Baukultur-Blog Stiftung Baukultur Thüringen https://baukultur-thueringen.de/_images/sbkt-logo.png Stiftung Baukultur Thüringen redaktion@baukultur-thueringen.de https://baukultur-thueringen.de/ https://baukultur-thueringen.de/feed/ 2019-07-22T11:31:35+02:00 Thüringer Staatspreis : Einreichfrist verlängert! https://baukultur-thueringen.de/?id=300&piwik_campaign=Feed 2019-06-17T11:43:27+02:00 Die Einreichfrist für den Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen wurde bis zum 23. Juni 2019 verlängert. Zur Einreichung aufgerufen sind alle Mitglieder der Thüringer Ingenieurkammer, der Thüringer Ingenieurverbände und Ingenieurvereine sowie Studierende und Promovierende in Ingenieurstudiengängen an Thüringer Hochschulen.

veröffentlicht: 2019-06-17T00:00:00+02:00

Die Einreichfrist für den Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen wurde bis zum 23. Juni 2019 verlängert. Zur Einreichung aufgerufen sind alle Mitglieder der Thüringer Ingenieurkammer, der Thüringer Ingenieurverbände und Ingenieurvereine sowie Studierende und Promovierende in Ingenieurstudiengängen an Thüringer Hochschulen.

Eingereicht werden können dabei sämtliche aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaft und -praxis hervorgegangenen Projekte ohne Größen- und Umfangsregularien. Detailideen werden ebenso berücksichtigt wie große Konzepte. 

Einreichungen sind ausschließlich online über www.baukultur-thueringen.de möglich. Neue Frist für die Abgabe der Teilnahmedokumente, die schriftlich einzureichen sind, ist der. 30. Juni 2019.

Die Auszeichnung ist insgesamt mit 25.000 Euro dotiert. Für die Sonderpreise Holzbau, Nachwuchs und Barrierefreiheit können dabei jeweils bis zu 5.000 Euro vergeben werden. Darüber hinaus sind auch Anerkennungen für Sonderaspekte, wie z.B. hervorragende Energieeffizienz und innovativen Materialeinsatz möglich.

Katja Gehlfuß
Podiumsdiskussion: Ferienwohnen wie gewohnt? https://baukultur-thueringen.de/?id=299&piwik_campaign=Feed 2019-05-31T14:05:41+02:00 Am 5. Juni 2019 von 10.00 bis 13.00 Uhr treffen sich Regionalplanung, Tourismus auf Baukultur zur Podiumsdiskussion »Ferienwohnen wie gewohnt« am Thüringen Meer. Anmeldungen sind noch bis zum 3. Juni unter: info@baukultur-thueringen.de möglich.

veröffentlicht: 2019-05-28T00:00:00+02:00

Am 5. Juni 2019 von 10.00 bis 13.00 Uhr treffen sich Regionalplanung, Tourismus auf Baukultur zur Podiumsdiskussion »Ferienwohnen wie gewohnt« am Thüringen Meer. Anmeldungen sind noch bis zum 3. Juni unter: info@baukultur-thueringen.de möglich.

Das »Thüringer Meer« erfährt in den letzten Jahren zahlreiche Entwicklungsimpulse hin zu einem eigenständigen touristischen Reiseziel. Ausgehend von einer abgestimmten Regionalentwicklung, die von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Thüringer Meer (KAG) gemeinschaftlich betrieben wird, kann der Tourismus entlang der Seenkaskade an der Saale eine Schlüsselrolle in diesem Entstehungsprozess übernehmen. Der Neuanfang schließt die Chance und Pflicht mit ein, ein innovatives touristisches Angebot zu schaffen, welches die vorhandene Natur bewahrt, welches eine gewachsene Kulturlandschaft würdigt und welches zeitgemäß auf touristische Erwartungen reagieren kann.

Es ist zu wünschen, dass hier Regionalplanung, Baukultur, Infrastruktur und Tourismus die Voraussetzungen für ein vernetztes erfolgreiches Handeln schaffen. Darum sind in diesem Prozess viele Akteure vor Ort aber auch in ganz Thüringen aufgerufen zusammen zu arbeiten, damit im Südosten Thüringens ein Qualitätssprung im Tourismus greifbar wird. Was die Facetten eines Qualitätssprungs sein können, will ein Podiumsgespräch ausleuchten. Dabei sind Standpunkte aus Thüringen und darüber hinaus gefragt, um die Rolle des Thüringer Meeres im Gesamtangebot Thüringer Reiseziele zu beurteilen.

Moderation

  • Alexander Mayrhofer, Thüringer Tourismus GmbH

10.00 Uhr Eröffnung

  • Claus und Heike Anders ∙ Standort Saalburg Werft

10.05 Uhr Begrüßung

  • Dr. Klaus Sühl ∙ Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft

10.15 Uhr Statement

  • Prof. em. Dr. Gerd Zimmermann ∙ Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen

10.25 Uhr Impulsreferat

  • Katy Kasten-Wutzler: »Schlafen am besonderen Ort« ∙ Geschäftsführerin Weimarer Land Tourismus e.V.

Kleine Pause mit Imbiss

11.30 Uhr Podiumsdiskussion

  • Dr. Klaus Sühl ∙ Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft
  • Dr. Thomas Knoll ∙ Leiter der Projektgruppe »Thüringer Wald« im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft
  • Bärbel Grönegres ∙ Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH
  • Dr. Marta Doehler-Behzadi ∙ Geschäftsführerin der IBA Thüringen
  • Prof. em. Dr. Gerd Zimmermann ∙ Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen
  • Jürgen Hauck ∙ 1. Beigeordneter des Landrates, Saale-Orla-Kreis
  • Katy Kasten-Wutzler ∙ Geschäftsführerin, Weimarer Land Tourismus e.V.

Ende gegen 13.00 Uhr

Datum: 5. Juni 2019
Uhrzeit: 10.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Fahrgastschiff MS Gera ∙ Saalburg-Ebersdorf, Am Torbogen 1
Öffentlicher Parkplatz ca. 400 Meter entfernt

Wir bitten um Anmeldung bis 3. Juni 2019 unter:
info@baukultur-thueringen.de

Katja Gehlfuß
Stiftung Baukultur Thüringen sucht Verstärkung https://baukultur-thueringen.de/?id=298&piwik_campaign=Feed 2019-05-31T14:08:51+02:00 Im Projekt ‚Plattform Wohndebatte · Zukunft des Wohnens und Bauens in Thüringen‘ suchen wir eine PROJEKTLEITUNG (w / m / d ). Angesprochen sind Absolvent/inn/en der Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung/Urbanistik, Raumplanung, Immobilienwirtschaft o.ä.. Als Qualifikation wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorausgesetzt. Wir wünschen uns eine/n organisationsfreudige/n Kollegen/in mit Interesse am Thema Wohnen und Baukultur.

veröffentlicht: 2019-05-23T00:00:00+02:00

Im Projekt ‚Plattform Wohndebatte · Zukunft des Wohnens und Bauens in Thüringen‘ suchen wir eine PROJEKTLEITUNG (w / m / d ). Angesprochen sind Absolvent/inn/en der Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung/Urbanistik, Raumplanung, Immobilienwirtschaft o.ä.. Als Qualifikation wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorausgesetzt. Wir wünschen uns eine/n organisationsfreudige/n Kollegen/in mit Interesse am Thema Wohnen und Baukultur.

Die Stiftung Baukultur Thüringen arbeitet seit 2003 in verschiedenen Formaten zur Hebung der Baukultur im Land. Hauptstifter sind der Freistaat Thüringen und die Architektenkammer Thüringen. Die Stiftung organisiert ihr Engagement in verschiedenen Projekten, die von qualitätsvollen Planungsprozessen über die Diskussion aktueller Themen und Zukunftsfragen bis hin zu Empfehlungen für politische Entscheidungen im Bereich Baukultur reichen.

Im Jahr 2019 wird eine Plattform geschaffen, die zu den Aspekten des Wohnens und seiner gebauten Konsequenzen Akteure und Diskurse zusammenbringen will.

Unter dem Titel: 
PLATTFORM WOHNDEBATTE · ZUKUNFT DES WOHNENS UND BAUENS IN THÜRINGEN wird das Ziel verfolgt, neue Wohnformen in und für Thüringen aufzusuchen und zu systematisieren, sowie neue Ideen zu
generieren, die sozialer, technologischer aber auch ästhetischer Art sein können. Es geht darum, Perspektiven und strategische Linien für Thüringen zu identifizieren, Impulse zu setzen, an denen sich eine zukunftsfähige Wohnungsbaupolitik des Landes orientieren kann. Das Projekt wird getragen vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft TMIL und von fördernden Institutionen, welche ihre Interessen um das Bauen und Wohnen in die Debatte bringen. Das Projekt wird von einem Team von ca. 4 Personen ausgeführt. Arbeitsort ist Weimar.

Projektleitung (m/w/d)
Für die inhaltliche und operative Leitung des Projekts ‚Plattform Wohndebatte‘ besetzen wir die Position der Projektleitung. Angesprochen sind Interessierte mit Berufserfahrung aber auch Absolvent/inn/en der Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung/Urbanistik, Raumplanung, Immobilienwirtschaft. Als Qualifikation wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorausgesetzt.

Als Kompetenzen und persönliche Fähigkeiten erwarten wir:

  • Begeisterung für konzeptionelles Arbeiten im Sinn der Stiftung Baukultur mit einem fundierten Standpunkt zum Thema Wohnen
  • kooperative und selbständige sowie strukturierte und flexible Arbeitsweise
  • sehr gutes Organisations- und Kommunikationstalent
  • gute Kenntnisse von einschlägigen Zeichenprogrammen, grafischer Software (u.a. CS) sowie MS-Office
  • Sicherheit in Wort und Schrift der deutschen Sprache, gute Englisch-Kenntnisse
  • Erfahrung in Veranstaltungsorganisation, Ausstellungskonzeption und -umsetzung, Gespür für grafisches Gestalten
  • Praxis in den o.g. und angrenzenden Tätigkeitsfeldern ist wünschenswert

Die geplanten Tätigkeiten im Projekt umfassen:

  • Management des gesamten Projektverlaufs (bis Sommer 2021)
  • Vorbereitung, Organisation, Durchführung von Veranstaltungen (Tagung, Vortragsreihe etc.)
  • inhaltliche Regie der Publikationsvorhaben, Koordination der Beiträge, eigene Textbeiträge zum Thema Wohnen
  • Vorbereitung, Organisation, Durchführung einer Ausstellung („Wohnschau“)
  • redaktionelle Betreuung von Publikationen (zeitungsartiges Periodikum, Katalog etc.)
  • inhaltliche und organisatorische Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, inhaltliche Betreuung eines Web-Auftritts
  • regelmäßige Wahrnehmung von Terminen ggf. auch überregional zur Kooperation mit Interessenvertretern, Landesbehörden und weiteren Partnern
  • Beratung, Koordination zu Budget und Zeitplan
  • Kommunikation im Stiftungsteam

Die Beschäftigung ist befristet auf den Zeitraum 01.06.2019 - 31.07.2021 in Teilzeit (mind. 50%).

Interessenten bewerben sich bitte ab sofort bis 3.6.2019 unter der Adresse:
wieler@baukultur-thueringen.de mit Referenzen, Zeugnissen, Nachweisen (max 5 MB).

Ulrich Wieler
Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen ausgelobt https://baukultur-thueringen.de/?id=297&piwik_campaign=Feed 2019-05-09T11:56:18+02:00 Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft lobt in Kooperation mit der Ingenieurkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen erneut den Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen aus und rückt damit herausragende Ideen und Projekte von Ingenieurinnen und Ingenieuren in den öffentlichen Fokus, die Thüringen als Standort für technische Leistungsfähigkeit und Forschungskompetenz kennzeichnen.

veröffentlicht: 2019-04-30T00:00:00+02:00

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft lobt in Kooperation mit der Ingenieurkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen erneut den Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen aus und rückt damit herausragende Ideen und Projekte von Ingenieurinnen und Ingenieuren in den öffentlichen Fokus, die Thüringen als Standort für technische Leistungsfähigkeit und Forschungskompetenz kennzeichnen.


Online-Einreichung startet am 1. Mai 2019 ∙

Ende der Einreichungsfrist ist der 15. Juni 2019


Ingenieurqualität prämieren


Alle zwei Jahre werden technisch-innovative Ingenieurleistungen prämiert, die Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik bei der Planung, Errichtung und Nutzung von Bauwerken vereinen sowie Ingenieurleistungen, die für ein hohes technisches Niveau stehen. Eingereicht werden können dabei sämtliche aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaft und -praxis hervorgegangenen Projekte ohne Größen- und Umfangsregularien. Detailideen werden ebenso berücksichtigt wie große Konzepte. Thüringen hat sich dabei in den vergangenen Jahren als kreativer Standort für intelligente und innovative Ingenieurleistungen erfolgreich bewiesen.

Der Staatspreis lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Branche, die innovative Bauwerke schafft und damit unsere Städte und Dörfer bereichert. Dabei liegen die Schwerpunkte nicht nur auf gestalterischen Aspekten. Immer wichtiger werden die Bereiche der Barrierefreiheit und der Energieeffizienz, sagt Thüringens Bauministerin Birgit Keller. Der Staatspreis leistet zudem einen Beitrag bei der Werbung um Fachkräfte.

Dieses Format zur Würdigung herausragender Leistungen von Thüringer Ingenieurinnen und Ingenieuren kann dazu beitragen, die Wahrnehmung des Ingenieurberufes in der breiten Öffentlichkeit zu verbessern und darauf hinzuweisen, welche Bedeutung anwendungsbereites Ingenieur-knowhow für die Gestaltung der Lebensumwelt aufweist, so Dipl.-Ing. Elmar Dräger, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen.

Die Auszeichnung ist insgesamt mit 25.000 Euro dotiert. Für die Sonderpreise Holzbau, Nachwuchs und Barrierefreiheit können dabei jeweils bis zu 5.000 Euro vergeben werden. Darüber hinaus sind auch Anerkennungen für Sonderaspekte, wie z.B. hervorragende Energieeffizienz und innovativen Materialeinsatz möglich.


Bewerbung und Einreichung


Zur Einreichung aufgerufen sind alle Mitglieder der Thüringer Ingenieurkammer, der Thüringer Ingenieurverbände und Ingenieurvereine sowie Studierende und Promovierende in Ingenieurstudiengängen an Thüringer Hochschulen.

Einreichungen sind vom 1. Mai bis 15. Juni 2019 ausschließlich online über www.baukultur-thueringen.de möglich. Neben Kenndaten und Angaben zu den Projektbeteiligten sind ein kurzer Erläuterungstext sowie Fotos, Pläne und Skizzen einzureichen. Papierpläne oder Tafeln müssen nicht angefertigt werden.

Am 18./19. Juli 2019 beurteilt eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Experten der Fachrichtungen Ingenieurbau und Holzbau, Vertretern der Thüringer Hochschulen sowie fachlichen Beratern zur baulichen Barrierefreiheit, die Einreichungen und kürt Preisträger und Anerkennungen. Die Preisträger werden
schließlich im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 24. September 2019 öffentlich bekannt gegeben.


Ansprechpartner für die Presse:

Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
Antje Hellmann
Telefon: 0361 57-411 1740
E-Mail: presse@tmil.thueringen.de


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Katja Gehlfuß
Baukulturwerkstatt "Städtebau und öffentliche Räume" am 21./22. März 2019 in Weimar/Erfurt https://baukultur-thueringen.de/?id=296&piwik_campaign=Feed 2019-03-05T19:59:05+01:00 Die Bundesstiftung Baukultur lädt zum Thema „Öffentliche Räume“ ein: Am 21. und 22. März 2019 werden in Weimar und Erfurt öffentliche Räume im städtebaulichen Kontext diskutiert.

veröffentlicht: 2019-03-01T00:00:00+01:00

Die Bundesstiftung Baukultur lädt zum Thema „Öffentliche Räume“ ein: Am 21. und 22. März 2019 werden in Weimar und Erfurt öffentliche Räume im städtebaulichen Kontext diskutiert.

Öffentliche Räume sind der physische Ausdruck für gesellschaftlichen Zusammenhalt und besitzen einen hohen politischen Stellenwert. Klimawandel, demographische Dynamiken, die Möglichkeiten der Digitalisierung sowie ein Wandel der Mobilität haben Auswirkungen auf die Gestaltung dieser Räume. Durch Instrumente der Baukultur – wie zukunftsweisende städtebauliche Konzepte – müssen wir aktiv den Rahmen setzen.

Nach einem Auftakt am 21. März mit Führungen und Besichtigungen in Weimar, anschließendem Bustransfer und Abendempfang in Erfurt, bietet der Werkstatttag am 22. März in Erfurt Impulsbeiträge zu konkreten Projekten und offene Diskussionsrunden an drei Werkstatttischen. Hier besteht die Möglichkeit zur Mitwirkung im Arbeitsprozess für alle Interessierten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt statt und ist von der Architektenkammer Thüringen als Fortbildung anerkannt.

Alle Programminformationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.bundesstiftung-baukultur.de/BKWS-Erfurt-2019

Die Ergebnisse der diesjährigen Baukulturwerkstätten fließen in den Baukulturbericht 2020/21 ein. Bei insgesamt drei öffentlichen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit zur aktiven Mitwirkung im Arbeitsprozess – fachübergreifend für alle Interessierten. Die gemeinsame Diskussion und der Erfahrungsaustausch ist der wesentliche Bestandteil des Arbeitsformats Baukulturwerkstatt. Diskutieren Sie mit!

Katja Gehlfuß
Innovative Ideen für XS Ferienhäuser am Thüringer Meer https://baukultur-thueringen.de/?id=295&piwik_campaign=Feed 2018-11-15T23:41:11+01:00 Ministerpräsident Bodo Ramelow nahm am 6. Oktober 1018 die Preisverleihung im Ideenwettbewerb für das Projekt »XS – Neue Ferienhäuser modellhaft bauen« in Saalburg vor.

veröffentlicht: 2018-10-07T00:00:00+02:00

Ministerpräsident Bodo Ramelow nahm am 6. Oktober 1018 die Preisverleihung im Ideenwettbewerb für das Projekt »XS – Neue Ferienhäuser modellhaft bauen« in Saalburg vor.

»Auf die internationale Ausschreibung haben sich 37 Architekten sowie Stadt- und Landschaftsplaner aus halb Europa mit modellhaften Ideen für gute, kleine Häuser beworben, die in der Tourismusregion Thüringer Meer für einen Urlaub, eine kreative Phase oder nur für eine Nacht ein besonderes Wohnen ermöglichen sollen«, sagte Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, heute bei der Auszeichnung der Wettbewerbsgewinner im Hotel Fürstenhöhe in Saalburg-Ebersdorf.

Gewonnen hat den Ideenwettbewerb das Architekturbüro Voigt aus Leipzig mit dem Entwurf eines Langhauses für ein Ferienhausgrundstück an der Bleilochstauseemauer, das die Idee ‚alles unter ein Dach zu bringen‘ verfolgt und auch Aspekte des ‚gemeinschaftlichen Wohnens‘ berücksichtigt. Ministerpräsident Bodo Ramelow zeichnete den Sieger des Wettbewerbs aus und stellte zu den eingereichten Arbeiten fest:
»Architektur ist ein wichtiger touristischer Entscheidungsfaktor. Moderne Architektur und modernes Design in Einklang zu bringen mit besonderen landschaftlichen Orten wie hier am Thüringer Meer ist eine besondere Herausforderung. Die Teilnehmer an unserem Ideenwettbewerb haben hierzu überzeugende Antworten geliefert.« Ramelow überreichte an die Verfasser aller prämierten Arbeiten eine Medaille in Form von Petrischalen, die symbolisch daran erinnern, dass (Bau-)Kulturen auch im kleinen Maßstab beginnen und genährt werden müssen.

»Ferienhäuser und Landschaft sind zwei Teile einer baukulturellen Gestaltungsaufgabe. Die Inszenierung dieser Einheit kann an den beiden Standorten des Ideenwettbewerbs für Besucher zum besonderen Erlebnis werden. Der Wettbewerb folgte dabei der Idee von der kleinen Dimension. Ein kleines, individuell entwickeltes Haus kann ein vorbildlicher Beitrag für neue Bauweisen und Wohnformen auf Zeit sein. XS ist für uns kein Maßstab, XS ist ein Programm«, erläuterte der Vorsitzende der Wettbewerbsjury und Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen, Prof. Dr. Gerd Zimmermann.

Die Geschäftsführerin der IBA Thüringen und Mitglied der Wettbewerbsjury, Marta Doehler-Behzadi, ergänzte: »Innovative Beiträge für eine gute Architektur und Landschaftsgestaltung können einen wichtigen Impuls für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in Thüringen liefern. In einem Umfeld globaler Superlative können kleine, sorgfältig gemachte Projekte einen interessanten Gegenpol öffnen.«

Der Ideenwettbewerb XS Neue Ferienhäuser Modellhaft Bauen ist mit einem Preisgeld von insgesamt € 23.500 ausgestattet. Davon erhält der 1. Preis € 7.500, der zweite und dritte Preis sind mit 5.000 und 3.000 Euro dotiert. Für Anerkennungen standen insgesamt € 8.000 zur Verfügung. Den Wettbewerb hatte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zusammen mit den Partnern, Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen und Stiftung Baukultur Thüringen, gemeinsam ausgeschrieben. Im Ergebnis des Modellprojekts sollen an den Ufern der Tourismusregion »Thüringer Meer« Ferienhäuser mit innovativem Anspruch in Saalburg an der Bootswerft und Gräfenwarth an der Bleiloch-Stauseemauer entstehen, die als Beispiel für weitere Tourismusregionen Thüringens wirken.

Groß ist die Bandbreite der 37 eingereichten Arbeiten. Von der Ferienanlage in einem einzigen Haus bis zur Einsiedlerhütte auf Stelzen ist alles dabei. Der Ideenwettbewerb hat auch eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema Ferienwohnen am Wasser und Urlaub in Thüringen erfordert. Prämiert wurden folgende Beiträge:

1. Preis am Standort ‚Staumauer’

Architekturbüro Voigt Architekten Part GmbH, Elke Voigt und Florian Voigt, Leipzig
Die Gesamtidee eines Langhauses verfolgt die Idee »alles unter ein Dach zu bringen« und berücksichtigt damit den Aspekt des durchaus auch gewollten »gemeinschaftlichen Wohnens«. Bei genauer Betrachtung fällt positiv auf, dass die Innenraumgestaltung sehr flexibel ist und sich somit den Bedürfnissen unterschiedlichster Zielgruppen anpassen kann. (aus der Jurybeurteilung)

2. Preis am Standort ‚Werft’

Opposite Office, Bendikt Hartl, München
XS wird wörtlich genommen! Bis zu vier auf minimales Außenmaß reduzierte Räume fügen sich als Module um einen Gemeinschaftsraum zu einem temporären Ferienhaus unter einem Dach zusammen. Diese Räume übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen: Schlaf-, Sauna-, Kino-, Wohnbereich usw. und sind individuell zuschaltbar oder abstoßbar. Neben der ‚Andockbarkeit’ zu einer Hausstruktur können die Module auch als eigenständige Elemente auf dem Gelände verteilt werden. (aus der Jurybeurteilung)

3. Preis am Standort ‚Staumauer’

Amunt Martenson, Björn Martenson, Aachen, und Leonard Wertgen, Berlin
Als Rückzugsort im Wald ist das vorhandene Grundstück entsprechend der landschaftlichen Zonierung in sinnvoller Weise angeordnet. Auf der westlichen Seite wird eine Campingwiese angeboten. Der östliche Bereich wird mit insgesamt 17 kleinen Gebäuden, die sich konsequent zum Stausee orientieren, bebaut. Die gewählte Stellung der Gebäude sorgt für eine hohe Transparenz in Richtung Thüringer Meer. Dabei bleibt die Natur der eigentliche Star. Der klassische Gebäudetypus des Satteldachhauses wird spielerisch interpretiert. Hier könnte man die einzelnen Häuser im Sinne ›Idee und Varianz‹ etwas stärker individualisieren. (aus der Jurybeurteilung)

Ferner erhielten 5 Büros für ihre eingereichten Arbeiten eine Anerkennung:

  • FAKT Office for Architecture, Sebastian Kern, Berlin
  • The Empire, Ludovico Centis, Verona, Italien
  • Lorenzen Mayer Architekten, Reinhard Mayer, Berlin
  • Kühne & Schultz-Granberg, Joachim Schultz-Granberg, Berlin
  • Katrin Krell und Christiane Löffler, Zürich, Schweiz

Weitere Partner des Wettbewerbs sind die beiden Städte Saalburg-Ebersdorf und Schleiz. Sie garantieren die planungsrechtliche Einbettung an den Ferienhaus-Standorten in Saalburg und Gräfenwarth. Die Kommunen und die Region sorgen zudem dafür, dass die Bauvorhaben in weiter greifende Konzepte (wie z.B. aus dem Regionalen Entwicklungskonzept) integriert sind. Interessierte Investoren stehen zur baldigen Realisierung der Wettbewerbsbeiträge bereit. Mit dem Bau von Prototypen soll 2019 begonnen werden.

Die eingereichten Arbeiten wurden anlässlich der Preisverleihung im Hotel Fürstenhöhe (Am Kulmberg 2, Saalburg Ebersdorf) am Samstag, den 6. Oktober 2018 ab 16:00 Uhr ausgestellt. Anschließend wurden die Ideen in Apolda der Öffentlichkeit präsentiert:

  • Ausstellungsort: Eiermannbau, 1. OG Ost, Auenstraße 11, Apolda
  • Zugang: Internationale Bauausstellung Thüringen
  • Öffnungszeiten: 08. bis 12.10.2018, 09:00 - 16:00 Uhr
Katja Gehlfuß
Betriebsgebäude in Probstzella gewinnt Thüringer Staatspreis https://baukultur-thueringen.de/?id=294&piwik_campaign=Feed 2018-09-12T10:19:42+02:00 Erfurt ∙ Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, verlieh am Donnerstag den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018. Mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurden F64 Architekten aus Kempten für ihr Betriebsgebäude in Probstzella. Den Sonderpreis Holzbau erhielten raum 33 | architekten aus Weimar für ihren Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar.

veröffentlicht: 2018-09-07T00:00:00+02:00

Erfurt ∙ Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, verlieh am Donnerstag den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018. Mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurden F64 Architekten aus Kempten für ihr Betriebsgebäude in Probstzella. Den Sonderpreis Holzbau erhielten raum 33 | architekten aus Weimar für ihren Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar.

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„Thüringen ist ein Land voll kreativer Köpfe, innovativer Ansätze und mutiger Ideen“, sagte Bauministerin Keller zur Preisverleihung. „Das zeigen auch die hochwertigen Projektbeiträge aus dem diesjährigen Wettbewerb. Mit dem Staatspreis sprechen wir bewusst alle Fachrichtungen an – von der Architektur über die Stadtplanung bis zur Landschafts- und Innenarchitektur. Denn die gebaute und gestaltete Umwelt wirkt sich unmittelbar auf Wohlbefinden, Identität und Lebensgefühl der Menschen aus. Für jeden Bauherrn, Architekten und Planer gilt: Sie gestalten die Lebenswelt der Thüringerinnen und Thüringer.“

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Dr. Hans Gerd Schmidt, Präsident der Architektenkammer Thüringen, bekräftigte: „Durch diese wichtige Auszeichnung wird der Blick auf innovative städtebauliche und architektonische Konzepte gelenkt, die die zeitgemäße bauliche Entwicklung im Freistaat dokumentieren. Baukultur als Ausdruck eines nachhaltigen und qualitätsvollen Planens und Bauens ist nach wie vor von höchster Relevanz. Beispielhaft dafür stehen die in diesem Jahr zum Wettbewerb eingereichten Projekte, die durchgehend eine beeindruckende Qualität aufweisen. Erfreulich ist zudem die breite Palette der Arbeiten, die von städtebaulichen Komponenten und Freianlagen über Hochbauten verschiedener Funktion bis hin zu kleinen, aber feinen Objekten sowie anspruchsvollen Innenraumgestaltungen reicht.“

Professor Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen betonte, „dass es bei diesem Preis nicht um Repräsentationsbauten des Staates selbst ginge, sondern vielmehr um die klare Widmung auf die Auszeichnung bester Architektur, ganz unabhängig von der Typologie, der schieren Größe oder auch der Prestigeträchtigkeit der jeweiligen Bauaufgaben. Hervorzuheben ist, dass mit dem Sonderpreis Holzbau ein deutlicher programmatischer Akzent auf die ökologischen Imperative gesetzt wird. Die Stiftung“ so Zimmermann weiter „sieht in der Konzeption und Organisation dieses Preises, mit der sie betraut ist, eine ihrer vornehmen Aufgaben, ist sie doch angetreten, das Neueste und Beste der Architektur zu fördern und zu vermitteln. Das sollte der Sinn von Baukultur sein und daran arbeiten wir.“

Preisträger und Anerkennungen

Aus 34 eingereichten Arbeiten wurden von der Jury unter Vorsitz der Leipziger Architektin Silvia Schellenberg-Thaut elf Beiträge für den Preis nominiert. Vergeben wurden schließlich ein Staatspreis, ein Sonderpreis Holzbau und vier Anerkennungen. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte am 6. September 2018 während der feierlichen Preisverleihung im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt.

Preisträger
Betriebsgebäude mit Produktionshalle und Büros in Probstzella

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Projektadresse
Am Überlandwerk 1b, 07330 Probstzella

Beauftragt durch
grimelo GmbH & Co. KG, Leutkirch

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Kempten
Baron Landschaftsarchitekt BDLA, Ulm

Die Jury hob hier die Symbiose aus zeitgemäßer und zugleich nachhaltiger Architektur hervor. Das Zusammenspiel von einem transparenten lichtdurchfluteten Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität, dem äußerst filigranen Dachtragwerk, dem ressourcenschonenden Einsatz und Umgang der Materialien bis hin zur stimmigen Außenraumgestaltung sind vorbildlich und setzen sowohl architektonisch als auch ökologisch ein Zukunftszeichen, nicht nur im Bereich der Industriearchitektur, sondern über die Grenzen Thüringens und Deutschlands hinaus.

Sonderpreis Holzbau
Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar

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Projektadresse
Eduard-Rosenthal-Straße 41 b, 99423 Weimar

Beauftragt durch
Hufeland-Träger-Gesellschaft Weimar mbH

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
raum 33 | architekten. Jörg Weber & Dirk Hädicke PartG, Weimar

Dieser Kindergarten beweist auf außerordentliche Weise die ökologischen, sozialen und ästhetischen Chancen des modernen Holzbaus. Die Jury hebt besonders die Art und Weise hervor, in der das Holz als Material für die Konstitution der Atmosphäre und des Milieus des Kindergartens genutzt wird. Dieser Kindergarten beweist, dass der Holzbau sich nicht in einer groben Rustikalität erschöpft und zeigt, dass ein schönes Ambiente für Kinder gerade dann entstehen kann, wenn auf die vorgeblichen Klischees einer „Kindhaftigkeit“ verzichtet wird.

Anerkennung Barrierefreiheit
„Wohnen mit Weitblick“ Friedensberg-Terrassen in Jena

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Projektadresse
Helene-Holzmann-Straße 1–18, Friedrich-Schelling-Straße 13/15, 07745 Jena

Beauftragt durch
jenawohnen GmbH, Jena

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar
stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

Das Wohnquartier besticht durch die genaue und kunstvolle Austarierung zwischen städtischer Dichte und landschaftlicher Offenheit. Dass es dem Quartier in seiner durchgehend zeitgenössischen Materialität und Architektursprache mit der angebotenen Barrierefreiheit gelingt, einen starken Ortscharakter zu erzeugen und an das Stadtbild und die typischen historischen Merkmale Jenas wie den örtlichen Kalkstein, die landschaftliche Lage und den Umgang mit der Topografie anzuschließen, ist beispielgebend.

Anerkennung
„Porzellankirche“ auf der Leuchtenburg

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Projektadresse
Dorfstraße 100, 07768 Seitenroda

Beauftragt durch
Stiftung Leuchtenburg, Seitenroda

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
Nau2 GmbH, Zürich/Schweiz
in Zusammenarbeit mit Sven-Erik Hitzer, Vorstand Stiftung Leuchtenburg

Die Verfasser erzeugen mit ihrem Einbau in einen historischen Raum ein völlig neuartiges Raumerlebnis. Die Eingriffe in die denkmalgeschützte Baustruktur bleiben auf ein Minimum begrenzt, das historische Raumgefüge erhalten und erlebbar. Ohne jede Anbiederung stellt das Projekt einen eigenständigen und dabei innovativen Beitrag für den innenräumlichen Umgang mit geschichtsträchtiger Substanz dar. Es besticht durch Reduktion, Klarheit und konsequente Umsetzung.

Anerkennung
Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt

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Projektadresse
Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt

Beauftragt durch
Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
Nickl & Partner Architekten AG, Berlin

Die Jury überzeugte die gestalterische Präzision des Gebäudes, die Detaillausformulierung, die Auswahl und der präzise Einsatz der Materialien sowie das Energiekonzept, welches die innovative Eisspeichertechnologie weiterentwickelt hat. Die Höhenabstufung des Gebäudes überzeugt städtebaulich und nimmt Bezug zu zwei anderen zentralen Campusbausteinen - Bibliothek und Mensa. Das KIZ ist innen wie außen ein sympathisch offenes Gebäude und somit ein gelungenes Beispiel für ein modernes Hochschulgebäude.

Anerkennung
Gartendenkmal „Herressener Promenade“ in Apolda

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Projektadresse
Adolf-Aber-Straße / Herressener Straße, 99510 Apolda

Beauftragt durch
Stadt Apolda

Planungsbüros / Entwurfsverfasser
Marcel Adam Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam

Die Jury würdigt die behutsame Erneuerung der historischen Gartenanlage mit gezielten und angemessenen landschaftsarchitektonischen Eingriffen in die Vegetations- und Wegestruktur. Die zeitgemäße Erneuerung erschließt dabei neue Nutzungs- und Raumqualitäten und stärkt in der direkten Verbindung mit der Kernstadt die Freiraumqualität der Stadt Apolda nachhaltig.

Hintergrund

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird alle zwei Jahre durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ausgelobt. In Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen suchte das Ministerium in diesem Jahr so bereits zum zwölften Mal die innovativsten Architektur- und Städtebaukonzepte im Gebiet des Freistaates.

Der mit 15.000 Euro dotierte Staatspreis zeichnet insbesondere Vorhaben aus, die sich ganzheitlich aktuellen Themen stellen (wie z. B. schonender Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Nachnutzung von Flächen und Gebäuden, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit), dabei einem besonders hohen ästhetischen Anspruch genügen und somit das Bauen unserer Tage prägen. Eine besondere Rolle spielen dabei die komplexe Betrachtung von Gebäude, Freiraum und Städtebau sowie das Zusammenspiel einzelnen Planungsbereiche bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume. Mit dem Preis angesprochen wurden sowohl Bauherren als auch Planer der Fachrichtungen Architektur, Städtebau/Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur.

Die Jury

  • Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin BDA, atelier st, Leipzig (Vorsitzende)
  • Prof. Joachim Deckert, Architekt BDA, Fachhochschule Erfurt, Fakultät für Architektur und Stadtplanung, Professur für Entwerfen, Gestaltungs- und Darstellungslehre
  • Prof. Olaf Langlotz, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Abteilungsleiter für Städte- und Wohnungsbau sowie Staatlichen Hochbau
  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät für Architektur und Urbanistik, Professur für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
  • Prof. Christian Moczala, Architekt und Stadtplaner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Architektur,
  • Professur für Städtebau
  • Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt, Architekt BDA, Präsident der Architektenkammer Thüringen
  • Prof. em. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Architekt BDA, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen

Fachliche Beratung zur baulichen Barrierefreiheit

  • Sabine Feuer, Koordinierungsstelle Barrierefreiheit beim Beauftragten der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Thüringer Awards

Zum Preis erscheint eine Broschüre, die über die Pressestelle des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft bezogen werden kann. Ferner werden die ausgezeichneten Projekte in einer Ausstellung präsentiert, die zur Ausleihe zur Verfügung steht.

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Bitte beachten Sie, dass alle Fotos und Videos nur mit Angabe der entsprechenden Quelle und im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 verwendet werden dürfen.

Katja Gehlfuß
Die Nominierten sind… Jury nennt Kandidaten für den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 https://baukultur-thueringen.de/?id=293&piwik_campaign=Feed 2018-08-26T21:27:35+02:00 Der Countdown beginnt: In fünf Wochen stehen die Gewinner des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau auf der Bühne. Insgesamt 11 Nominierte dürfen auf die renommierte Auszeichnung hoffen. Die Preisverleihung wird am 6. September 2018 um 17 Uhr im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt stattfinden. Dazu sind nicht nur alle Teilnehmer, sondern auch alle Architekturinteressierten eingeladen. Eine Broschüre mit den diesjährigen Einreichungen sowie eine Ausstellung werden das das Ergebnis des Staatspreises weiter bekannt machen.

veröffentlicht: 2018-08-01T00:00:00+02:00

Der Countdown beginnt: In fünf Wochen stehen die Gewinner des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau auf der Bühne. Insgesamt 11 Nominierte dürfen auf die renommierte Auszeichnung hoffen. Die Preisverleihung wird am 6. September 2018 um 17 Uhr im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt stattfinden. Dazu sind nicht nur alle Teilnehmer, sondern auch alle Architekturinteressierten eingeladen. Eine Broschüre mit den diesjährigen Einreichungen sowie eine Ausstellung werden das das Ergebnis des Staatspreises weiter bekannt machen.

Folgende elf preisverdächtige Werke hat die Jury unter Vorsitz der Leipziger Architektin Silvia Schellenberg-Thaut aus den 34 eingereichten Arbeiten ausgewählt:

Betriebsgebäude mit Produktionshalle und Büros in Probstzella

  • Beauftragt durch: grimelo GmbH & Co. KG, Leutkirch
  • Planung: F64 Architekten Kopp, Leube, Lindermayr, Meusburger, Walter Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Kempten

Kletterhalle „EnergieWände“ in Weimar

  • Beauftragt durch: Sektion Weimar des Deutschen Alpenvereins e. V.
  • Planung: gildehaus.partner architekten BDA, Weimar

„Wohnen mit Weitblick“ – Friedensberg-Terrassen Jena

  • Beauftragt durch: jenawohnen GmbH, Jena
  • Planung: Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar / stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

Gartendenkmal „Herressener Promenade“ in Apolda

  • Beauftragt durch: Stadt Apolda
  • Planung: Marcel Adam Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam

Empfangspavillon an der Wartburgschleife in Eisenach

  • Beauftragt durch: Wirtschaftsbetriebe Wartburg GmbH, Eisenach
  • Planung: Haus mit Zukunft | Architekten, Erfurt / Ingenieurbüro Trabert & Partner, Geisa

„Porzellankirche“ auf der Leuchtenburg

  • Beauftragt durch: Stiftung Leuchtenburg, Seitenroda
  • Planung: Nau2 GmbH, Zürich/Schweiz in Zusammenarbeit mit Sven-Erik Hitzer, Vorstand Stiftung Leuchtenburg

Forstamt Jena-Holzland in Stadtroda

  • Beauftragt durch: ThüringenForst – Anstalt öffentlichen Rechts, Erfurt
  • Planung: Cornelsen + Seelinger Architekten BDA, Darmstadt

Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar

  • Beauftragt durch: Hufeland-Träger-Gesellschaft Weimar mbH
  • Planung: raum 33 | architekten. Jörg Weber & Dirk Hädicke PartG, Weimar

Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt

  • Beauftragt durch: Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt
  • Planung: Nickl & Partner Architekten AG, Berlin

„Nachhaltig bewegen“ – Sport- und Rehazentrum in Erfurt

  • Beauftragt durch: Immomed GmbH, Erfurt
  • Planung: ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt / herrschmidt architektur BDA, Erfurt

Sanierung / Erweiterung Ernst-Abbe-Gymnasium Jena

  • Beauftragt durch: Kommunale Immobilien Jena
  • Planung: Arge Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar / Hartmann + Helm Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird aller zwei Jahre durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ausgelobt. In Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen suchte das Ministerium in diesem Jahr so bereits zum zwölften Mal die innovativsten Architektur- und Städtebaukonzepte im Gebiet des Freistaates.

Der mit 15.000 Euro dotierte Staatspreis zeichnet insbesondere Vorhaben aus, die sich ganzheitlich aktuellen Themen stellen (wie z. B. schonender Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Nachnutzung von Flächen und Gebäuden, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit), dabei einem besonders hohen ästhetischen Anspruch genügen und somit das Bauen unserer Tage prägen. Eine besondere Rolle spielen dabei die komplexe Betrachtung von Gebäude, Freiraum und Städtebau sowie das Zusammenspiel einzelnen Planungsbereiche bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume. Mit dem Preis angesprochen wurden sowohl Bauherren als auch Planer der Fachrichtungen Architektur, Städtebau/Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur.

Neben dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird 2018 der Sonderpreis Holzbau sowie eine Anerkennung für die besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzung baulicher Barrierefreiheit vergeben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.tmil.info
www.architekten-thueringen.de
www.baukultur-thueringen.de

Ansprechpartner:
Katja Gehlfuß
Tel. 01573.1520139
gehlfuss@baukultur-thueringen.de

Anmeldungen zur Preisverleihung bitte bis zum 4. September 2018 per E-Mail an:
info@baukultur-thueringen.de

Katja Gehlfuß
Ideenwettbewerb für Ferienhäuser am Thüringer Meer gestartet https://baukultur-thueringen.de/?id=292&piwik_campaign=Feed 2018-07-14T10:47:00+02:00 Gesucht werden Vorschläge für eine Ferienarchitektur, die lokale und regionale Ressourcen nutzt, die einen sensiblen Umgang mit der Natur verkörpert, die gestalterische Maßstäbe setzt und ein technisches und digitales Bewusstsein vermittelt.

veröffentlicht: 2018-07-14T00:00:00+02:00

Gesucht werden Vorschläge für eine Ferienarchitektur, die lokale und regionale Ressourcen nutzt, die einen sensiblen Umgang mit der Natur verkörpert, die gestalterische Maßstäbe setzt und ein technisches und digitales Bewusstsein vermittelt.

Dieser Wettbewerb folgt der Idee von der kleinen Dimension. Im Tourismus ist das eine Größe, die zum Experiment einlädt.

Auch ein kleines, individuell entwickeltes Haus kann ein wirksamer und vorbildlicher Beitrag zum Bauen unserer Zeit sein. Gute, kleine Häuser sind die Dimension dieses Ideenwettbewerbs.

XS ist kein Maßstab.
XS ist ein Programm.

Das kleine Haus wird groß gedacht: von der Schlaf- und Feuerstelle über den Aufenthalt in der Landschaft bis zum Blick auf den Horizont. Es soll neue Bauweisen und Wohnformen auf Zeit anbieten.

So wird das kleine Haus ein Gefäß für große Ideen. Deshalb soll XS am Thüringer Meer innovativ und modellhaft sein.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter: xs-ideenwettbewerb.de

Ulrich Wieler
Reformation'en: KIRCHEN • WEITER • BAUEN https://baukultur-thueringen.de/?id=291&piwik_campaign=Feed 2018-07-04T01:59:58+02:00 Dokumentation zum Kolloquium im Kloster Volkenroda am 7. und 8. Juli 2017 jetzt abrufbar

veröffentlicht: 2018-07-03T00:00:00+02:00

Dokumentation zum Kolloquium im Kloster Volkenroda am 7. und 8. Juli 2017 jetzt abrufbar

500 Jahre Reformation wurden zum Anlass genommen, die Rolle von Kirchenbauten erneut unter die Lupe zu nehmen. Die Liste der Referentinnen und Referenten schlug den Bogen von Pfarrern, die in der Praxis stehen, über forschende Theologinnen und Theologen, die die Metamorphose von Kirchenbauten als geradezu traditionelles Phänomen beleuchteten. Schließlich waren auch Architektinnen und Architekten eingeladen, um gebaute Beispiele gelungener Umwandlungen zu zeigen.

Katja Gehlfuß
Erneut gesucht: Thüringens innovativste Architektur- und Städtebauprojekte https://baukultur-thueringen.de/?id=290&piwik_campaign=Feed 2018-04-30T19:52:54+02:00 Ausschreibung für den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 mit Sonderpreis Holzbau startet am 1. Mai 2018 ∙ Deadline ist der 15. Juni 2018

veröffentlicht: 2018-04-16T00:00:00+02:00

Ausschreibung für den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 mit Sonderpreis Holzbau startet am 1. Mai 2018 ∙ Deadline ist der 15. Juni 2018

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) lobt in Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen (AKT) und der Stiftung Baukultur Thüringen (SBT) erneut den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 aus. Zusätzlich wird der Sonderpreis Holzbau - in diesem Jahr mit architektonischen Schwerpunkt - vergeben. Darüber hinaus sind Anerkennungen für besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzungen baulicher Barrierefreiheit und baukultureller Aspekte möglich.

Eingereicht werden können Bauwerke, Gruppen von Gebäuden mit ihren Außenräumen oder öffentliche Freiräume, die sich aktuellen Themen, wie dem demografischer Wandel, dem schonenden Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit, Nachnutzung von Flächen und Gebäuden, Barrierefreiheit sowie der Innen- und Bestandsentwicklung stellen.

Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft
Mit dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau zeichnet die Landesregierung bereits zum zwölften Mal qualitätsvolle architektonische und städtebauliche Konzeptionen aus und fördert damit zugleich die Vernetzung von Architekten, Bauherren und Politik. Wir wollen mit dem Wettbewerb das Bewusstsein der Öffentlichkeit für baukulturelle Leistungen stärken, weil Architektur und Städtebau unsere Umwelt formen und gestalten und damit ganz wesentlich zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden beitragen.

Dr.-Ing. Hans Gerd Schmidt, Präsident der Architektenkammer Thüringen
Durch diese wichtige Auszeichnung wird der Blick auf innovative städtebauliche und architektonische Konzepte gelenkt, die die zeitgemäße bauliche Entwicklung im Freistaat dokumentieren. Baukultur als Ausdruck eines nachhaltigen und qualitätsvollen Planen und Bauens ist nach wie vor von höchster Relevanz. Sie wird zum unverzichtbaren Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen, trägt zur regionalen Wertschöpfung bei und fördert die Identifikation der Menschen mit ihrer Region. Eine gute Gestaltung sollte sich daher nicht nur in Leuchtturmprojekten widerspiegeln, sondern selbstverständlicher Bestandteil unserer Alltagskultur sein.

Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen
Der Stiftung Baukultur Thüringen ist es ein bedeutsames Anliegen, die besten Architekturen in Thüringen zu identifizieren und zu publizieren. Daher begrüßen und qualifizieren wir das Format des Staatspreises und widmen uns ihm seit Jahren mit großer Energie.

Der mit 15.000 Euro dotierte Staatspreis zeichnet sowohl Planer der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur oder Städtebau/Stadtplanung als auch Bauherren aus, da ohne sie die Entstehung qualitätsvoller Architektur, Stadt- und Freiräume kaum denkbar wäre.

Einreichungen sind über ein Online-Portal vom 1. Mai bis 15. Juni 2018 möglich.

Termine auf einen Blick

April 2018
Veröffentlichung der Auslobung

1. Mai 2018
Start der Online-Einreichung

15. Juni 2018
Ende der Online-Einreichung

20. Juni 2018
Frist für den Eingang der Teilnahmeerklärung (Poststempel)

19./20. Juli 2018
Jurysitzung, Veröffentlichen der Shortlist zum Staatspreis

6. September 2018
Feierliche Preisverleihung

Aktuelle Informationen rund um den Staatspreis sowie den vollständigen Auslobungstext erhalten Sie unter:
www.tmil.info
www.architekten-thueringen.de
www.baukultur-thueringen.de

Katja Gehlfuß
Dein Platz am Meer https://baukultur-thueringen.de/?id=289&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T17:53:38+02:00 Die Werkstatt zu neuem Ferienwohnen am Thüringer Meer war ein Ereignis. Die Stiftung Baukultur Thüringen lud gemeinsam mit der IBA Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft an die Saaleküste.

veröffentlicht: 2018-03-27T00:00:00+02:00

Die Werkstatt zu neuem Ferienwohnen am Thüringer Meer war ein Ereignis. Die Stiftung Baukultur Thüringen lud gemeinsam mit der IBA Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft an die Saaleküste.

Am 21./22. März 2018 schuf ein vielfältiges Team die ersten Ideen und Bilder.

Mit dabei waren:

  • Olaf Bartels, Architekturpublizist, Berater urlaubsarchitektur.de, Berlin
  • Klaus Günter, Architekt, Partner & Partner Architekten, Baiersbronn/Berlin
  • Robert Ilgen, Architekt, AG.RI Architektur Gestaltung, Schwallungen
  • Ellen Kallert, Landschaftsarchitektin, bbz landschaftsarchitekten, Berlin/Bern/Freiburg
  • Constanze Petrow, Landschaftsarchitektin, Professorin Hochschule Geisenheim University
  • Sabine Weber, Raum- und Stadtplanerin, nonconform, ZT KG, Berlin/Mossburg/Wien

  • Jana Bolten, Veronika Ruppert, Tobias Grabowski, Julian Griese, Christian Juhlke, Studierende Architektur und Urbanistik, Bauhaus-Universität Weimar

Fernsehen und Presse berichten:

Ulrich Wieler
Dein Platz am Meer https://baukultur-thueringen.de/?id=288&piwik_campaign=Feed 2018-03-28T00:09:46+02:00 Studierende aus Architektur und Urbanistik gesucht!

veröffentlicht: 2018-03-01T00:00:00+01:00

Studierende aus Architektur und Urbanistik gesucht!

Die Stiftung Baukultur Thüringen sucht für das IBA-Kooperationsprojekt »Architektourismus – Ferienhäuser am Thüringer Meer« interessierte und engagierte (und eingeschriebene) Studierende als Ideenscouts und Kooperationspartner.

Quickstart! Werkstatt am 21. und 22. März 2018

Zwei Tage am Thüringer Meer mit Entwurfsworkshop im Team u.a. mit nonconform (Wien/Berlin), partner & partner architekten (Baiersbronn/Berlin), studio gruenderkirfel (Bedheim), bbz Landschaftsarchitekten (Berlin), Olaf Bartels (urlaubsarchitektur.de).

In dieser Konstellation von Landschafts- und Hochbauarchitekten sowie Stadtplanern kann in der Werkstatt ein Masterplan für die kommenden Planungsschritte entworfen werden. Konkret soll auf zwei Grundstücken direkt an der Küste der Stausseen im Osten Thüringens exemplarische und programmatische Ferienarchitekturen entstehen, die an einem besonderen Ort die Ansprüche unserer Zeit aufgreifen.

Unterkunft und Verpflegung bei der Werkstatt werden vor Ort gestellt.

Aussichten!

Das Verfahren »Architektourismus – Ferienhäuser am Thüringer Meer« wird bis ins Bauhausjahr 2019 weiter geführt. Es ist geplant, nach der Werkstatt 1-2 Studierende als Werkstudenten in das Projektteam der Stiftung Baukultur aufzunehmen. Interesse?

Sofort bis zum 13. März 2018 eine E-Mail mit kurzer Darstellung bisheriger Arbeiten (max. 5 MB) senden an:
Ulrich Wieler – wieler@baukultur-thueringen.de

Ulrich Wieler
Thüringer Staatspreis 2017 für Ingenieurleistungen geht 2017 an SETZPFANDT Beratende Ingenieure aus Weimar https://baukultur-thueringen.de/?id=287&piwik_campaign=Feed 2017-11-22T10:08:28+01:00 Am 16. November wurden im Bürgerhaus Nordhausen die besten Ingenieurleistungen mit dem Thüringer Staatspreis prämiert. Der Thüringer Staatsekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl sowie der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen Elmar Dräger überreichten die Auszeichnungen. Den ersten Preis erhielten „SETZPFANDT Beratende Ingenieure“ aus Weimar für ihre Fußgänger- und Radwegbrücke über die Zwickauer Mulde.

veröffentlicht: 2017-11-16T00:00:00+01:00

Am 16. November wurden im Bürgerhaus Nordhausen die besten Ingenieurleistungen mit dem Thüringer Staatspreis prämiert. Der Thüringer Staatsekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl sowie der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen Elmar Dräger überreichten die Auszeichnungen. Den ersten Preis erhielten „SETZPFANDT Beratende Ingenieure“ aus Weimar für ihre Fußgänger- und Radwegbrücke über die Zwickauer Mulde.

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Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft und Schirmherrin des Preises:
»Der Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen zeigt, wie spannend Technik in der praktischen Anwendung im Bau ist und gibt einen Eindruck der Leistungen, die Thüringer Ingenieure in der Baukultur erbringen.«

»Wir haben in diesem Jahr das Thema Holzbau aufgewertet. Holz als Baustoff wird immer beliebter und spielt im waldreichen Thüringen eine wichtige Rolle. Das Bauen mit regionalem Holz stärkt die heimischen Wertschöpfungsketten und sichert Arbeitsplätze. Bis zu 40.000 Menschen arbeiten im Bereich Forst und Holz im Freistaat, insbesondere im ländlichen Raum. Als natürlicher nachwachsender Rohstoff leistet Holz zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Bau«, so die Ministerin weiter.

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Elmar Dräger, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen:
»Ein nicht unwesentlicher Anteil der eingereichten Wettbewerbsbeiträge setzt sich mit gebauter Umwelt auseinander und macht eindrucksvoll deutlich, dass auch der Berufsstand der Ingenieurinnen und Ingenieure den Anspruch hat, sich für die Belange der Baukultur einzusetzen. Dem Ziel, das u. a. Gebäude und Verkehrsbauwerke von der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen werden und zunehmend für die gebaute Umwelt sensibilisiert wird, kann damit Rechnung getragen werden.«

HINTERGRUND
Ausgelobt vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Ingenieurkammer Thüringen, würdigt der Preis bereits zum fünften Mal herausragende Leistungen der Ingenieurbaukunst. Ziel des Preises ist es, die Faszination für Technik im Land zu wecken und den bedeutenden Anteil der Ingenieurinnen und Ingenieure an der baukulturellen Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen. Über die Vergabe des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises entschied eine interdisziplinär besetzte Jury, die drei Preise und einen Sonderpreis aussprach.

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Der Juryvorsitzende Prof. Jürgen Ruth von der Bauhaus-Universität Weimar würdigte die Varianz der Arbeiten, die vom Einfamilienhaus bis zur Großbrücke reichte. Bei der Beurteilung und Prämierung von insgesamt 13 eingereichten Arbeiten war entscheidend, wie sehr in den Projekten Konstruktion, Technik und Gestaltung ineinanderflossen und ob daraus ein schlüssiges und funktionierendes Werk entstand. In der Ausschreibung wurden Bauherren und Auftraggeber bewusst angesprochen und damit die Idee unterstrichen, dass der Preis auch für gute Akteurskonstellationen steht. Erstmals wurde 2017 das Thema Holzbau als Sonderpreis in den Staatspreis integriert und erfuhr damit eine Aufwertung. Der Sonderpreis wird künftig zum festen Bestandteil der Thüringer Staatspreise.


PRÄMIERT WURDEN

1. Preisträger (10.000 €)

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Fußgänger- und Radwegbrücke über die Zwickauer Mulde bei Glauchau-Wernsdorf, Sachsen
Konstruktion und Bau eines Brückentragwerks

Bauherr: Große Kreisstadt Glauchau
Planung: SETZPFANDT Beratende Ingenieure, Weimar

2. Preisträger (3.000 €)

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Bürgerhaus mit Stadtbibliothek und Ratssaal in Nordhausen
Konstruktiver Aufbau und Tragwerk

Bauherr: Stadt Nordhausen
Planung: Ingenieurbüro Dr. Krämer GmbH, Weimar

3. Preisträger (2.000 €)

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Busumsteigepunktes „Erfurter Kreuz“ in Arnstadt
Konstruktion und Bau eines Dachtragwerkes, Freibereichsgestaltung, Lichtplanung

Bauherr: Stadt Arnstadt
Planung: IGS Ingenieure GmbH & Co. KG, Weimar
freiraumpioniere | landschaftsarchitekten gbr, Weimar
mbp – lichtplanende ingenieure, Weimar

Sonderpreis Holzbau (5.000 €)

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Mehrstöckiges Mehrfamilienhaus in Holzbauweise Wilhelm-Külz-Straße, Weimar

Bauherr: UTB Projektmanagement GmbH, Berlin
Planung: KOOP Architekten & Ingenieure, Weimar
SGHG Planungs- & Prüfgesellschaft Bautechnik mbH, Jena

Weitere Einreichungen

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Die Schlussworte zur Festveranstaltung sprach Prof. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen.

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Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Nordhäuser Klarinettentrio (Masanori Kobayashi, Stephan Uhl und Hiroki Ito)

Die prämierten Arbeiten wurden erstmals öffentlich zur Preisverleihung am 16. November in einer Ausstellung präsentiert und werden noch bis 30. November im Bürgerhaus Nordhausen zu sehen sein. Danach macht die Wanderausstellung im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (Dezember 2017) sowie in der Ingenieurkammer Thüringen (Januar 2018) Station.

Mit dem Bürgerhaus Nordhausen wurde für die Preisverleihung ein Veranstaltungsort gewählt, der im vergangenen Jahr bereits mit dem Staatspreis für Architektur und Städtebau und in diesem Jahr mit dem Staatspreis für Ingenieurleistungen (2. Preis) ausgezeichnet wurde.


DIE JURY

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jürgen Ruth war interdisziplinär besetzt und damit sowohl für Ingenieursleistungen als auch für Verwendungen im Holzbau gewappnet:

  • Mario Lerch, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
  • Elmar Dräger, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen
  • Prof. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen
  • Rechtsanwältin Bettina Haase, Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e. V.
  • Andreas Losekamm, stellvertretender Vorsitzenden im Landesbeirat Holz Thüringen
  • Prof. Jürgen Ruth, Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre an der Bauhaus-Universität Weimar
  • Prof. Antje Simon, Professur Ingenieurholzbau an der Fachhochschule Erfurt


WEITERE INFORMATIONEN:

Detaillierte Informationen zu Preisträgern und Einreichern erhalten Sie unter:
www.tmil.info
www.ikth.de
www.baukultur-thueringen.de

Zum Preis erschien eine Broschüre, die über die Pressestelle des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft bezogen werden kann.
Kontakt: presse@tmil.thueringen.de

PRESSE:

Katja Gehlfuß
Landluft im Eiermannbau Apolda - Eine Ausstellung suchte das Gespräch https://baukultur-thueringen.de/?id=286&piwik_campaign=Feed 2017-11-06T00:28:51+01:00 Ein Rückblick auf die Ausstellung »Baukultur gewinnt!«

veröffentlicht: 2017-10-20T00:00:00+02:00

Ein Rückblick auf die Ausstellung »Baukultur gewinnt!«

Ländliches Bauen wird gerne als Unterkategorie für das „richtige“ Bauen unbewusst mit Begriffen wie Gemütlichkeit und Bodenständigkeit in Verbindung gebracht. Ländliches Bauen steht jedoch ebenso für den
Versuch, in nicht-städtischen Regionen das Bauen als Abbild einer eigenen und zukunftsfähigen Entwicklung in oftmals strukturschwachen Räumen zu gestalten.

Mit dem Baukultur-Gemeindepreis hat der Verein „LandLuft“ aus Österreich einen landesweiten Wettbewerb geschaffen, der 2016 bereits zum dritten Mal (und diesmal sogar im deutschen Allgäu) die Suche nach einem ländlichen Bauen wagt, welches vorbildhaft eine ganze Gemeinde prägt. Die prämierten Kommunen der jüngsten Preisrunde zeigte eine Ausstellung, die vom 7. bis zum 27. September in der Sommerresidenz der IBA Thüringen – im Eiermannbau Apolda – zu sehen war. Für das Kooperationsprojekt der IBA mit der Stiftung Baukultur Thüringen war die Ausstellung Anlass für ein Begleitprogramm mit drei Abendveranstaltungen.

Die Ausstellungseröffnung am 7. September gab der Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft,
Birgit Keller, eine gute Gelegenheit, Thüringen als Erwartungsraum für gutes ländliches Bauen zu schildern. Mit
dem ehemaligen Bürgermeister Josef Mathis aus Zwischenwasser im Vorarlberg und dem Architekten Florian
Kirfel-Rühle aus dem südthüringischen Bedheim kamen zur Vernissage auch zwei überzeugte Kämpfer für ein zeitgenössisches Bauen auf dem Land, das unbedingt mit den Bewohnern geschehen muss. Beide standen auf dem Podium mit dem Präsidenten der Architektenkammer Thüringen, Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt, der Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Dr. Marta Doehler-Behzadi, sowie dem Präsidenten der Stiftung Baukultur Thüringen, Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann. Die beiden Letzteren waren auch in den beiden folgenden Veranstaltungen die Diskussionspartner, die einen Thüringer Standpunkt verkörperten. Dabei galt es vor allem, eine Neugierde und einen Lernwillen zu repräsentieren, den man in Thüringen den vorgestellten Beispielen entgegenbringen sollte.

Zum Baukultursalon unter dem Titel „Tourismus durch Baukultur?“ am 12. September waren geladen: Olaf Bartels, bekannter Architekturkritiker und einer der Köpfe hinter der Buchungsplattform www.urlaubsarchitektur.de, sowie die Architektin Ingrid Maria Buron de Preser, eine Initiatorin
der Unterkunfts-Initiative „Kuckucksnester“ im Hochschwarzwald. Ein Fazit des Abends war, dass Tourismus ein
Katalysator für Baukultur „Made in Thüringen“ sein muss. Wenn es um den Ortscharakter und um das Bild einer Ferienregion geht, ist das Bauen ein Schlüsselfaktor. IBA Thüringen und Stiftung Baukultur Thüringen wollen mit einem Kooperationsprojekt zum Thema „Architektourismus“ gerade hier ansetzen.

Der zweite Baukultursalon am 21. September zur Frage „Wo beginnt ländliche Baukultur?“ bescherte erneut ein volles Haus. Mit Peter Haimerlstand schon fast ein „Star“ des ländlichen Bauens auf dem Podium. Seine Methode, in strukturschwachen Gegenden Bayerns das Bauen zum Kulturprozess zu machen, hat nicht nur mit dem Konzerthaus in Blaibach für Furore gesorgt. Mit dem Architekten Franz Schröck vom architekturforum allgäu e. V. konnte man einen weiteren Vertreter für die baukulturelle Arbeit einer ländlichen Region gewinnen. Beide zeigten Beispiele für das Bauen auf dem Land, die mehr sind als der Glücksfall eines schönen Einzelobjekts. Das Land braucht eigene Strategien, so war man sich einig.

Die Landluft-Ausstellung war für vier Wochen eine gehaltvolle Kulisse für einen Gesprächsfaden, der im „StadtLand Thüringen“ nun nicht abreißen sollte. Die drei Gesprächsrunden und die Ausstellung haben für
Thüringen einen dringenden Appell hinterlassen: Baukultur ist als Alltagskultur zu verstehen, die sich auf Initiative, Lokalbewusstsein, aber auch auf Experimentierfreude verlassen muss.

Text: Dr. Ulrich Wieler, DABregional 11/2017 (18.10.2017)

Ulrich Wieler
Baukultur gewinnt! Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung in ländlichen Räumen Österreichs und Deutschlands https://baukultur-thueringen.de/?id=284&piwik_campaign=Feed 2017-09-01T11:41:09+02:00 Mit seiner Wanderausstellung ‚Baukultur gewinnt! Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung in ländlichen Räumen Österreichs und Deutschlands’ schickt der Verein LandLuft die baukulturellen Erfolgsrezepte von kleinen Gemeinden aus Österreich und Deutschland auf Reisen. Die erfolgreichen Beispiele regen an, motivieren zur Nachahmung und zeigen: ‚Wenn die das geschafft haben, kann uns das auch gelingen!’ Im September 2017 zeigen wir in Kooperation mit der IBA Thüringen die Ausstellung im Eiermannbau Apolda. Begleitet wird sie von drei Abendveranstaltungen, bei denen wir die Herausforderungen und Potentiale von Baukultur in den ländlichen Räumen Thüringens diskutieren wollen.

veröffentlicht: 2017-08-28T00:00:00+02:00

Mit seiner Wanderausstellung ‚Baukultur gewinnt! Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung in ländlichen Räumen Österreichs und Deutschlands’ schickt der Verein LandLuft die baukulturellen Erfolgsrezepte von kleinen Gemeinden aus Österreich und Deutschland auf Reisen. Die erfolgreichen Beispiele regen an, motivieren zur Nachahmung und zeigen: ‚Wenn die das geschafft haben, kann uns das auch gelingen!’ Im September 2017 zeigen wir in Kooperation mit der IBA Thüringen die Ausstellung im Eiermannbau Apolda. Begleitet wird sie von drei Abendveranstaltungen, bei denen wir die Herausforderungen und Potentiale von Baukultur in den ländlichen Räumen Thüringens diskutieren wollen.

Die Ausstellung ‚Baukultur gewinnt!’ bietet die Möglichkeit, entlang einer guten, internationalen Praxis mit den Thüringer Akteuren ins Gespräch zu kommen und weitere Impulse für baukulturelle Entwicklungen in Thüringen zu setzen.

Der österreichische Verein LandLuft setzt sich seit 1999 für die Förderung von Baukultur im ländlichen Raum ein und versteht sie als Katalysator und Dynamo für kommunale Projekte. Mit Ausstellungs-, Vernetzungs- und Weiterbildungsangeboten zeigt LandLuft, wie Kommunen eine nachhaltige und zukunftsfähige Gemeindeentwicklung mit baukulturellem Engagement erreichen.

Die Ausstellung und Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Internationalen Bauaustellung (IBA) Thüringen und dem Verein LandLuft e.V. sowie mit Unterstützung der Architektenkammer Thüringen statt.


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr

zusätzlich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, 11 bis 16 Uhr
sowie im Rahmen der Abendveranstaltungen


Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch:
Das Land als Baustelle

7. September 2017, 19 Uhr
Die Eröffnung der Ausstellung bietet die Chance, mit den Akteuren des LandLuft-Vereins aus Österreich zu ihren Erfahrungen im Aufspüren, Beurteilen und Unterstützen von Baukulturgemeinden ins Gespräch zu kommen und aktuelle Baukulturprojekte der IBA Thüringen im ländlichen Raum kennen zu lernen.

Grußwort
Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

Begrüßung
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Gesprächsrunde
Josef Mathis, Bürgermeister a.D., Baukulturgemeinde Zwischenwasser, Vorarlberg (A)
Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Bedheim
Dr. Hans-Gerd Schmidt, Architektenkammer Thüringen

anschließend Ausstellungsführung
Thomas Moser, Vorstand Verein LandLuft, Moosburg (A)

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin

Für die Vernissage bitten wir um Anmeldung (Formular)


BAUKULTURSALON: Tourismus durch Baukultur?

12. September, 19 Uhr
Tourismus könnte ein Katalysator für Baukultur Made in Thüringen sein. Wenn es um den Ortscharakter und um das Bild einer Ferienregion geht, ist das Bauen ein Schlüsselfaktor. Wo steht Thüringen und was sind gelungene Projekte anderswo?

Begrüßung und Impuls zum Architektourismus
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Gesprächsrunde
Dr. Klaus Sühl, Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft
Ingrid Maria Buron de Preser, Architektin, Unterkunftsinitiative Kuckucksnester, Freiburg
Olaf Bartels, Architekturkritiker und -historiker, Plattform urlaubsarchitektur.de, Hamburg/Berlin

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin


BAUKULTRUSALON: Wo beginnt ländliche Baukultur?

21. September, 19 Uhr
An guten Beispielen lässt sich ablesen, dass das Bauen auf dem Land mehr ist als der Glücksfall eines schönen Einzelobjekts. Das Land braucht eigene Strategien, Netzwerke und Förderer.

Begrüßung
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Standpunkte
Franz Schröck, Architekt, architekturforum allgäu e.V.
Peter Haimerl, Architekt, München

Lessons learned zur Baukultur Made in Thüringen

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin

Eiermannbau Apolda
Auenstraße 9
99510 Apolda
Deutschland

Katja Gehlfuß
Reformation'en: KIRCHEN • WEITER • BAUEN https://baukultur-thueringen.de/?id=283&piwik_campaign=Feed 2017-09-10T01:49:57+02:00 Rückblick auf das Kolloquium im Kloster Volkenroda

veröffentlicht: 2017-08-22T00:00:00+02:00

Rückblick auf das Kolloquium im Kloster Volkenroda

Das Reformationsjahr 2017 bietet vom Luther-Ticket der Deutschen Bahn bis zum Playmobil-Reformator so einiges an, was das Gedenken ins Kuriose rutschen lässt. Da war der Jubiläumsbezug des Kolloquiums unter dem Titel „Reformation’en“ in Volkenroda eher naheliegend.

Das Kolloquium – veranstaltet von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), der Thüringer Landesregierung, der Bundesstiftung Baukultur, der Stiftung Baukultur Thüringen und der IBA Thüringen – lud am 7. und 8. Juli ins Kloster Volkenroda und das nicht von ungefähr zu genau diesem Termin. Der Campus der Alt- und Neubauten war zusätzlich belebt von Musikern und Konzertgästen, die zum anschließenden alljährlichen Sommerkonzert gekommen waren.

500 Jahre Reformation wurden zum Anlass genommen, die sich wandelnde Rolle von Kirchenbauten erneut unter die Lupe zu nehmen. Die Liste der Referentinnen und Referenten schlug darum den Bogen von Pfarrern, die in der Praxis stehen, über forschende Theologinnen und Theologen, die die Metamorphose von Kirchenbauten als geradezu traditionelles Phänomen beleuchteten. Schließlich waren auch Architektinnen und Architekten eingeladen, um gebaute Beispiele gelungener Umwandlungen zu zeigen.

Die Tatsache, dass Planungsberufe und kirchliche Vordenker in Volkenroda aufeinandertrafen, ergab eine hochinteressante Gelegenheit, die jeweiligen Argumentationsräume besser kennenzulernen. War die Referentenseite stärker mit Kirchenleuten besetzt, so saßen im Publikum umso mehr interessierte Planerinnen und Planer. In die Diskussion warf Dr. Kim de Wildt von der Universität Bonn den Begriff des „Sakralen“, der kaum als architektonische, aber umso mehr als emotionale Kategorie weiter wirkt, wenn Kirchenräume aus ihrer Funktion fallen. Gewagt war der gezeigte Umbau einer 1960er-Jahre-Kirche in eine Synagoge von Prof. Gesche Grabenhorst (ahrens & grabenhorst) oder das Projekt von Prof. Klaus Block, der in einem oft publizierten Fall eine Bücherei wie ein Schiff in einer gotischen Kirchenhülle stranden ließ. Beispiele des Gebauten standen der Frage gegenüber, was an Um- und Andersnutzung „zwischen Kreuz und Altar“ möglich sein sollte und wo dennoch sichtbar bleibt „wofür die Kirche steht“, wie es der Thüringer Pfarrer Dr. Frank Hiddemann formulierte.

Als Impuls in der Mitte des Kolloquiums wurden „500 Kirchen 500 Ideen“ in Form eines Ausstellungssatelliten der gleichnamigen Ausstellung in der Erfurter Kaufmannskirche (noch bis 19. November) von Elke Bergt von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und von Dr. Marta Döhler-Behzadi, der Geschäftsführerin der IBA Thüringen, vorgestellt. Gemeinsam hatten beide Institutionen den internationalen Ideenaufruf „STADTLAND:Kirche. Querdenker für Thüringen 2017“ gestartet.

Blanka Weber manövrierte das Gespräch durch die zwei Tage und schaffte es sehr gekonnt, einen gemeinsamen Erkenntnisweg durch die mehr als ein Dutzend Vorträge aufzubauen. Sie stellte auch die Frage nach den Grenzen der Metamorphose, wenn zum Beispiel ländliche Kirchengebäude oder marode Kirchen der Nachkriegszeit wirklich ohne Lobby sind, auf Abriss stehen oder von anderen Religionen oder Religionsgemeinschaften übernommen werden wollen.

Der Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, schloss die Veranstaltung ab mit einem Plädoyer, das die Bedingungen baukultureller Prozesse für wechselnde Kirchennutzungen in Erinnerung rief und sie ins Verhältnis zu einem allgemeinen Qualitätsanspruch im Planen und Bauen setzte. Die Brücke zu den anschließenden Konzerten bildete am Ende der Festvortrag von Prof. Dr. Christoph Stölzl im beeindruckenden Christus-Pavillon. Stölzl zeigte ein Panorama der Kirche in unserer Gesellschaft und weitete dabei den Blick in eine kulturgeschichtliche Dimension, die beim Gebäude nicht Halt macht.

Die Debatte in Volkenroda war eine fortgesetzte Auseinandersetzung, die vor allem in Mitteldeutschland eine drängende Problematik berührt. Diese Problematik über Berufsgrenzen hinweg zu diskutieren, war die große Chance der Veranstaltung. Nicht zuletzt das Querdenker-Projekt der IBA Thüringen zeugt davon, dass diese Debatte weitergeht.

Text: Ulrich Wieler, DABregional 9/2017 (21.08.2017)

Ulrich Wieler
Reformation'en: KIRCHEN • WEITER • BAUEN https://baukultur-thueringen.de/?id=282&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:03:30+02:00 500 Jahre Reformation - ein Anlass der auch Fragen an die Erneuerung der Kirche und der sich wandelnden Rolle von Kirchenbauten stellt. Unter dem Titel »Reformation'en« beleuchtet ein Kolloquium den aktuellen Kenntnis- und Diskussionsstand und betrachtet vor allem den Stand der Praxis in der Kirchennutzung.

veröffentlicht: 2017-05-16T00:00:00+02:00

500 Jahre Reformation - ein Anlass der auch Fragen an die Erneuerung der Kirche und der sich wandelnden Rolle von Kirchenbauten stellt. Unter dem Titel »Reformation'en« beleuchtet ein Kolloquium den aktuellen Kenntnis- und Diskussionsstand und betrachtet vor allem den Stand der Praxis in der Kirchennutzung.

Das Reformationsjahr 2017 • Ein Gesprächsanlass

Das Kolloquium - veranstaltet von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), der Thüringer Landesregierung, der Bundesstiftung Baukultur, der Stiftung Baukultur Thüringen und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen - findet am 7. und 8. Juli 2017 im Kloster Volkenroda statt.

Mit seinem Programm knüpft das Kolloquium an voraus gegangene Tagungen und Veranstaltungen an, die der Kirche im baulichen Wandel eine Plattform geben. Mit dem Veranstaltungsort in Thüringen nehmen die Veranstalter nun die Anliegen der Kirchenbauten in den neuen Bundesländern auf, die unter einem besonderen Transformationsdruck zu stehen scheinen. An Fallbeispielen wird gezeigt, was in der Metamorphose von Kirchenbauten heute möglich und denkbar ist. Voraussetzung dafür ist die Klärung der Frage, welche Bedeutungen Kirche in der Gesellschaft einerseits und in Städten und Dörfern anderseits mit- und voranbringt.

Die Veranstaltung blickt im ersten Thementeil auf die Bedeutung von Kirchen und den Wandel an Bedeutungen. So nähert man sich theologisch und gesellschaftswissenschaftlich der Materie. Die heutigen Aufgaben und Funktionen von Kirchen stehen im Mittelpunkt des zweiten Thementeils, insbesondere die Balance zwischen den Gebäuden und ihrer Belebung. An Fallbeispielen werden die Beweggründe zu Umbauideen oder Umnutzungen gesucht. Dazu stellen im dritten Thementeil Architektinnen und Architekten ihre Praxis vor.

Als Impuls in der Mitte des Kolloquiums wird das gemeinsame Projekt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der IBA Thüringen vorgestellt. Die Ergebnisse des internationalen Ideenaufrufes »500 Kirchen 500 Ideen« des IBA-Projektes »STADTLAND:Kirche. Querdenker für Thüringen 2017« werden in einem Ausstellungssatelliten präsentiert.

Der Veranstaltungsort - das Kloster Volkenroda - bietet mit seiner architektonischen Besonderheit mehrfachen Anlass, das Kolloquium »Reformation'en« gerade dort stattfinden zu lassen. Nach 1990 war es einer privaten Initiative zu verdanken, dass sich in den Ruinen des ehemaligen Zisterzienserklosters baulich und inhaltlich neues Leben regte. Seitdem hat sich der Ort geradezu als Labor eines modernen Kirchenbauverständnisses entwickelt. Der translozierte Christus-Pavillon der EXPO 2000 in Hannover bildet als neuer sakraler Raum einen anerkannten Mittelpunkt.

Das Kolloquium geht den alljährlichen Sommerkonzerten in Volkenroda (8./9.7.2017) unmittelbar voraus. Diese Verknüpfung ist absichtsvoll gewählt und setzt auf die Ergänzung der beiden Veranstaltungen untereinander. Sowohl zum Thema Kirchenbau als auch zum Thema Musik ist Volkenroda ein prädestinierter Ort.

Fragen bzw. Anmeldungen zum Kolloquium:
Stiftung Baukultur Thüringen
Rudolstädter Straße 7
99428 Weimar-Gelmeroda
Telefon: 03643.49306636
E-Mail: info@baukultur-thueringen.de

Weitere Informationen

Katja Gehlfuß
Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen 2017 mit Sonderpreis Holzbau ausgelobt https://baukultur-thueringen.de/?id=281&piwik_campaign=Feed 2017-06-14T11:41:04+02:00 Der Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen 2017 wird vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer Thüringen ausgelobt. Die Stiftung Baukultur Thüringen ist mit der Durchführung beauftragt.

veröffentlicht: 2017-05-08T00:00:00+02:00

Der Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen 2017 wird vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer Thüringen ausgelobt. Die Stiftung Baukultur Thüringen ist mit der Durchführung beauftragt.

Thüringen als Standort für technische Leistungsfähigkeit

Angesprochen sind die Mitglieder der Ingenieurkammer Thüringen, der Thüringer Ingenieurverbände und Ingenieurvereine, aber auch die Thüringer Universitäten und Fachhochschulen. Der Auslober will jene Ideen von Ingenieurinnen und Ingenieuren öffentlich würdigen, die Thüringen als Standort für Forschung und technische Leistungsfähigkeit besonders widerspiegeln.

Es können Bauwerke eingereicht werden, d. h. Hochbauten, konstruktive Ingenieurbauten oder auch infrastrukturelle Anlagen, die einen technisch-innovativen und gestalterischen Anspruch vertreten. Genauso sind jedoch auch allgemeine Ingenieurleistungen, z. B. Maschinen, Anlagen oder Steuerungssysteme preiswürdig, die für ein hohes technisches Niveau stehen. Der Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen 2017 ist mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Sonderpreis für Ingenieurleistungen mit Werkstoff Holz

Erstmalig wird in 2017 ein Sonderpreis Holzbau zusammen mit dem Staatspreis ausgeschrieben. Damit erhält dieses Jahr der Holzbaupreis einen ingenieurtechnischen Schwerpunkt. Der leistungsfähige Baustoff Holz erfährt damit eine besondere Würdigung. Als Sonderpreis ist der Thüringer Holzbaupreis 2017 mit einer Summe von 5.000 Euro dotiert.

Außerdem kann eine Anerkennung für hervorragende Energieeffizienz vergeben werden. Ebenso kann bei Bauwerken eine weitere Anerkennung für die außerordentliche innovative und nachahmenswerte Umsetzung der baulichen Barrierefreiheit ausgesprochen werden. Besonders gewertet werden eingereichte Unterlagen von Bewerbern im Alter bis 30 Jahre, für die in freier Entscheidung der Jury ein Nachwuchspreis ausgereicht werden kann.

Einreichungen sind vom 2. Juni bis zum 17. Juli 2017 online möglich.

Der vollständige Auslobungstext wird vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, der Ingenieurkammer Thüringen sowie der Stiftung Baukultur Thüringen in den jeweils einschlägigen Medien veröffentlicht. Die Einreichungen müssen online im Zeitraum 2. Juni bis 17. Juli 2017 erfolgen.

Die feierliche Preisverleihung ist für den 16. November 2017 vorgesehen.

WEITERE INFORMATIONEN und Veröffentlichung der Auslobung :
www.tmil.thueringen.de
www.ikth.de
www.baukultur-thueringen.de

Katja Gehlfuß
Vernissage • Ausstellung mit Wettbewerbsarbeiten zum IBA Kandidaten »Das 100« https://baukultur-thueringen.de/?id=280&piwik_campaign=Feed 2017-04-27T12:09:55+02:00 Der Stiftungspräsident Prof. Gerd Zimmermann eröffnete gestern die Ausstellung mit den Wettbewerbsarbeiten zum IBA Kandidaten »Das 100 • Wohnhaus für Studierende in Weimar«. Anwesend war mit Max Wasserkampf auch einer der Preisträger. Herzlichen Dank an alle beteiligten Büros für ihre eingereichten Arbeiten!

veröffentlicht: 2017-02-24T00:00:00+01:00

Der Stiftungspräsident Prof. Gerd Zimmermann eröffnete gestern die Ausstellung mit den Wettbewerbsarbeiten zum IBA Kandidaten »Das 100 • Wohnhaus für Studierende in Weimar«. Anwesend war mit Max Wasserkampf auch einer der Preisträger. Herzlichen Dank an alle beteiligten Büros für ihre eingereichten Arbeiten!
Ulrich Wieler
Architekturwettbewerb zu »Das 100 • Modellhaus für Studierende in Weimar« entschieden https://baukultur-thueringen.de/?id=279&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:22:23+02:00 Im Architekturwettbewerb zu dem IBA Kandidaten »Das 100. Wohnhaus für Studierende in Weimar« hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Gerd Zimmermann zwei erste und einen zweiten Preis vergeben. Jeweils einen ersten Preis erhalten Dipl.-Ing. Thomas Wasserkampf mit Max Wasserkampf (Aachen/Weimar) sowie Almannai Fischer, Reem Almannai, Florian Fischer Architekten PartGmbB (München). Diese Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Der zweite Preis in Höhe von 6.000 Euro geht an Wiencke Architekten (Dresden).

veröffentlicht: 2017-02-22T00:00:00+01:00

Im Architekturwettbewerb zu dem IBA Kandidaten »Das 100. Wohnhaus für Studierende in Weimar« hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Gerd Zimmermann zwei erste und einen zweiten Preis vergeben. Jeweils einen ersten Preis erhalten Dipl.-Ing. Thomas Wasserkampf mit Max Wasserkampf (Aachen/Weimar) sowie Almannai Fischer, Reem Almannai, Florian Fischer Architekten PartGmbB (München). Diese Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Der zweite Preis in Höhe von 6.000 Euro geht an Wiencke Architekten (Dresden).

An dem Wettbewerb beteiligten sich 60 Architekturbüros. Alle eingereichten Arbeiten sind vom 23. Februar bis 16. März 2017 in der Neufert-Box in Weimar/Gelmeroda zu besichtigen.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern erhalten Sie unter
https://www.baukultur-thueringen.de/veranstaltungen/das100/
www.iba-thueringen.de/wettbewerb-das-100

Ulrich Wieler
Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau geht 2016 an »Stadtbausteine« in Nordhausen https://baukultur-thueringen.de/?id=277&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:00:29+02:00 Am 21. November verliehen der Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl und der Vorsitzende des Preisgerichts Prof. Dr. Gerd Zimmermann im Erfurter Angermuseum den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016.

veröffentlicht: 2016-11-21T00:00:00+01:00

Am 21. November verliehen der Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl und der Vorsitzende des Preisgerichts Prof. Dr. Gerd Zimmermann im Erfurter Angermuseum den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016.

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau, der zum elften Mal durch die Thüringer Landesregierung in Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals mit der Stiftung Baukultur Thüringen ausgelobt wurde, war mit 15.000 Euro dotiert. Davon entfiehlen 10.000 Euro auf den Staatspreis und auf jeweils 2.500 Euro die beiden Anerkennungen. Das Preisgeld wurde den einreichenden Architektur-/Stadtplanungsbüros und den Bauherrn jeweils zur Hälfte zuerkannt. Insgesamt wurden 32 Arbeiten eingereicht.

Preisträger

Stadtbausteine für Nordhausen: Quartier am Kornmarkt und Bürgerhaus
Film

  • Architekturbüros: Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar (Entwurf, Planung), Schettler Architekten, Weimar (Realisierung)
  • Landschaftsarchitekturbüro: Stock + Partner Freie Landschaftsarchitekten, Jena
  • Bauherr Quartier am Kornmarkt: Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
  • Bauherr Bibliothek: Stadt Nordhausen

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Aus der Beurteilung des Preisgerichts:

Hinter dem Überbegriff der Stadtbausteine verbirgt sich eine eindeutige Absicht. Hier wird ein Stück Stadt gebaut und es wird gleichzeitig ein Stück der Nordhäuser Innenstadt komplettiert. Die Vorgaben, einen Stadtblock für einen attraktiven Wohnungsbau aufzuwerten und mit Ratssaal und Bibliothek einen öffentlichen Platz zu fassen, haben eine plausible Form gefunden. Die Aufstellung der Bibliothek senkrecht zum Blockrand bewirkt ein eindeutiges Davor und Dahinter und weitet im Einklang mit der Topografie einen Platzraum um den Ratssaal, den man fast schon eine Bühne nennen kann. Dass dabei die Materialität des Gebäudes sowie der Freiraumgestaltung aufeinander abgestimmt sind, dass sich Oberflächen um das und in das Gebäude fortsetzen, zeugt von einem inhaltlichen Einverständnis der beteiligten Fachplaner. Die Bücherei zieht dadurch die Qualitäten des neuen Stadtplatzes ins Gebäude hinein und setzt den Anspruch fort, einen neuen öffentlichen Ort in Nordhausen zu schaffen. (…) Dem Projekt wird durch die Jury der Staatspreis 2016 verliehen, weil es einige mutige Entscheidungen der gemeinsamen Bauherrschaft von Städtischer Wohnungsbaugesellschaft und der Stadt Nordhausen widerspiegelt.

Anerkennungen

Büro- und Wohngebäude "Sonnenhof" in Jena
Film

  • Architekturbüro: J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin
  • Bauherr: Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ e G, Jena

img 2

Aus der Beurteilung des Preisgerichts:
Mit dem neuen Sonnenhof in Jena gelingt der Bauherrschaft und den Architekten eine spektakuläre baukünstlerische Lösung im städtebaulichen Kontext einer von historischen Ereignissen und Phasen geprägten Altstadt. Die zugrundeliegende konsequente Haltung im Entwurf führt zu einem außergewöhnlichen Beitrag zur Stadtstruktur, indem die Typologie innerstädtischer Verdichtung, deren Maßstäblichkeit sowie das Beziehungsgefüge des aus vier Häusern bestehenden Gebäudeensembles nach außen wie nach innen zur Entfaltung gebracht wird. Funktionale Durchmischung aus Wohnen und Arbeiten, einprägsame Erschließungen und vertikale Schichtung bewirken über ein modernes Nutzungsangebot und dessen Veränderbarkeit im Grundrissgefüge den Hybridcharakter der Architektur. Trotz schwieriger Belichtungsverhältnisse gelingt es, abwechslungsreiche Räume zu schaffen, die sich innen polygonal verschränken und außen bandartig zusammenziehen. Das Grundstück öffnet sich für die Allgemeinheit und lädt zum Besuch oder auch zum Durchqueren ein.

Fuge no. 1 – Bauern- und Atelierhaus in Seitenbrück
Film

  • Architekturbüro: Merle Stankowski Atelier, Jena
  • Bauherren: Dr. Horst Mentrup, Ursula Schiwon-Mentrup, Potsdam

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Aus der Beurteilung des Preisgerichts:
Ein verschlafenes, knapp 100-Seelen-Dorf inmitten des Saale-Holzland-Kreises in Thüringen, ein 1000-Quadratmeter-Grundstück, ein verlassenes altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Ein gewohntes Bild. Die Wiederbelebung solcher Orte und die Entwicklung von Lösungskonzepten dieser Problematik sind die Aufgaben unserer Zeit, deutschlandweit. Das Projekt "Fuge no. 1" nimmt sich genau dieses Themas an und demonstriert exemplarisch, wie man mit architektonischer Qualität die Attraktivität für Leben und Arbeiten im ländlichen Raum steigern kann. Der Entwurf greift Traditionen, wie die dörfliche Bauweise, Strukturen und Materialien auf, interpretiert sie jedoch neu und entwickelt sie angemessen weiter, sodass sie den heutigen funktionalen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht werden. Geschickt und behutsam wird in die vorhandene Bausubstanz eingegriffen, die Struktur von massivem Sockel und leichtem, hölzernem Aufbau deutlicher im Detail herausgearbeitet. Die sogenannte Fuge mit ihren Schwellenräumen wird so erlebbar gemacht.

Engere Wahl

Auf der Mauer – Wohnhauserweiterung in Erfurt
Herrschmidt-Architektur, Erfurt

Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg
Junk & Reich Architekten BDA, Weimar

Friedensplatz und Rossmarkt in Worbis
[f] landschaftsarchitektur gmbh, Bonn

Radhaus – Fahrradstation in Erfurt
Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA, Weimar

Weitere Informationen zu Preisträgern und Einreichungen

  • Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
    Zum Wettbewerb publizierte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine Broschüre mit allen Preisträgern und weiteren Einreichungen.
    Die Broschüre kann beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie der Architektenkammer Thüringen bezogen werden.

Katja Gehlfuß
Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat »Das 100« ausgelobt https://baukultur-thueringen.de/?id=278&piwik_campaign=Feed 2017-04-27T11:13:30+02:00 In enger Abstimmung zwischen Studierendenwerk Thüringen, Stiftung Baukultur Thüringen und IBA Thüringen wurde eine anspruchsvolle Wettbewerbsaufgabe formuliert und als offener EU-weiter Wettbewerb ausgelobt. Bis zum 8. Februar können geeignete Teilnehmer Ihre Beiträge einreichen.

veröffentlicht: 2016-11-16T00:00:00+01:00

In enger Abstimmung zwischen Studierendenwerk Thüringen, Stiftung Baukultur Thüringen und IBA Thüringen wurde eine anspruchsvolle Wettbewerbsaufgabe formuliert und als offener EU-weiter Wettbewerb ausgelobt. Bis zum 8. Februar können geeignete Teilnehmer Ihre Beiträge einreichen.

Der IBA Kandidat »Das 100. Studentisches Wohnen am Horn in Weimar« macht Wohnen zum Experimentierfeld mit baukulturellem Schwerpunkt. Projektträger ist das Studentenwerk Thüringen in Kooperation mit der Stiftung Baukultur Thüringen.

Hinter dem Projekttitel »Das 100« verbirgt sich der Anspruch, heutigen Anforderungen an das Zusammenleben, das Bauen und Betreiben eines solchen Wohngebäudes zu 100% gerecht zu werden. So sollen u.a. Aspekte der Grundrissgestaltung, der Materialverwendung, der rationalisierten Baustelle und der Energieeffizienz konsequent verfolgt werden. Ein Forschungsprojekt begleitet laufend die Entwicklung des Kandidaten. Ziel ist, unter Beteiligung von Studierenden, Entwurf und Bauprozess einem innovativen, partizipatorischen Anspruch auszusetzen und einen hoch-innovativen, technisch-technologisch-funktionalen Ansatz sowie einen konsequent klimaneutralen Weg zu beschreiten.

Durch die räumliche Nähe zum »Haus am Horn« von Georg Muche, dem ersten realisierten Bauhausgebäude von 1923, und die zeitliche Verknüpfung zum hundertjährigen Bauhausjubiläum im Jahr 2019, ist das Modellprojekt unmittelbar in das baukulturelle Erbe des Bauhauses eingebettet.

Zu den Auslobungsunterlagen

Ulrich Wieler
Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016: Entscheidungen sind gfallen https://baukultur-thueringen.de/?id=274&piwik_campaign=Feed 2016-10-04T23:27:11+02:00 Am 12. September tagte die Jury zur Vergabe des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau in der Neufert-Box in Weimar-Gelmeroda. Zum Preisverfahren wurden insgesamt 32 Einreichungen zugelassen.

veröffentlicht: 2016-09-12T00:00:00+02:00

Am 12. September tagte die Jury zur Vergabe des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau in der Neufert-Box in Weimar-Gelmeroda. Zum Preisverfahren wurden insgesamt 32 Einreichungen zugelassen.

Juryvorsitzender:

  • Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Architekt, Präsident Stiftung Baukultur Thüringen

Der Jury gehörten weiterhin an:

  • Jun.-Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Bauhaus-Universität Weimar
  • Prof. Dipl.-Ing. Christian Moczala, Architekt und Stadtplaner, Fach¬hochschule Dortmund
  • Dipl.-Ing. Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin BDA, atelier st Leipzig
  • Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär, Thüringer Ministerium für Infra¬struktur und Landwirtschaft
  • Dr.-Ing. Claus Dieter Worschech, Architekt BDA DASL, worschech architects Erfurt

Vorprüfung:

  • Dr. Ulrich Wieler, Stiftung Baukultur Thüringen, UmbauStadt GbR
  • Dipl.-Ing. Architektur Birgit Kohlhaas, Kohlhaas & Kohlhaas GbR
  • Katja Gehlfuß, Stiftung Baukultur Thüringen

Der bzw. die Gewinner werden am 21. November 2016 während der Verleihung des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau bekannt gegeben.

Katja Gehlfuß
IX. Mitteldeutscher Architektentag https://baukultur-thueringen.de/?id=275&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:04:24+02:00 Podiumsdiskussion Ausbildungs-, Berufs- und Baukultur u.a. mit dem Präsidenten der Stiftung Baukultur Thüringen Prof. Gerd Zimmermann und der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Barbara Ettinger-Brinckmann

veröffentlicht: 2016-08-20T00:00:00+02:00

Podiumsdiskussion Ausbildungs-, Berufs- und Baukultur u.a. mit dem Präsidenten der Stiftung Baukultur Thüringen Prof. Gerd Zimmermann und der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Barbara Ettinger-Brinckmann

Die Vorträge des Mitteldeutschen Architektentages von
- Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher
- Barbara Ettinger-Brinckmann
- Michael Halstenberg
- Dr. Hans-Gerd Schmidt

zum nachsehen und hören unter:
https://www.youtube.com/channel/UCzdgN1uihfnvvnKIN5yD-gg

Katja Gehlfuß
NOCH 1 WOCHE: Einreichungen für Thüringer Staatspreis bis zum 31.07.2016! https://baukultur-thueringen.de/?id=273&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:05:41+02:00 Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sucht in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals der Stiftung Baukultur Thüringen auch 2016 wieder Architektur und Städtebau mit Weitblick.

veröffentlicht: 2016-07-25T00:00:00+02:00

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sucht in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals der Stiftung Baukultur Thüringen auch 2016 wieder Architektur und Städtebau mit Weitblick.

Bis zum 31. Juli 2016 können sich Bauherren und Planer der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau/Stadtplanung um den Preis bewerben. Eingereicht werden können komplexe Hochbau-, Freianlagen- und Städtebauprojekte, die im Gebiet des Freistaats Thüringen im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis zum 1. April 2016 realisiert wurden. Der Thüringer Staatspreis ist mit insgesamt 15.000 € dotiert.

Neu ist dieses mal, dass die Einreichung ausschließlich online geschieht. Es müssen von den teilnehmenden Büros keine Präsentationstafeln hergestellt werden. Diese Gestaltungs- und Herstellungsarbeit wird für die spätere Ausstellung vom Auslober übernommen.

Demnach ist die Projekteinreichung einfacher als bisher. Für eine Einreichung ist lediglich Folgendes erforderlich:

  • Projektangaben
  • Adressangaben der Einreichenden (Bauherr und maßgeblich beteiligtes Architektur-/ Stadtplanungsbüro)
  • Erläuterungstext (maximal 2.500 Zeichen)
  • 8 bis 12 Fotos verschiedener Motive des fertigen Objekts
  • 3 bis 6 Pläne, darunter: Übersichtsplan/ Lageplan, Grundriss, Schnitt

Das Einreichungsportal ist unter: www.baukultur-thueringen.de/staatspreis noch bis zum 31.07.2016 freigeschaltet.

Rückfragen zur Auslobung:
E-Mail: info@baukultur-thueringen.de
Telefon: 03643 49306636

Rückfragen zur Online-Einreichung:
E-Mail: support@baukultur-thueringen.de
Telefon: 03643 902521

Katja Gehlfuß
Neuer IBA Kandidat: Studentisches Wohnen am Horn in Weimar https://baukultur-thueringen.de/?id=272&piwik_campaign=Feed 2018-06-18T18:04:50+02:00 Die IBA Thüringen hat den Neubau eines Gebäudes für "Das 100. Studentisches Wohnen am Horn" in Weimar als IBA Kandidat nominiert. Das vom Studentenwerk Thüringen gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen angeschobene Vorhaben will Wohnen zum baukulturellen Schwerpunkt und Experimentierfeld machen.

veröffentlicht: 2016-06-29T00:00:00+02:00

Die IBA Thüringen hat den Neubau eines Gebäudes für "Das 100. Studentisches Wohnen am Horn" in Weimar als IBA Kandidat nominiert. Das vom Studentenwerk Thüringen gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen angeschobene Vorhaben will Wohnen zum baukulturellen Schwerpunkt und Experimentierfeld machen.

Hinter dem Projekttitel "Das 100" verbirgt sich der Anspruch, heutige Anforderungen an das Zusammenleben, das Bauen und das Betreiben eines solchen Wohngebäudes zu 100%, d. h. konsequent, gerecht zu werden. Dies soll u. a. Aspekte der Grundrissgestaltung, der Materialverwendung, der rationalisierten Baustelle und der Energieeffizienz umfassen.

Das Gebäude wird sich in das bestehende Hochschulzentrum am Horn städtebaulich einbinden und an jener Stelle stehen, an der seit 1996 der Masterplan des Tessiner Architekten Luigi Snozzi einen Turm vorsieht. Die gute Praxis im Baugebiet "Neues Bauen Am Horn" setzt sich damit fort und schließt mit einem wirkungsvollen Akzent ab. Das Baugebiet "Neues Bauen Am Horn" wurde als Projekt und Außenstandort der Expo 2000 geplant und experimentell entwickelt.

Dr. Marta Doehler-Behzadi zur Bedeutung des neuen IBA Kandidaten: "Durch die räumliche Nähe zum 'Haus am Horn' von Georg Muche, dem einzigen realisierten Bauhausgebäude von 1923, und die zeitliche Verknüpfung zum hundertjährigen Bauhausjubiläum im Jahr 2019 erhält dieses Vorhaben eine weit über die eigentliche Aufgabe hinausreichende baukulturelle Bedeutung. Zudem ist sein Standort für einen Modellprojektstandort prädestiniert."

Das Studentenwerk Thüringen setzt in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Baukultur Thüringen auf eine zeitgleiche Begleitforschung. In einer Laborsituation sollen unter Beteiligung von Studierenden Entwurf und Bauprozess einem innovativen, partizipatorischen Anspruch ausgesetzt, ein hoch-innovativer technisch-technologisch-funktionaler Ansatz und ein konsequent klimaneutraler Weg beschritten werden.

Prof. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen: "Mit dem Projekt 'Das 100' startet die Stiftung ihre Strategie der projektweisen Partnerschaften – in diesem Fall mit dem Studentenwerk Thüringen, dem Bauherren des 'Studentischen Wohnens am Horn'. Über diesen Weg der konkreten Anlässe soll sich Baukultur in Thüringen direkt vermitteln lassen. Die IBA Thüringen als weiterer Partner schafft dabei die ideale Gelegenheit, ein innovatives Konzept mit modellhaftem Charakter umsetzen zu können."

Die Mitte Juni erfolgte Nominierung des Vorhabens "Studentisches Wohnen am Horn" in Weimar zum IBA Kandidaten erwuchs aus der Kooperation des Studentenwerks Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen.

In den nächsten Wochen und Monaten soll das inhaltliche Programm des Projekts in Workshops weiter geschärft werden und in eine Auslobung für ein ambitioniertes Wettbewerbsverfahren münden. Aktuelle Förderprogramme des Bundes können zur Umsetzung beitragen. Der Neubau soll zum Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 in Betrieb sein.

Katja Gehlfuß
Architektur und Städtebau mit Weitblick gesucht https://baukultur-thueringen.de/?id=271&piwik_campaign=Feed 2016-06-13T09:52:27+02:00 Thüringer Staatspreis prämiert 2016 erstmals mit teilnehmerfreundlichem Online-Verfahren exzellente Projekte in Architektur und Städtebau.

veröffentlicht: 2016-06-08T00:00:00+02:00

Thüringer Staatspreis prämiert 2016 erstmals mit teilnehmerfreundlichem Online-Verfahren exzellente Projekte in Architektur und Städtebau.

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird im Jahr 2016 zum elften Mal vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals auch der Stiftung Baukultur Thüringen ausgelobt. Die Landesregierung will mit dem Staatspreis innovative Konzepte würdigen und das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Baukultur stärken.

„Architektur und Städtebau prägen und gestalten unsere Lebenswelt. Sie haben langfristige Auswirkungen auf das Erscheinungsbild unserer Stadtkerne, Plätze oder unsers Wohnumfeldes. Mit dem Staatspreis sollen Vorhaben ausgezeichnet werden, die Antworten auf aktuellen Fragen des Bauens geben. Dazu gehören unter anderem ein schonender Umgang mit der Umwelt, die intelligente Nachnutzung von Flächen und Gebäuden sowie barrierefreies Bauen”, sagte Bauministerin Birgit Keller heute anlässlich des Wettbewerbsstarts in Erfurt.

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016 ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert. Es werden Preise und Anerkennungen vergeben. Zusätzlich können ein Sonderpreis für die besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzung der baulichen Barrierefreiheit sowie eine Anerkennung für die besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzung eines baukulturellen Aspekts (z.B. Brachenkonversion, Innenentwicklung) vergeben werden. Wie schon in den Vorjahren werden mit dem Preis nicht nur die Architektur- und Planungsbüros, sondern auch die verantwortlichen Bauherren ausgezeichnet.

Die Einreichung findet in Kooperation mit der Stiftung Baukultur Thüringen zum ersten Mal ausschließlich online statt.

Das Einreichungsportal ist vom 13.06.2016 bis zum 31.07.2016 unter www.baukultur-thueringen.de/staatspreis freigeschaltet.

Weitere Informationen, die Liste der Preisrichter und den vollständige Auslobungstext finden Sie hier:

Katja Gehlfuß
Stiftung Baukultur – „Die Erprobung der Zukunft“ https://baukultur-thueringen.de/?id=270&piwik_campaign=Feed 2016-06-12T20:53:29+02:00 Neue Projekte und Bauhaus-Jubiläum 2019

veröffentlicht: 2016-05-20T00:00:00+02:00

Neue Projekte und Bauhaus-Jubiläum 2019

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Die Stiftung Baukultur Thüringen hat sich neu formiert. Sie hat einen neuen Stiftungsrat, einen neuen Präsidenten, ein neues Team, einen neuen Ort und ein neues Programm.

Die Stiftung Baukultur Thüringen arbeitet seit 2003 und hat in verschiedenen Formaten zur Hebung der Baukultur im Land beigetragen. Hauptstifter sind der Freistaat Thüringen und die Architektenkammer Thüringen. Bereits fünfmal hat die Stiftung den Thüringer Preis zur Förderung der Baukultur vergeben, der auch zukünftig zum ihrem Spektrum gehören wird.

Die Stiftung unternimmt den Versuch zu einer Vision. Uns interessieren die Impulse des Neuen und vor allem jene Veränderungswerkzeuge der Stadt, der Architektur und des Bauens, die der digitalen Revolution entspringen und welche die Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen tiefgreifend verwandeln. Die Stiftung begreift sich hier als ein Labor und Medium der Modernität des Landes. Die Stiftung hat daher ein Vier-Jahres-Projekt als Landesprojekt vorgeschlagen, das als seinen Kulminationspunkt das Bauhaus-Jubiläum 2019 sieht und die modernsten Formen der Vermittlung für die Baukultur zu nutzen gedenkt: neue Formate der WEB-Kommunikation, eine LAB-Struktur sowie eine FAB-Komponente, also ein experimentelles, modellhaftes digitales Bauen – konkrete Projekte, Projekte des Neubaus, des Umbaus, mit ökologischen, soziologischen und ästhetischen Zielen. Dafür braucht es Partnerschaften, mit Bauherren, mit Universitäten, Unternehmen, vor allem aber mit der IBA Thüringen, die auf ihre Weise für Baukultur steht. Eine solche Kooperation ist vereinbart.

Auch die Wahl des neuen Ortes der Stiftung im Neufert-Haus in Weimar/Gelmeroda , einer Ikone der Moderne, ist Programm und eröffnet die Perspektive auf produktive Konstellationen – mit der Neufert-Stiftung und dem BAUHAUSTransferzentrum Design im Neufert-Haus und der Neufert-Box.

Die Stiftung setzt auf Kreativität und Innovation und ist deshalb auch bestrebt, das Beste aus und für Thüringen zu forcieren. So freuen wir uns, dass die Stiftung zukünftig die Vergabe der einschlägigen Staatspreise des Landes gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft konzipieren und organisieren wird, in 2016 z.B. den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau.

Dem Stiftungsrat der Stiftung gehören an:

  • Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann, Präsident, Architekt BDA
  • Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
  • Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt, Architekt BDA, Präsident der Architektenkammer Thüringen; Dr. Schmidt Planungsgesellschaft mbH, Schleusingen
  • Dipl.-Ing. Gertrudis Peters, Architektin, Geschäftsführerin der Architektenkammer Hessen
  • Dipl.-Ing. Bauassessor Mario Lerch, Referatsleiter Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Stiftung vertreten weiterhin:

  • Dipl.-Ök. Astrid Oestereich, Vorstand
  • Dr.-Ing. Ulrich Wieler, Architekt, Projektmanagement

Weitere Informationen sind erhältlich unter:

Stiftung Baukultur Thüringen
Rudolstädter Straße 7
99428 Weimar-Gelmeroda

Tel.: +49 (0) 3643 49 30 66 36
Fax.: +49 (0) 3643 49 30 66 33
www.baukultur-thueringen.de
info@baukultur-thueringen.de

Katja Gehlfuß