Sonnenhof

Büro- und Wohngebäude, Jena, 2015
Anerkennung, Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2016

Aus der Projektbeschreibung:

Mit dem Gebäudeensemble konnte ein zentraler Ort der Innenstadt reaktiviert werden. Seit der Zerstörung großer Teile der Altstadt im Zweiten Weltkrieg ging die Kleinteiligkeit der Bebauung verloren. Der Sonnenhof besteht aus vier neuen Gebäuden mit Büro- und Wohneinheiten. Diese befinden sich auf einem aus mehreren Parzellen zusammengelegten Grundstück im historischen Zentrum von Jena. Die realisierten einzelnen Baukörper erlauben eine freie, barrierefreie Durchwegung des Geländes. Durch ihre Platzierung an den äußeren Grundstücksgrenzen definieren sie einen der mittelalterlichen Stadtstruktur entsprechenden kleinmaßstäblichen Freiraum. Die Außenanlagen führen das Gestaltungskonzept der Gebäude über die Grundstücksgrenzen hinaus fort. Die Verbindung aus Gewerbe, Wohnen und Büro ermöglicht eine kleinteilige und flexible Nutzungsstruktur und gliedert sich auch inhaltlich in das Umfeld ein und wertet die Altstadt hiermit deutlich auf. Besonderheiten: Neben einer kleinteiligen Ladenzone im Erdgeschoss und der Hauptverwaltung der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ e G wurde so neuer Mietwohnraum inmitten der Altstadt realisiert. Dieser ist sowohl für junge Paare, Familien- als auch Senioren geeignet. Alle Wohneinheiten in der ersten Etage sind für barrierefreies Wohnen ausgerichtet. Besonderer Wert wurde auch auf eine Nachnutzung gelegt. Durch Reduzierung statischer Tragstrukturen im Gebäudeinneren können die Grundrisse mit wenig Aufwand variabel umgenutzt werden.

Planung

J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin

Bauherrin

Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ e G, Jena

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