POP UP MA PAROLE

Raumgestaltung, Nancy, 2019

POP UP MA PAROLE, Ein Gesamtbild entsteht, Bild: Siniša Gali, Nancy

Aus der Projektbeschreibung:

„Pop-up ma parole“ ist ein interdisziplinäres, grenzüberschreitendes Projekt, welches im Rahmen der Kreativ-Residenz „Oh my Goethe!“ am Goethe Institut Nancy gemeinsam mit der Grafikdesignerin Janine Vandamme-Schlimpert aus der Taufe gehoben wurde. „Pop-Up Ma Parole“ konzipiert und realisiertpartizipative Installationen, welche als temporäre Pop-Up-Strukturen in Erscheinung treten und öffentliche Plätze in soziale Treffpunkte verwandeln.
Unsere Aktionen regen zum Nachdenken an und bringen eine Erzählung in Gang, in der jede und jeder mit seinem spezifischen Hintergrund zu Wort kommen kann. Es geht darum, den öffentichen Raum über die Meinungen und Kommentare Ihrer Bewohner sichtbar zu machen. Denn ohne die Anwesenheit sozialer Akteure ist Raum nur eine leere, eigenschaftslose Hülle. Erst die Menschen erzeugen durch ihr Agieren einen lebendigen und real existenten Ort. Von lokal bis global, über Grenzen hinweg, ermöglichen Texte, Typografie und Bilder das Reisen zwischen Individuen.
Unter anderem beauftragte uns die Métropole du Grand Nancy damit im Rahmen der Veranstaltung“Comme un Imaginaire“ den öffentlichen Raum
als eine Art Versuchsfeld zu bespielen. Hierfür haben wir eine „partizipative Skulptur“ entwickelt, welche als Kombination aus Werkstatt-Pavillon und Galeriewand funktioniert. Der Pavillon ist Anlauf- und Treffpunkt. Hier wählen die Besucher eine der über 150 individuell bedruckten Fahnen aus, um auf diesen mittels Emoticon-Stempeln ihre Botschaft zu hinterlassen.
Die Galeriewand ist entlang einer in die Platzgestaltung integrierten Freilichtbühne platziert und stärkt dessen Wirkung als Agora. Die bedruckten Fahnen werden frei wählbar in die Konstruktion gehangen und kreieren einerseits eine Galerie der Parolen und andererseits, von der Agora gesehen, ein 30 Meter langes Wandbild, dessen Gestalt vom Zufall und dem Agieren jedes einzelnen Teilnehmers definiert wird.

Absolvent

Robert Ilgen, Architekt BDA Dipl.-Ing. FH, Fachhochschule Erfurt

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