckel?“ kann in diesem Gespräch eine Zustandsbeschreibung bereits die ersten Richtungsvorschläge für den Fortgang der Wohndebatte liefern.


Begrüßung

  • Prof. i.R. Dr. Gerd Zimmermann · Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen


Vortrag

  • Stephan Petermann „House“ · AMO, Associate at OMA, Rotterdam
    (in englischer Sprache)


Podiumsdiskussion
THÜRINGEN · WOHNEN ZWISCHEN MARKT UND MIETENDECKEL?

  • Prof. Verena v. Beckerath · Professorin für Entwerfen und Wohnungsbau, Bauhaus-Universität Weimar
  • Frank Emrich · Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
  • Stephan Petermann · AMO, Associate at OMA, Rotterdam
  • Evelin Richter · MitMenschen e. V., Projekt Th.INKA Erfurt
  • Dr. Klaus Sühl · Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft
  • Sabine Wosche · LEG Thüringen
  • Dr. Ulrich Wieler · Stiftung Baukultur Thüringen (Moderation)


Die Plattform Wohndebatte steht am Anfang, jedoch die Debatten laufen schon länger.
Nun besteht die Chance, die Gespräche zu intensivieren, um nach einer Laufzeit von ca. drei Jahren ein besseres Bild vom Wohnen in Thüringen zu bekommen. Das sollte sich bestenfalls in konkreten Empfehlungen zur Baukultur im Wohnungsbau, zur Ausrichtung von Förderungen oder auch zu Planungsverfahren niederschlagen.


Die Plattform Wohndebatte wird von der Stiftung Baukultur Thüringen geleitet und moderiert.
Ihr Erfolg stützt sich jedoch auf die Kooperation vieler Teilhaber, die es dauerhaft an dieser grundlegend wichtigen Diskussion zu beteiligen gilt.

Die Plattform Wohndebatte wird gefördert vom

  • Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Zusätzlich fördern in gleichen Teilen:

  • Architektenkammer Thüringen
  • Ingenieurkammer Thüringen
  • Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V.
  • Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
  • STIFT Stiftung für Technologie und Forschung Thüringen
  • Thüringer Aufbaubank
  • vtw | Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft


14.10.2019, 17.30 bis 19.30 Uhr
Neufert-Box, Weimar-Gelmeroda, Rudolstädter Straße 7

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Rückmeldungen erbitten wir bis zum 12. Oktober 2019 unter:
info@baukultur-thueringen.de

Da vor Ort nur wenige Parkplätze vorhanden sind, bitten wir Sie um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Buslinien 4, 6 und 221 halten in unmittelbarer Nähe der Neufert-Box.

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